"Die Amis hatten Angst vor dem Thema"
Mit "Kebab Connection" hat Regisseur Anno Saul sein Talent für Komödien bereits unter Beweis gestellt. Mit "Wo ist Fred?" lässt der Filmemacher nun eine herrliche Screwballkomödie mit Til Schweiger in der Hauptrolle auf das deutsche Kinopublikum los.
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Haben die Lacher auf ihrer Seite: Christoph Maria Herbst, Jürgen Vogel und Til Schweiger (Foto: Senator)
Haben die Lacher auf ihrer Seite: Christoph Maria Herbst, Jürgen Vogel und Til Schweiger (Foto: Senator)
» Warum "Wo ist Fred?"? Was hat Sie am Drehbuch gereizt?
ANNO SAUL: Ich hatte mich mit "Kebab Connection" schon an einer richtigen deutschen Komödie versucht und fand, dass ich an der Schraube noch weiter drehen sollte.
Ich hatte keine Lust auf so eine romantische Komödie, wo man schmunzelt, ab und zu auch mal lacht und sich 15 Tränchen verdrückt. Ich wollte mehr in Richtung "Verrückt nach Mary". Ein bisschen Romantik ist okay, aber ich wollte, dass man so richtig volle Möhre ablacht. Das war mir ganz wichtig. Und dann kam "Wo ist Fred?". Ich fand das Buch extrem gut und wollte den Film machen.
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Regisseur Anno Saul hoch konzentriert am Set von "Wo ist Fred?" (Foto: Senator)
Regisseur Anno Saul hoch konzentriert am Set von "Wo ist Fred?" (Foto: Senator)
» Hatten Sie gleich bestimmte Schauspieler im Kopf?
Da ich relativ kurzfristig dazugekommen bin, standen Til Schweiger und Alexandra Maria Lara schon fest. Jürgen Vogel wollte ich dann wahnsinnig gerne haben und auch Christoph Maria Herbst.
Womit ich Schwierigkeiten hatte, war die Rolle von Mara, der Freundin von Fred. Sie ist eine totale Kratzbürste und sie musste schon - ich sag jetzt mal ganz blöd - beeindruckende primäre Geschlechtsmerkmale haben, damit man versteht, warum Fred mit ihr zusammen ist. Da gab es dann schließlich noch einmal einen Wechsel in der Besetzung. Das war heikel, aber ich glaube, es hat sich gelohnt.