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Musical-Verfilmung

Zeta-Jones und Cruz umgarnen Regie-Star

Dieser Stoff ist Kult - ob als Film, Theaterstück oder Musical. Kein Wunder, stand doch einer der größten Regisseure aller Zeiten dafür Pate...

Bei solchen Frauen wird selbst der Maestro schwach: Catherine Zeta-Jones und Penélope Cruz (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Bei solchen Frauen wird selbst der Maestro schwach: Catherine Zeta-Jones und Penélope Cruz (Foto: Kurt Krieger)

Denn das Leben von keinem Geringeren als Federico Fellini ("La Dolce Vita") bildet die Vorlage des Musical-Films "Nine". Die Geschichte machte zuletzt am Broadway Furore und wird nun von Rob Marshall ("Chicago") neu verfilmt - mit Catherine Zeta-Jones, Penélope Cruz und Javier Bardem in den Hauptrollen.

Die Entstehungsgeschichte des Projekts ist dabei ziemlich kurios. Ausgangspunkt ist der autobiographische Kultfilm "Achteinhalb", in dem Federico Fellini 1963 die Geschichte des erfolgreichen Regisseurs Guido Contini erzählte, der in Venedig kurz vor seinem vierzigsten Geburtstag in einer Sinn- und Schaffenskrise steckt und zudem im Reigen der ihn umgebenden Frauen den Überblick verliert. Der Stoff des Films feierte später auch als Theaterstück große Erfolge, kam dann 1982 erstmals als preisgekröntes Musical an den Broadway und wurde dort 1996 erneut inszeniert - mit Antonio Banderas in der Hauptrolle. Wenn nun also Rob Marshall das Musical wiederum zum Film macht, schließt sich quasi der Kreis.

Geheimnisvolles Zahlenspiel

Javier Bardem ("Das Meer in mir") übernimmt dabei die Hauptrolle als Guido Contini, Penélope Cruz mimt seine Geliebte, Marion Cotillard seine Ehefrau und Caterine Zeta-Jones spielt die Muse des Künstlers - damit tritt sie in die Fußstapfen der großen Claudia Cardinale! Zeta-Jones und Regisseur Marshall sind zudem seit "Chicago" ohnehin das Dreamteam des Musical-Films. Außerdem soll in der Neuverfilmung angeblich sogar Sophia Loren als Geist der Mutter des Titelhelden auftauchen.

"Achteinhalb" hatte Fellini seinen Film damals übrigens genannt, weil er selbst zu diesem Zeitpunkt sechs Spielfilme und zwei Kurzfilme gemacht hatte und an einem Film als Co-Regisseur mitgearbeitet hatte. Die Musical-Macher sahen in ihrer Adaption 1982 einen zusätzlichen "halben Schritt" und nannten sie folgerichtig "Nine" - von daher müsste die Verfilmung dieses Musicals nun eigentlich "Nine and a half" heißen...

sun, Los Angeles, 10.09.2007, 16:45
 
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