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"Wie Batman Begins"

Zack Synder über den neuen "Superman"

Keine leichte Sache, den größten aller Superhelden wieder fürs Kino fit zu machen. Regisseur Zack Snyder ist trotzdem guter Dinge ...

Wer ist Superman? Großansicht

Wer ist Superman? "300"-Regisseur Zack Snyder will die Antwort geben (Foto: Kurt Krieger)

Wenn Henry Cavill seinen Auftritt als "Superman" in den Kinos hinlegt, wird es keinesfalls eine Fortsetzung von "Superman Returns" sein. Auch an die Filme mit Christopher Reeve wird nicht erinnert. Regisseur Zack Snyder, nach "300" und "Watchmen" mit reichlich Heldenerfahrung gesegnet, kündigt einen kompletten Neustart an.

"Wir machen einen Film, der so rüberkommt, als hätte es nie zuvor einen 'Superman'-Film gegeben", erläutert Zack Snyder seine Herangehensweise. "Man muss sich das wie bei 'Batman Begins' vorstellen. Da ist die Struktur, der 'Kanon', den wir alle kennen und respektieren. Jeder Aspekt, ob Design oder Story, ist voller Respekt vor dem 'Kanon' - aber wir machen uns nicht zum Sklaven der alten Filme."

"Man of Steel" lautet der Titel des kommenden "Superman"

Zack Snyder ließ außerdem durchblicken, dass der Titel seines "Superman" schlicht, aber selbstbewusst "Man of Steel" lauten wird. Auf die Streitigkeiten mit dem Studio bezüglich Hauptdarsteller Henry Cavill und Teile des Drehbuchs angesprochen, meinte er trocken: "'Superman' ist der Gigant unter den Superhelden und er ist der Gigant im Kino. Wer sich auf so ein Projekt einlässt, muss auch mit einer gigantischen Herausforderung klarkommen."

Bleibt die drängende Frage der "300"-Fans nach dem Folgeprojekt "Xerxes". Gerüchten zufolge hat Filmriese Warner den Film wegen der Verzögerungen bei "Superman" an Guy Ritchie weitergereicht. Zack Snyder: "Ich arbeite nach wie vor an 'Xerxes'. Und sollte ich den Film aus Zeitgründen nicht inszenieren können, dann bin ich es, der den Regisseur dafür aussucht."

UPDATE: Zack Snyder hat nun auch bekannt gegeben, dass Kevin Costner die Rolle des Jonathan Kent spielt, der Clark bei sich aufnimmt. Snyder dazu: "Jonathan Kent ist die einzige Vaterfigur, die Clark je hatte. Er ist derjenige, der Clark zu verstehen hilft, was er als Superman für die Welt tun kann. Kevin hat die Fähigkeit, die stille Stärke dieses amerikanischen Landbewohners zu vermitteln, der dern größten Superhelden aller Zeiten großzieht."

hafu, Los Angeles, 17.03.2011, 18:30
 
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