Adam Sandler


  • Geburtstag
    09.09.1966
  • Geburtsort
    Brooklyn, New York

Adam Sandler


  • Geburtstag
    09.09.1966
  • Geburtsort
    Brooklyn, New York
 

Kult-Komiker mit Bubi-Charme

Das Publikum liebt oder hasst ihn wahlweise mit gleicher Leidenschaft: Als Komiker, Drehbuchautor, Produzent und Musiker erlebt Adam Sandler eine der größten Karrieren Hollywoods. In "Kindsköpfe" darf Adam wieder herrlich ungeniert herumalbern - als "Teamchef" einer Jugendclique beim Freundschaftsrevival.

Erwachsener mit massivem Infantilitäts-Rückfall: Adam in "Kindsköpfe" (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Erwachsener mit massivem Infantilitäts-Rückfall: Adam in "Kindsköpfe" (Foto: Sony Pictures)

Adam Sandler ist - um es einmal ganz simpel auszudrücken - der personifizierte Spaßvogel. Bereits Regisseur Paul Thomas Anderson schwärmte in höchsten Tönen von seinem "wunderbaren, leisen Stolz" und schrieb ihm die Hauptrolle in dem surrealen Liebesfilm "Punch-Drunk Love" auf den Leib. Und "Die Wutprobe" durfte Sandler gar neben Megastar Jack Nicholson ablegen.

Im Jahr 1966 in Brooklyn geboren und im extrem provinziellen New Hampshire aufgewachsen, gab der High-School-Klassenclown bereits mit 17 Jahren sein Debüt als Stand-up-Comedian in einer Kneipe in Boston. Später tingelte Sandler während seines Kunststudiums an der New York University durch verschiedene Clubs und lieferte seinen ersten TV-Auftritt in einer Episode der Bill Cosby Show.

In "Chuck und Larry" waren Adam und sein Kumpel Kevin James "Feuer und Flamme" füreinander (Foto: Universal) Großansicht

In "Chuck und Larry" waren Adam und sein Kumpel Kevin James "Feuer und Flamme" füreinander (Foto: Universal)

Alle lieben Billy

Komiker Dennis Miller holte ihn schließlich in die Talentschmiede und Kult-Comedy-Show "Saturday Night Live", die damit wieder einmal Sprungbrett für eine Hollywoodkarriere wurde.

Sein erster großer Erfolg war die College-Komödie "Billy Madison": Als schwachsinniger Sohn eines Millionärs, der auf schnellstem Weg sein Abitur nachmachen will, spielte Sandler erstmals das naiv-dämliche große Kind mit großem Herzen und derben Sprüchen. Der Film wurde zum Kult unter US-College-Kids, die regelmäßige "Billy-Nächte" im ganzen Land feiern.

"50 erste Dates" haben Sandler und Drew Barrymore, weil sie ihr Kurzzeitgedächtnis verloren hat (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

"50 erste Dates" haben Sandler und Drew Barrymore, weil sie ihr Kurzzeitgedächtnis verloren hat (Foto: Columbia TriStar)

Ein Erfolg jagt den nächsten

"Happy Gilmore", "Eine Hochzeit zum Verlieben", "Waterboy - Der Typ mit dem Wasserschaden" und "Big Daddy" katapultierten den Komiker dann rasant in Hollywoods Oberliga - und in die Gehaltsklasse eines Tom Hanks: Für "Die Wutprobe" soll er mit 25 Millionen Dollar entlohnt worden sein. Abgesehen von dem für die Goldene Himbeere nominierten Satansbraten "Little Nicky", der hinter den Erwartungen zurückblieb, waren bislang alle Sandler-Komödien in den USA Kassen-Erfolge.

Es folgten die beiden Liebeskomödien "50 erste Dates" und "Eine Hochzeit zum Verlieben" mit Drew Barrymore, "Spanglish" sowie das Frank-Capra-Remake "Mr. Deeds". Dies erzählt auch irgendwie die Geschichte des Hauptdarstellers, der aus der Kleinstadt nach Hollywood kam, eine Menge Kohle machte und sich dabei treu blieb - was der schüchterne Superstar in seinen seltenen Interviews gerne betont.

Don Cheadle hilft Sandler zurück ins Leben: "Die Liebe in mir" (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Don Cheadle hilft Sandler zurück ins Leben: "Die Liebe in mir" (Foto: Sony Pictures)

Macht's am liebsten mit Freunden

Der Romantiker, der seinem Hund Meatball und Ehefrau Jackie Tiltone die Treue hält, schwört nicht nur in seinen Filmen auf Familienwerte. Sein Team rekrutiert sich nahezu komplett aus dem Freundeskreis: "Ich arbeite am liebsten mit Leuten, die ich schon einmal nur mit einem Badetuch bekleidet gesehen habe".

Nach der turbulenten Familienkomödie "Klick" zeigte sich Sandler im Drama "Die Liebe in mir" von seiner nachdenklichen Seite: Darin spielte er einen gebrochenen Mann, der seine Familie bei den Anschlägen auf das World Trade Center verloren hat.

Der Frisör, dem die Frauen vertrauen: Adam in "Leg dich nicht mit Zohan an" (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Der Frisör, dem die Frauen vertrauen: Adam in "Leg dich nicht mit Zohan an" (Foto: Sony Pictures)

Mann des Jahres

Nach diesem Ausflug ins Charakterfach darf der 41-Jährige in "Leg dich nicht mit Zohan an" wieder richtig Gas geben. In bester "Borat"-Tradition veralbert er darin Israelis und Palästinenser gleichermaßen: Adam ist Zohan, ein genialer Mossad Agent, der viel lieber Haare schneiden als kämpfen möchte. In New York bekommt er tatsächlich die Chance dazu - und verwöhnt die Ladys nicht nur mit Waschen, schneiden, legen...

In der Fantasy-Komödie "Bedtime Stories" wird er 2008 Opfer der eigenen Gutenacht-Geschichten - diese werden nämlich wahr, wenn auch mit gewissen Einschränkungen. Und gewährt in Jahr später in Wie das Leben so spielt dem Publikum einen wehmütigen Insider-Blick auf die Standup-Comedian-Szene.

Der Traum jedes Mannes: Kindskopf sein dürfen - und trotzdem ein Wahnsinns-Babe wie Salma Hayek zu erobern" (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Der Traum jedes Mannes: Kindskopf sein dürfen - und trotzdem ein Wahnsinns-Babe wie Salma Hayek zu erobern" (Foto: Sony Pictures)

Back to the Roots als Kindskopf

2010 kehrte er dann mit "Kindsköpfe" zu seinem komödiantischen Stamm-Metier zurück und begibt sich zusammen mit seinen Comedian-Buddies Kevin James, Chris Rock, Rob Schneider und David Spade höchst erfolgreich auf die Suche nach dem Kind im Manne. Der große Erfolg machte eine Fortsetzung möglich, "Kindsköpfe 2" schmückt sich dazu mit "Twilight"-Star Taylor Lautner als jugendlichem Neuzugang.

Romantisch zeigte sich Sandler an der Seite der Hollywood-Diven Jennifer Aniston und Nicole Kidman in "Meine erfundene Frau", eher deftig ging es in der Thanksgiving-Komödie "Jack und Jill" zu, in der Sandler in einer Doppelrolle die titelgebenden Zwillinge spielte.

Das Geheimnis seines phänomenalen Erfolgs kann wohl niemand besser erklären als der Workaholic selbst. So kommentierte er 2003 seine Auszeichnung als "Male Star of the Year" wie folgt:

"Sie haben sich sicher schon gefragt, was man braucht, um derart erfolgreich zu sein. Die Antwort ist einfach: ein perfektes Äußeres; einen harten Körper; gute Kreuzworträtsel-Kenntnisse; und eine sexuelle Energie, die dem französischen Hurensohn aus dem Diane-Lane-Film gleichkommt. Wenn das alles zusammenstimmt - was hat man dann: Mich - den MOTHERFUCKING MALE STAR OF THE YEAR!!!!"

Adam Sandler

  • Geburtstag
    09.09.1966
  • Geburtsort
    Brooklyn, New York
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Judy Sandler
    Vater: Stan Sandler

    Schwestern:
    Elisabeth und Valerie (älter)

    Bruder: Scott

    Ehefrau: Jackie Titone (seit 2003, Model)
  • Autogrammadresse
    c/o Baker-Winouker-Ryder
    9100 Wilshire Blvd, FL 6
    Beverly Hills CA 90212
    USA
  • Links
    http://www.adamsandler.com (offizielle Seite)

Neuer Trailer zur Games-Comedy "Pixels"

Keine Gnade - selbst der Schlumpf wird abgeschossen ...

Die Videogame-Helden von einst sind in "Pixels" herbe Endgegner. (Foto: Sony) Großansicht

Die Videogame-Helden von einst sind in "Pixels" herbe Endgegner. (Foto: Sony)

Genialer Humor und wahnsinnig daneben liegen nah beieinander. Das gilt besonders für Komödien mit Adam Sandler, der nun den zweiten Trailer seiner Games-Comedy "Pixels" vorgelegt hat.

Die Story-Idee ist großartig und soweit sich das bis jetzt beurteilen lässt, ist er damit viel näher am "Leg Dich nicht mit Zohan an"-Kult dran als am "Kindsköpfe"-Quatsch:

Eine vor Jahrzehnten ins All geschossene Zeitkapsel der Nasa wird von Aliens aufgefischt und als Kriegserklärung mißverstanden. Sie bauen die Stars der enthaltenen Videogameklassiker nach und schicken sie als gigantische Monster zurück zur Erde.

Tyrion als Donkey Kong-Champion

Drei Weltmeister in völlig nutzlosen Disziplinen treten nun an, die Menschheit zu retten: Sandlers Figur Sam hält alle "Pacman"-Rekorde, Ludlow (Josh Gad) ist ungeschlagener "Centipede"-Champ und nie war jemand besser in "Donkey Kong" als Eddie, gespielt von "Game of Thrones"-Tyrion Peter Dinklage. Als US-Präsident ist Kevin James im Dienst.

Regie bei "Pixels" führt "Harry Potter"-Macher Chris Columbus. Damit er überhaupt drehen durfte, mussten erst sieben Spielecompanies, darunter Atari, Konami und Nintendo, ihre Daumen heben und die Verwendung ihrer Helden gestatten. Kinostart ist am 30. Juli.

Den Trailer zu "Pixels" finden Sie auch im Web unter youtu.be/2XWzrOzq22E

 

 

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