Andreas Kleinert


  • Geburtsort
    Berlin
 

Andreas Kleinert zählt zu den renommiertesten deutschen Regisseuren. Zahlreiche seiner Kino- und Fernsehfilme wurden mehrfach ausgezeichnet und waren auf internationalen Filmfestivals vertreten.
Geboren wurde Andreas Kleinert 1962 in Ost-Berlin. Nach seinem Abitur im Jahre 1980 übernahm er verschiedene Tätigkeiten im DEFA-Studio und brachte es schließlich zum Regieassistenten. Von 1984 bis 1989 absolvierte er ein Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg, das er "mit Auszeichnung" bestand. Seit 1990 arbeitet Kleinert als freier Regisseur und Autor. Kleinert drehte zunächst Kinofilme wie das Aufsehen erregende Nachwende-Drama "Wege in die Nacht" mit Hilmar Thate aus dem Jahr 1999. Später arbeitete der Regisseur ausschließlich für das Fernsehen. Hier inszenierte er ausgezeichnete Krimis wie die "Schimanski"-Folge "Das Geheimnis des Golem" oder "Kleine Frau" aus der Reihe "Polizeiruf 110". Hoch gelobt wurden auch Kleinerts Fernsehspiele wie "Mein Vater" und "Als der Fremde kam", beide mit Götz George. 2008 meldete sich Andreas Kleinert mit der hochkarätig besetzten schwarzen Tragikomödie "Freischwimmer" in den Kinos zurück. Der Film war 2007 der deutsche Wettbewerbsbeitrag bei den "Giornate degli Autori" im Rahmen der Filmfestspiele von Venedig.
Für seine Filme wurde Andreas Kleinert mit den wichtigsten Film- und Fernsehpreisen ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er für den Kinofilm "Wege in die Nacht" den Bundesfilmpreis und für das Alzheimer-Drama "Mein Vater" den Emmy Award. Mehrfach wurden seine Filme mit dem begehrten Adolf-Grimme-Preis bedacht.

Andreas Kleinert

  • Geburtsort
    Berlin
  • Geburtsland
    DDR

99 Filme halten Hof

Wer in Bayern lebt, der kennt Hof in erster Linie aus dem Wetterbericht. Aus unerfindlichen Gründen ist's dort immer zwei bis drei Grad kälter als im restlichen Bundesland - was Hof nicht gerade zum bevorzugten Reiseziel macht. Ende Oktober wendet sich das Blatt seit nunmehr 41 Jahren. Die Hofer Filmtage lassen Minusgrade und Nieselregen zur Randerscheinung werden.

Kommt nach Hof: Dem in Hongkong geborenen und in den USA lebenden Regisseur Wayne Wang ist die diesjährige Retrospektive gewidmet. (Foto: Hofer Filmtage)

Kommt nach Hof: Dem in Hongkong geborenen und in den USA lebenden Regisseur Wayne Wang ist die diesjährige Retrospektive gewidmet. (Foto: Hofer Filmtage)

Dem anhaltenden Erfolg der Hofer Filmtage wird in diesem Jahr durch einen zusätzlichen Tag Rechnung getragen: Ab Dienstag den 23. Oktober läuft eine Auswahl von 69 Lang- und 30 Kurzfilmen, nationale wie internationale Produktionen, die zum Ende des Jahres einen umfangreichen Ausblick auf das Filmschaffen werfen.

Eröffnet werden die diesjährigen Filmtage mit dem neuen Film "Mondkalb" von Sylke Enders, die bereits mit ihrem Erstling "Kroko" 2003 in Hof einen Überraschungserfolg landete. Sie erzählt von Alex (Juliane Köhler), die nach ihrem Gefängnisaufenthalt in eine Kleinstadt flüchtet, auf der Suche nach einem Neuanfang.

Martin Theo Krieger zeigt "Beautiful Bitch", eine Geschichte über eine Kleinkriminelle aus Bukarest, die im Spannungsfeld zwischen Freiheit, Wohlstand im Westen und polizeilicher Verfolgung ein gefährliches Dasein fristet.

Mit zwei Filmen zu Gast auf den Filmtagen: Rosa von Praunheim (Foto: Hofer Filmtage)

Mit zwei Filmen zu Gast auf den Filmtagen: Rosa von Praunheim (Foto: Hofer Filmtage)

Zeitreise mit Dominik Graf

Dominik Graf begibt sich mit seiner Verfilmung von "Das Gelübde" auf eine Reise ins 19. Jahrhundert: Der Künstler und Lebemann Clemens von Brentano (Misel Maticevic) reist nach einer Lebenskrise an das Krankenlager der Nonne Anna Katharina Emmerich (Tanja Schleiff), an deren Körper sich die Wundmale Christi zeigen. Volker Einrauch kommt mit seinem Drama "Der andere Junge" mit Peter Lohmeyer in einer Hauptrolle, Andreas Kleinert mit "Freischwimmer", in dem August Diehl und Fritzi Haberlandt spielen.

Rosa von Praunheim ist gleich mit zwei Filmen vertreten: Er tritt mit "Meine Mütter - Spurensuche in Riga" die Suche nach seiner Herkunft an und begleitet mit "Mit Olga auf der Wolga" eine Flussfahrt von Moskau nach St. Petersburg. Ihre ersten Spielfilme präsentieren Hagen Keller mit "Meer is nich", ein Jugenddrama, und Heiko Aufdermauer mit "Zeit der Fische", eine zarte Liebegeschichte. Auch Maria Schrader zeigt ihre erste Regiearbeit "Liebesleben": Für Jara, eine Frau, die alles hat und glücklich ist, wird die Begegnung mit dem älteren Arie schicksalhafte Folgen haben.

 

2006
42. Adolf Grimme Preis
Regie (Fiktion & Unterhaltung) - Polizeiruf 110: Kleine Frau
2003
39. Adolf Grimme Preis
Regie (Publikumspreis der "Marler Gruppe") - Mein Vater
1993
Adolf Grimme Preis
Grimme-Preisträger
 

Filmografie

kino.de

Nacht ohne Morgen

Drama - Dänert, ein von Schmerzkrämpfen geschüttelter früherer Staatsanwalt, will offenbar seine Bilanz in Ordnung bringen und bittet die... Zum Film

2011
kino.de

Haus und Kind

Drama / Tragikomödie Zum Film

2009
 
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