Billy Bob Thornton


  • Geburtstag
    04.08.1955
  • Geburtsort
    Hot Springs, Arkansas

Billy Bob Thornton


  • Geburtstag
    04.08.1955
  • Geburtsort
    Hot Springs, Arkansas
 

Als sanfter Killer mit schwerer Zunge war er in "Sling Blade" für den Oscar nominiert, wurde dann aber für sein Drehbuch zu dem von ihm auch inszenierten Film ausgezeichnet. Ein ebenso im Geiste langsamer Provinzler war er als integrer Bruder von Bill Paxton in "Ein einfacher Plan", der ihm eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller einbrachte. Das Multitalent Billy Bob Thornton hatte in mehreren Filmen Killer und Gangster ("One False Move") gespielt, bevor er mit "Sling Blade" den Durchbruch schaffte. Seitdem war der Schauspieler mit dem kantigen Gesicht, dem Dreitagebart und dem stechenden, unruhig suchenden Blick unter anderem als debiler Tankwart in Oliver Stones Film noir "U-Turn", als Wahlkampfleiter von John Travolta in "Primary Colors", als betont ruhiger Fluglotse und Rivale von John Cusack in "Turbulenzen" und als Leiter des Raumfahrtprogramms, der Bruce Willis und seine Ölbohrer auf den Kometen schickt, in dem Welterfolg "Armageddon" zu sehen. Thornton beeindruckte mit nuancierten Performances in "The Man Who Wasn't There" der Coen-Brüder, als Partner von Halle Berry in "Monster's Ball" und in der schrägen Weihnachtssatire "Bad Santa".
In der 2003 entstandenen romantischen Komödie "Tatsächlich ... Liebe" von dem Drehbuchautoren Richard Curtis hat er es als US-Präsident mit Starkollegen wie Hugh Grant oder Emma Thompson zu tun. Ein Jahr später wurde dem mehrfach für den Golden Globe Nominierten die Ehre eines Sterns auf dem Walk of Fame zuteil. Die Coen-Brüder engagierten ihn zum zweiten Mal in "Ein (un)möglicher Härtefall", wobei er einen angeblichen Ölmilliardären darstellt und eine Scheinehe mit Marilyn Rexroth (Catherine Zeta-Jones) eingeht. Coole Sprüche, die es wert sind, den Film anzusehen, verteilte Thornton als Baseball-Trainer Buttermaker in "Die Bären sind los" und in "Der Date Profi - Was du brauchst ist die richtige Masche! " leitete er eine Schule, die speziell männliches Verhalten vermitteln will. Die Komödie wurde 2006 von Todd Phillips inszeniert. Besessen von der Idee, selbst ein Weltraumfahrzeug zu bauen, überzeugte er als Ex-Astronaut im Drama "The Astronaut Farmer" von Michael Polish, der zusammen mit Bruder Marc das Drehbuch schrieb.
Thornton hat Filme inszeniert, Drehbücher geschrieben und arbeitet als "Script Doctor" an den Drehbüchern verschiedener Studios. Der auch auf der Bühne und im Fernsehen tätige Thornton war mit Schauspielerin Angela Jolie verheiratet.

Billy Bob Thornton

  • Geburtstag
    04.08.1955
  • Geburtsort
    Hot Springs, Arkansas
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Virginia (Wahrsagerin)
    Vater: Billy Ray (Basketballtrainer, verstorben 1973)

    Brüder:
    Jimmy Don (1958, verstorben 1988)
    John David (1969)

    Ehefrauen:
    Angelina Jolie (Schauspielerin, 5. Mai 2000 - 2002)
    Pietra Dawn Cherniak (18. Februar 1993 - April 1997)
    Cynda William (Schauspielerin, 1990 - 1992)
    Toni Lawrence (Schauspielerin, 1986 - 1988)
    Melissa Lee Gatlin (1978 - 1980)

    Lebenspartner:
    Connie Angland (Special-Effects-Technikerin)
    Danielle Dotzenrod (2003)
    Laura Dern (Schauspielerin, März 1997 - 1999)


    Töchter:
    Bella (September 2004, von Connie Angland)
    Amanda (von Melissa Lee Gatlin)

    Söhne:
    Söhne:
    William (1993, von Pietra Dawn Cherniak)
    Harry (1994, von Pietra Dawn Cherniak)
  • Autogrammadresse
    c/o Mr. Geyer Kosinski
    955 So. Carrillo Drive, Suite 300
    Los Angeles, CA 90048
  • Links
    http://www.billybobthornton.net/ (Offizielle Seite)

Die Berlinale mit Angelina Jolie im Zeichen von Film, Blut und Honig

Auch wenn das Thermometer gerade bundesweit in den Keller rutscht - eine "Eis-Berlinale" wie vor zwei Jahren ist offenbar nicht zu befürchten.

Am 9. Februar öffnet die 62. Berlinale ihre Pforten - unter anderem für Angelina Jolies Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" um eine Liebe im Bosnienkrieg (Foto: Wild Bunch (Central)) Großansicht

Am 9. Februar öffnet die 62. Berlinale ihre Pforten - unter anderem für Angelina Jolies Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" um eine Liebe im Bosnienkrieg (Foto: Wild Bunch (Central))

Zumindest attestieren die Wetterdienste, dass die Temperaturen bis zur Eröffnung wieder in den einstelligen Minusbereich zurückkehren. Ob Frost oder nicht: Die Berlinale, die am 9. Februar ihre Pforten öffnet, wird keinen Besucher kalt lassen. Zu viel gibt es zu entdecken! Neben den 395 gezeigten Filmen locken an den elf Festivaltagen zahllose Partys, Empfänge und Diskussionsrunden - und natürlich die Stars am roten Teppich.

Viele Regisseure erzählen in ihren Filmen von einer Welt im Umbruch. Darunter auch ein prominentes Regiedebüt: Hollywoodstar Angelina Jolie stellt "In the Land of Blood and Honey" vor, ein Film über den Bürgerkrieg in Bosnien, der der humanitär engagierten Schauspielerin eine Herzensangelegenheit war.

Deutschlands Hollywood-Exportschlager Diane Kruger gibt die französische Königin Marie Antoinette, die von den Unruhen der Französischen Revolution erfasst wird, in dem Historiendrama "Leb wohl, meine Königin!", dem diesjährigen Berlinale-Eröffnungsfilm.

Dänemarks Superstar Mads Mikkelsen ist ebenfalls in einem königlichen Drama zu sehen, in "Die Königin und der Leibarzt" spielt er den Doktor der dänischen Königin Caroline Mathilde. Der Arabische Frühling, der vor einem guten Jahr begann, zieht sich durch alle Sektionen und zahlreiche Diskussionen.

Selbst der oft vergessene Kontinent Afrika rückt in den Fokus und erzählt von Menschen auf der Suche nach einer besseren Zukunft. Der asiatische Film ist traditionell stark in allen Reihen vertreten, etwa mit bei Cineasten heiß gehandelten philippinischen "Skandalfilmer" Brillante Mendoza. Auch Angelina Jolies Ex-Mann, der Schauspieler Billy Bob Thornton, wechselt alle Jahre wieder auf den Regiestuhl, in Berlin hat er die starbesetzte Culture-Clash-Komödie "Jayne Mansfield's Car" im Gepäck.

Tom Hanks und Sandra Bullock sind die Protagonisten in dem oscarnominierten 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", während "Twilight"-Star Robert Pattinson auf dem roten Teppich für Kreischalarm sorgen sollte - er spielt im Paris des 19. Jahrhunderts angesiedelten Bel Ami" einen eleganten Liebhaber - u.a. von Uma Thurman und Christina Ricci. Clive Owen beglückt die Berliner dagegen anlässlich der Premiere des britischen Thrillers "Shadow Dancer".

Auch in diesem Jahr ist Berlinale natürlich DAS Schaufenster für den deutschen Film. Insgesamt 87 deutsche Filme und Koproduktionen laufen in den verschiedenen Sektionen. Auch im Wettbewerb wird geklotzt, gleich drei Schwergewichte des deutschen Autorenfilms rücken ins Rampenlicht: Hans-Christian Schmid mit seinem Familiendrama "Was bleibt", Christian Petzold mit dem geheimnisvollen Drama "Barbara" und Matthias Glasner mit dem am Nordkap gedrehten "Gnade". Außer Wettbewerb zeigt Doris Dörrie ihren neuen Film "Glück", eine berührende Liebesgeschichte zwischen einem Punk und einer jungen Prostituierten.

Welche Wettbewerbsfilme, Darsteller und Filmemacher dieses Jahr die begehrten Bären mit nach Hause nehmen dürfen, das entscheidet die Jury um den Präsidenten Mike Leigh ("Happy-Go-Lucky"). Als kompetente Unterstützung an seiner Seite hat der Top-Regisseur dabei unter anderem Hollywood-Star Jake Gyllenhaal, den legendären Fotografen und Regisseur Anton Corbijn, den Oscar-Nominierten Filmemacher Asghar Farhadi ("Nader und Simin") und die französischen Filmlieblinge Charlotte Gainsbourg und François Ozon. Die glanzvolle Verleihung geht am 19. Februar zum großen Berlinale-Finale über die Bühne.

1996
69. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Beste Drehbuchadaptation - Sling Blade
 

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