Anke Engelke


  • Geburtstag
    21.12.1965
  • Geburtsort
    Montreal

Anke Engelke


  • Geburtstag
    21.12.1965
  • Geburtsort
    Montreal
 

Deutsche Komikerin, Schauspielerin, Synchronsprecherin und Radio- und TV-Moderatorin. Anke Engelke fiel in mehrfach ausgezeichneten TV-Comedy-Shows der Privatsender durch enorme Wandlungsfähigkeit auf, sowohl durch Parodien von Prominenten als auch durch eigene Charaktere und Typen, die sich durch Hyperaktivität und derbe bis vulgäre Sprache auszeichnen und kein Blatt vor den Mund nehmen. Von der Nachrichtensprecherin bis zur Voll-Emanze reicht das Repertoire, das in den letzten Jahren mehr auf subtile Komiktöne setzte. In Kinokomödien hat sie Nebenrollen übernommen.
Anke Engelke wurde 1965 im kanadischen Montréal geboren und zog mit sechs Hahren mit der Familie nach Rösrath bei Köln. Dort sang sie im Kinderchor ihrer Schule und wurde 1978 von Manager Georg Bossert entdeckt. Engelke moderierte zwischen 1978 und 1986 Kindersendungen im Radio, u.a. für Radio Luxemburg, und wurde seit 1986 vom SWF (Südwestfunk) Baden-Baden als Redakteurin ausgebildet. Noch während dieser Zeit begann sie 1996 ihre erfolgreichste TV-Periode und gehörte bis 2000 mit Ingolf Lück, Karen Friesicke, Marco Rima, Bastian Pastewka und später Markus Maria Profitlich zum Team der "Sat.1 Wochenshow", die Nachrichtenparodien und Sketche präsentierte; hier wurde Engelke u.a. als Ricky auf dem Pop-Sofa (Verulkung der Girlie-Band "Tic Tac Toe") populär.
Nach dem Ende der "Wochenshow" war Anke Engelke in mehreren teils kurzlebingen TV-Shows bei SAT.1 und RTL zu sehen, so in "Blind Date" (mit Olli Dittrich) und der wegen Zuschauermangel eingestellten Late Night Show "Anke Late Night" auf dem Sendeplatz von Harald Schmidt. Erst in den Wiederholungen populär wurde ihre Show "Ladykracher" (2004, SAT.1), wo sie temperamentvoll und mit der ihr eigenen Vorliebe für Masken weibliche Rollenvorstellungen parodierte und für den Emmy Award nominiert wurde. 2005 moderierte Engelke für ProSieben die Golden-Globe- und Oscar-Preisverleihungen. 2006 liefen zunächst vier Folgen von "Ladyland" (SAT.1).
Im Kino war Anke Engelke neben Mavie Hörbiger in Detlev Bucks Sauerland-Provinz-Satire "Liebesluder" zu sehen, als Indianerin in der XXL-Version von Michael "Bully" Herbigs "Der Schuh des Manitu", in "Der Wixxer" als im Edgar-Wallace-Moor verlorene Touristin und in Helmut Dietls "Vom Suchen und Finden der Liebe" als Ehefrau von Uwe Ochsenknecht, die mit einem Psychotherapeuten (Harald Schmidt) eine Affäre beginnt.
Anke Engelke ist Synchronsprecherin für Animationsfilme ("Tarzan", "Findet Nemo", "Der kleine Eisbär", "Urmel aus dem Eis", "Oh wie schön ist Panama").
Anke Engelke wurde u.a. mit dem Grimme-Preis (2001, 2003), der Goldenen Kamera (1999), dem Bayerischen Fernsehpreis (2003), dem RTL Comedy Preis und mehrfach mit dem Deutschen Comedy Preis (2001, 2002, 2003) sowie der Goldenen Rose von Montreux (1999, für "Sat.1 Wochenshow") ausgezeichnet.
Anke Engelke trat Ende der 80er Jahre mit einer Soulband zusammen mit ihren späteren Ehemännern Andreas Grimm und Claus Fischer auf und hat zwei Söhne. Sie hatte u.a. Affären mit Benjamin Stuckrad-Barre. 2005 entschloss sie sich, den Namen ihres zweiten Ehemanns Claus Fischer anzunehmen.

Anke Engelke

  • Geburtstag
    21.12.1965
  • Geburtsort
    Montreal
  • Geburtsland
    Kanada

Königlicher Berlinale-Auftakt

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin sind eröffnet!

Strahlten bei der Berlinale-Eröffnung um die Wette: Diane Kruger, Klaus Wowereit und Marie Bäumer (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Strahlten bei der Berlinale-Eröffnung um die Wette: Diane Kruger, Klaus Wowereit und Marie Bäumer (Foto: Kurt Krieger)

Zum Auftakt wurde "Leb wohl, meine Königin!" von Benoît Jacquot als Weltpremiere gezeigt, in der die deutsche Schauspielerin Diane Kruger als Marie-Antoinette zu sehen ist, die von den Unruhen der Französischen Revolution erfasst wird. Neben Kruger waren auch die Schauspielerinnen Léa Seydoux und Virginie Ledoyen ins winterliche Berlin gereist, um ihren Film persönlich vorzustellen - für Schauwerte war also gesorgt bei der Eröffnung. Der Film kam gut an beim geladenen Premierenpublikum, es gab begeisterten Beifall für die anwesenden Macher des Films.

Ein Höhepunkt des Abends war auch die Präsentation der in diesem Jahr wieder sehr hochkarätigen Jury: Mike Leigh (Vorsitz), die Regisseure Francois Ozon und Anton Corbijn, der Vorjahres-Bärengewinner Asghar Farhadi, die Aktrice und Sängerin Charlotte Gainsbourg, die deutsche Schauspielgröße Barbara Sukowa, Hollywoodstar Jake Gyllenhaal sowie der der algerischen Schriftsteller Boualem Sansal. Eine anregende Zusammenstellung, die das Rätselraten um potentielle Bären-Gewinner in diesem Jahr umso spannender macht.

Anwärter gibt es in diesem Jahr 18 - darunter drei deutsche Regisseure - sie alle werden als Weltpremiere gezeigt. Jurypräsident Leigh schwärmte von der "intensiven Atmosphäre" der Berlinale - womöglich eine das schlechte Wetter die Menschen - und lobte Festivalchef Dieter Kosslick: "Er ist wahnsinnig innovativ und lustig. Wir werden hier viel lachen."

Eröffnet wurden die Filmfestspiele von Berlinale-Direktor Kosslick mit dem Jury-Präsidenten Mike Leigh, Kulturstaatsminister Bernd Neumann und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit. Kulturstaatsminister Neumann legte in seiner traditionellen Eröffnungsrede einen klaren politischen Schwerpunkt:

"Die Berlinale hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder neuen Themen gestellt und uns mit anspruchsvoller Filmkunst und großem Kino wichtige Einblicke in die Welt ermöglicht. Nirgendwo sind Kino, Politik und Weltoffenheit derart beispielhaft vereint. Die Berlinale 2012 ist politischer denn je und steht ganz im Zeichen des Umbruchs und des Aufbruchs. Dank der vielen couragierten Filmemacher, Aktivisten und Künstler, denen die Berlinale in diesem Jahr ein Forum bietet, werden unverfälschte Bilder von den Ereignissen in Nordafrika und anderen Orten der Unfreiheit sichtbar. Ganz aktuell etwa in Syrien, deren Menschen darum unsere Solidarität gilt. Kunst und Kultur - und damit auch der Film - sind nicht nur Seismograph, sondern vor allem Motor gesellschaftlicher Umbrüche. Dies fürchten diktatorische Regime weltweit, und darum werden nach wie vor in Ländern wie Iran und China Künstler und Filmemacher gedemütigt, verfolgt, inhaftiert und mit Berufsverboten belegt."

Dabei hatte Neumann Künstler wie Jafar Panahi oder Ai Weiwei im Blick. Er forderte weiter: "Deshalb ist es wichtig, dass auch auf der Berlinale, dem größten Zuschauerfilmfestival der Welt, Flagge gezeigt wird für Menschenrechte und für die Freiheit der Kunst. Denn Demokratie braucht Kultur und Kultur braucht Freiheit."

Durch die Eröffnung führten Anke Engelke und Dieter Kosslick gewohnt charmant im deutsch-englischen Mix. Bereits zum sechsten Mal, so dass Engelke scherzhaft vom "Sixth Year Itch", dem verflixten sechsten Jahr, sprach.

Zum Berlinale-Auftakt versammelte sich die deutschen Filmschaffenden nahezu vollzählig, auch allerlei Politprominenz ließ sich wie gewohnt auf dem Hauptstadtevent blicken.

Die Berlinale läuft bis 19. Februar. In den diversen Sektionen des Festivals laufen in diesem Jahr nicht weniger als 385 Filme - darunter 87 mit deutscher Beteiligung! Dazu kommen 750 Filme, die auf dem European Film Market gezeigt werden.

Prominentester Gast ist Superstar Angelina Jolie, die ihr Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" über eine Liebe im Bosnienkrieg über die Feindeslinien hinweg vorstellt.

2008
44. Adolf Grimme Preis
Darstellung (Unterhaltung) - Fröhliche Weihnachten
2008
20. Bayerischer Fernsehpreis
Blauer Panther - Fröhliche Weihnachten
2003
39. Adolf Grimme Preis
Buch/Darstellung (Fiktion & Unterhaltung) - Blind Date
1999
Adolf Grimme Preis
Grimme-Preisträger
 

Filmografie

Gnomeo und Julia

Trickfilm / Komödie - Eine nur scheinbar idyllische Vorgartenzwergidylle: Denn die Knirpse von Graf Zinnoberrot auf der einen und die kleinen... Zum Video

2011

Fröhlicher Frühling

TV-Show / Humor - Bastian Pastewka und Anke Engelke alias Wolfgang & Anneliese Funzfichler präsentieren eine Frühlings-Musikshow mit vielen... Zum Video

2011
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Kommissarin Lucas: Wenn alles zerbricht

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2010

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Lars, der kleine Eisbär, lebt mit seinen Eltern am Nordpol. Die meiste Zeit tollt er...


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