Bruce Davison


  • Geburtstag
    28.06.1946
 

Der blonde Bruce Davison, dessen Haare sich seit seinem Debüt 1969 ("Blutige Erdbeeren") im Lauf der Jahre zu Föhnwellen legten, wurde durch seine Rolle des mit Ratten kommunizierenden Teenagers "Willard" bekannt. Mit seinem Aussehen eines immer schlank gebliebenen Jungunternehmers trat er seitdem in Filmen wie "C.R.A.S.H.", wo er zur Brigade der Krankenfahrer um Larry Hagman, Harvey Keitel und Raquel Welch gehört, oder "Spione wie wir" und "China Blue bei Tag und Nacht" auf. Jahrgang 1946, gab der in Philadelphia geborene Davison 1967 sein Bühnendebüt und wurde mehrfach ausgezeichnet. Der stets sehr zurückhaltend und diszipliniert spielende Schauspieler gehörte in den 90er Jahren zu der Gruppe schwuler Freunde in "Longtime Companion", spielte in "Der Musterschüler" den Lehrer des die Nazi-Greuel des alten Professors herausfindenden Schülers, und gehörte zum Ensemble von Robert Altmans "Short Cuts", wo er (der trotz randloser Brille wesentlich jünger als sein Alter aussieht) seinen nach einem Unfall im Krankenhaus im Koma liegenden Sohn aufsucht und in der Klinik überraschend seinem Vater (Jack Lemmon) begegnet, der über 30 Jahre nichts hat von sich hören lassen.

Bruce Davison

  • Geburtstag
    28.06.1946
  • Geburtsland
    USA

"Titanic"-Fortsetzung: Tsunami erzeugt tödlichen Eisberg

Das Schiff versunken, Leo und so ziemlich alle bis auf Kate Winslet tot - wie sollte es da weitergehen?

Größer, schneller, aber genauso dem Untergang geweiht: die Titanic II (Foto: Asylum Films) Großansicht

Größer, schneller, aber genauso dem Untergang geweiht: die Titanic II (Foto: Asylum Films)

"Titanic 2", das galt stets als unmöglich. Doch Hollywood wäre nicht Hollywood, wenn es den Untergang des berühmtesten Kreuzfahrtschiffs aller Zeiten nicht ein zweites Mal in bare Münze verwandeln könnte.

Denn die Macher der Traumfabrik haben sich tatsächlich eine Handlung für "Titanic 2" ausgedacht: Genau 100 Jahre nach dem Untergang des Luxusliners, also am 14. April 2012, sticht ein hypermoderner neuer Kreuzer in See und nimmt genau die selbe Route wie die erste Titanic. Doch dann löst ein Unterwasserbeben einen Tsunami aus, der eine ganze Armada von Eisbergen durch die Luft wirbelt - und diese gefrorenen Geschosse drohen, das neue Schiff ebenfalls zu versenken.

Hoffnung: "Baywatch"-Rettungsschwimmerin an Bord!

Natürlich stammt ein derartiges Hirngespinst nicht von James Cameron, dem Regisseur des legendären ersten Films. Hinter "Titanic 2" steht das Filmstudio "Asylum", Experte für Verballhornungen großer Kinoerfolge. So wurden in der Satireschmiede "Transformers" zu "Transmorphers", "Snakes on a Plane" zu "Snakes on a Train" und "Paranormal Activity" zu "Paranormal Entity". Dabei wurden zielsicher die Schwächen in den Drehbüchern der Action- bzw. Horror-Fantastereien aufs Korn genommen.

Allerdings landeten die bisherigen Werke der Asylum-Spötter stets in den Videotheken. Doch bei einer Satire auf den nach "Avatar" zweiterfolgreichsten Film aller Zeiten könnte sich das ja ändern. Immerhin sind mit "X-Man" Bruce Davison und Brooke Burns aus "Baywatch" sogar halbwegs bekannte Darsteller dabei, die sich zwischen schwimmenden Schiffstrümmern final anschmachten ...

 

1991
48. Golden Globe
Bester Nebendarsteller - Longtime Companion
 

Filmografie

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2010
 
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