Bruce Willis


  • Bürgerlicher Name
    Walter Bruce Willis
  • Geburtstag
    19.03.1955
  • Geburtsort
    Idar-Oberstein, Rheinlandpfalz

Bruce Willis


  • Bürgerlicher Name
    Walter Bruce Willis
  • Geburtstag
    19.03.1955
  • Geburtsort
    Idar-Oberstein, Rheinlandpfalz
 

Neben Marlon Brando in "Endstation Sehnsucht" trägt Bruce Willis das bekannteste verschwitzte und zerrissene Unterhemd der Filmgeschichte. In den vier Filmen der "Stirb langsam"-Reihe sowie zahllosen weiteren Action-Filmen war er der schlagfertige Cop oder Detektiv, der mit zynischen oder ironischen Sprüchen auf den Lippen das Genre der Action-Komödie ("Last Boy Scout") neu definierte und beruflich hart und aktiv, privat eher resignativ durch die Gewalt-Szenerie der Blockbuster stapft.
Willis war in den USA durch die TV-Serie "Das Model und der Schnüffler" an der Seite von Cybill Shepherd, einer Mischung aus Krimi und Screwball-Comedy, bereits beliebt, als er mit zwei Komödien von Blake Edwards ("Blind Date" und "Sunset") zum Film wechselte.
Neben Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger stieg er von da an als einer der erfolgreichsten Action-Darsteller zum Superstar auf. Die drei gründeten als Geschäftspartner die vor allem in den Anfangsjahren sensationell einschlagende Restaurant-Kette "Planet Hollywood". Zwischen seinen Action-Hits trat Bruce Willis auch in einigen spektakulären Misserfolgen auf, so in "Fegefeuer der Eitelkeiten", "Hudson Hawk" oder "The Color of Night" und bereicherte in ausgesuchten Nebenrollen kleinere Produktionen ("Nobody's Fool").
Willis' Hang zur phlegmatischen Selbstironie wie zuletzt in "Inside Hollywood", als er sich selbst parodierte, bricht die Heldenstrukturen sogar seiner Blockbuster wie "Armageddon", wo er die Welt vor einem Kometen rettet, angenehm auf und macht ihn zu einem sympathischen Schauspieler, der immer wieder ambitionierte, künstlerische Produktionen wie "Breakfast for Champions", den er auch produzierte, mit seinem Namen ermöglicht.
Er war in den paranormalen Thrillern von M. Night Shyamalan "The Sixth Sense" (1999) und "Unbreakable" (2000) als Kinderpsychologe und unverletzbarer Security Guard zu sehen, die beide mehr über die eigene Existenz erfahren, als ihnen lieb ist. Mit Billy Bob Thornton konkurrierte er 2001 in Barry Levinsons Gaunerkomödie "Banditen!" um Cate Blanchett und spielte 2002 in dem Kriegsdrama "Hart's War".
Mit seinem ehemaligen Agenten, Arnold Rifkin, als Partner engagiert sich Willis zunehmend über die gemeinsame Firma Cheyenne Enterprises auch als Produzent. So etwa neben "Hart's War" beim Dschungelabenteuer "Tränen der Sonne", in dem Willis Monica Bellucci retten muss, oder dem Cop-Thriller "Hostage". In die Rolle des Cops schlüpfte Willis erneut in dem Thriller "Hostage - Entführt", in der Robert-Rodriguez-Comicverfilmung "Sin City", die 2005 sogar im Cannes-Wettbewerb lief, sowie in den stark an "Nur 48 Stunden" erinnernden "16 Blocks", in der sein Detective Jack Mosley abgetakelt und versoffen daherkommt.
Mit "Stirb Langsam 4.0" schaffte er den Neustart in seiner bekanntesten Rolle, transportierte den Haudegen John McClane ins neue Millenium und traf die die Sehgewohnheiten der jüngeren Action-Fans ebenso sicher wie einst in den 80ern.
Mit dem SciFi-Thriller "Surrogates" wagt sich Willis erneut ins Mysteriöse, wenn er als Cop in einer Welt, in der die Menschen nur noch mit gedankengesteuerten, perfekten Ersatzkörpern durchs Leben gehen, einen Mordfall aufklären muss - und das zum ersten Mal seit Langem mit seinem eigenen, unperfekten Körper. Leichtere Töne schlägt er in der Actionkomödie "Cop Out - Geladen und Entsichert" an, wenn er als New Yorker Bulle seiner gestohlenen superwertvollen Baseball-Sammelkarte hinterherjagt. Auch "R. E. D. - Älter, härter besser" zeigt Willis von seiner komödiantischen Seite - obwohl das Agentenspektakel mit Helen Mirren als alternder Ex- Kollegin sowie John Malkovich als durchgeknalltem Paranoiker auch jede Menge Action zu bieten hat.
Willis ist als Rockmusiker mit eigener Band tätig, hat zwei Alben aufgenommen und zwei Schallplatten als Stand-up-Comedian. Er war von 1987 bis 1999 in einer turbulenten Ehe mit der Schauspielerin Demi Moore verheiratet, mit der er drei Kinder hat. Seit März 2009 ist er mit dem Dessous-Model Emma Heming verheiratet.

Bruce Willis

  • Bürgerlicher Name
    Walter Bruce Willis
  • Geburtstag
    19.03.1955
  • Geburtsort
    Idar-Oberstein, Rheinlandpfalz
  • Geburtsland
    BRD
  • Familie
    Mutter: Marlene (geb. in Kassel, Deutschland)
    Vater: David (Mechaniker)

    Brüder:
    Robert (*1949, verst. 2001)
    David

    Schwester: Flo

    Ehefrau:
    Demi Moore (21.11.1987 - 18.10.2000)

    Töchter:
    Rumer Willis (von Demi Moore, 1988)
    Scout Larue (von Demi Moore, 1991)
    Tallulah Belle Willis (von Demi Moore, 1994)
  • Autogrammadresse
    c/o Cheyenne Enterprises
    406 Wilshire Boulevard
    Santa Monica, CA 90401
    USA
  • Links
    http://www.brucewillispl.com/ (Fan-Seite)

Stallone schnappt Schwarzenegger und Willis Ausbrecher-Rolle weg

In den 80ern kämpften sie zu dritt um den Action-Thron.

Sly Stallone bricht aus dem Gefängnis aus - und ärger damit Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Sly Stallone bricht aus dem Gefängnis aus - und ärger damit Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis (Foto: Kurt Krieger)

Inzwischen sind Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis Kollegen, stehen sogar zusammen vor der Kamera für "Expendables 2", der wie schon Teil 1 mit Action-Veteranen gespickt ist.

Doch als die drei Stars noch jünger und weniger altersmilde waren, wetteiferten sie um den Titel als coolster Actionheld - Stallone mit "Rambo" und "Rocky", Schwarzenegger als "Terminator" und Willis als John McClane in "Stirb Langsam".

Nun könnte die alte Rivalität wieder aufflammen. Denn Sly Stallone hat sich einen Part gesichert, den auch Schwarzenegger und Willis schon haben wollten: Im Action-Thriller "The Tomb" spielt Stallone den Architekten eines Hochsicherheitsgefängnisses, der aus dem Knast entkommen muss, den er selbst ausbruchssicher gemacht hat. Der Filmtitel "The Tomb" spricht dabei Bände, denn das Gefängnis ist derart hermetisch abgeriegelt, dass die Insassen darin so endgültig verwahrt sind wie in einem Grab…

Nicht lange fackeln!

In dieser Rolle hätte man sich natürlich jeden der drei Haudegen bestens vorstellen können, doch Sylvester Stallone hat das Rennen gemacht, weil er sofort fest zusagte. Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis hatten letztes Jahr zu lange gezögert.

Einziges Problem: Den Machern ist gerade ihr Regisseur abhanden gekommen. Antoine Fuqua, der mit "Training Day" Denzel Washington sogar zum Oscar verhalf, sollte "The Tomb" inszenieren, zog nun aber das Boxdrama "Southpaw" mit Rapper Eminem vor. Vielleicht übernimmt Sly ja einfach auch die Regie, denn er inszenierte sich schon in "Rocky Balboa" und "John Rambo" selbst.

 

Filmografie

Set Up

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2011

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Dokumentarfilm / Biographie - Im Herbst 2008 kündigt Joaquin Phoenix ("Walk the Line") an, er werde seine erfolgreiche Filmkarriere beenden, um sich als... Zum Video

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