Ben Burtt


  • Geburtstag
    12.07.1948
 

Ben Burtt

  • Geburtstag
    12.07.1948
  • Geburtsland
    USA

"Wir sind wie eine Rockband"

Die neueste Pixar-Produktion "WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf" spielte in den USA starke 220 Millionen Dollar ein. Ab 25. September schickt sich Andrew Stantons Roboter-Romanze an, auch das deutsche Publikum mit ihrem unwiderstehlichen Charme zu erobern. Herausragend ist auch der Sound. Ben Burtt, der mehrfach Oscar-ausgezeichnete Soundtüftler, kreierte die Stimmen von R2D2 und Wall·E.

WALL·E datet die wohlgerundete Eve, die vom Design eine Liebeserklärung an Apple sein soll (Foto: Walt Disney) Großansicht

WALL·E datet die wohlgerundete Eve, die vom Design eine Liebeserklärung an Apple sein soll (Foto: Walt Disney)

» Pixar hatte sprechende Spielsachen, Fische, Autos, Ratten. Nun kommt der erste Held, der nicht spricht.

ANDREW STANTON: Aber er spricht doch unentwegt. Als ich das Buch schrieb, war für jede Aktion ein Sound vorgesehen, mit dem er kommuniziert. WALL·E spricht - in einer Sprache, die jeder versteht. Daran haben wir ein Jahr gearbeitet, dabei eine neue Sprache erfunden - und sie gelernt.

» War es für Sie eine Herausforderung, dass die Gespräche in "Wall·E" nur über den Sound geführt werden?

BEN BURTT: Als Soundmann hofft man natürlich auf solche Gelegenheiten. Beispielsweise bat Andrew für Wall·Es Arme um einen Motor, der traurig klingt und seine Einsamkeit unterstreicht - keine leichte Sache, einen traurigen Motor zu machen, aber eine sehr schöne Herausforderung. Schon komisch: Eigentlich war ich es nach "Star Wars" leid, Roboter und Raumschiffe zu machen.

Regisseur Andrew Stanton ließ sich für "Wall·E" von den SciFi-Filmen der 70er Jahre inspirieren (Foto: Walt Disney) Großansicht

Regisseur Andrew Stanton ließ sich für "Wall·E" von den SciFi-Filmen der 70er Jahre inspirieren (Foto: Walt Disney)

» Wie haben Sie Wall·Es Art entwickelt, seinen Namen zu sagen?

BURTT: Das ist meine Stimme. Ich saß über Jahre allein in meinem Studio, und niemand kam, um mich zu besuchen. Die ideale Besetzung für einen einsamen Arbeiter. Irgendwann bin ich darauf gekommen, "Waaall-Eeee" zu singen und das abzumischen.

» Als Sie mit der Arbeit an "Wall·E" begannen, brachte Fox gerade "Robots" ins Kino. Hatten Sie Sorge, dass die Idee damit verbraucht wäre?

STANTON: Ich war richtig geschockt - bis ich die Designs sah. Die "Robots" waren Androiden wie der Blechmann aus "Der Zauberer von Oz " oder C3P0, menschenähnlich. Wall·E sollte eine Nutzmaschine sein und auf den ersten Blick als solche erkennbar. Es war überhaupt kein Problem, dass es "Robots" schon gibt, die Filme haben nichts gemeinsam.

 

1989
62. Oscar-Verleihung - Academy Awards
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1982
55. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Bester Tonschnitt - E.T. - Der Außerirdische
1977
50. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar für die Stimmen der Außerirdischen und Roboter - Krieg der Sterne
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Sonder-Oscar - Krieg der Sterne
 

Filmografie

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