Carrie-Anne Moss


  • Geburtstag
    21.08.1967
  • Geburtsort
    Vancouver, British Columbia

Carrie-Anne Moss


  • Geburtstag
    21.08.1967
  • Geburtsort
    Vancouver, British Columbia
 

Als perfekt durchtrainierte Science-Fiction-Powerfrau Trinity in "Matrix", die mühelos die virtuellen Zeit- und Raumebenen des Films in ihrem eng anliegenden Lacklederkostüm überwindet und den Erlöser-Hacker Neo (Keanu Reeves) auf das Raumschiff "Nebukadnezar" lockt, schrieb sich Carrie-Anne Moss auf Anhieb in die Filmgeschichte ein. Auch für die Teile zwei und drei der Trilogie der Wachowski-Brüder übernahm sie wieder die Rolle der Cyber-Rebellin. Moss stammt aus dem kanadischen Vancouver, wo sie 1967 geboren wurde und noch während der High School als Model arbeitete: "Ich war nie ein erfolgreiches Model. Es war wie ein Aushilfskellnerjob. Nichts anderes." Den Model-Jahren folgte in Europa und später in den USA die Zeit der TV-Serien ("Dark Justice", "Ein Mountie in Chicago") und TV-Filme, bevor sie nach drei Action-Abenteuern (u.a. "New Blood") ihre "Matrix"-Chance als Trinity erhielt, eine Figur, die Moss als "stark und verletzlich wie ich" bezeichnet. Ebenso stark wie die Trinity geriet ihr die Rolle der Wissenschaftlerin auf der Mars-Expedition in "Red Planet" an der Seite von Val Kilmer. Mit ihren graublauen Augen, dem vollen Mund und den ausgeprägten Backenknochen machte Moss in Filmen wie "Chocolat", in dem sie als gestrenge Mutter vergeblich ihren Sohn dem Einfluss der Großmutter (Judi Dench) zu entziehen sucht, zuweilen einen hintergründig traurigen und desillusionierten Eindruck. In dem Krimipuzzle "Memento" spielt sie die vom Job ausgelaugte Kellnerin Natalie. Diese wird von dem Polizisten Teddy (Joe Pantoliano) angeheuert, um den den Mörder seiner Frau suchenden und unter Kurzzeitgedächtnisverlust leidenden Leonard (Guy Pearce) abzulenken, was weder ihr noch ihrem Partner gelingt.
Zu den grotesk überzeichneten Erwachsenen darf sich auch Moss in der Rolle der Jerri Falls in "Glück in kleinen Dosen" zählen, die in einem Schönheitswettstreit mit ihrer Tochter steht. Regiedebütant Arie Posin hat für seine neurotischen Figuren etliche Stars wie Glenn Close und Ralph Fiennes engagiert. In dem 2006 für den Goldenen Bären nominierten Drama "Snow Cake" verliebt sich Alex (Alan Rickman) in die von Moss gespielte Maggie, Lindas (Sigourney Weaver) Nachbarin. Weaver spielt eine autistischen Mutter, deren Tochter bei einem Autounfall zu Tode kam. Tragischerweise war Alex der Fahrer.
Carrie-Anne Moss ist seit 1999 mit Schauspielkollege Steven Roy verheiratet, mit dem sie auch einen gemeinsamen Sohn hat, der 2003 geboren wurde.

Carrie-Anne Moss

  • Geburtstag
    21.08.1967
  • Geburtsort
    Vancouver, British Columbia
  • Geburtsland
    Kanada
  • Familie
    Ein älteres Geschwisterteil

    Ehemann: Steve Roy, Schauspieler
  • Autogrammadresse
    c/o UTA
    9560 Wilshire Blvd. #516
    Beverly Hills, CA 90212
    USA
  • Links
    http://www.carrie-anne.com (inoffizielle Seite)

Kultgame "Mass Effect" kommt ins Kino

Schon am Computer wirkte es wie ein Film ...

"Mass Effect"-Held Commander Shepard kämpft mit seinem Steuermann Jeff "Joker" Moreau, gesprochen von Seth Green, gegen Maschinen-Riesen: die "Reaper"! (Foto: BioWare) Großansicht

"Mass Effect"-Held Commander Shepard kämpft mit seinem Steuermann Jeff "Joker" Moreau, gesprochen von Seth Green, gegen Maschinen-Riesen: die "Reaper"! (Foto: BioWare)

Als im Februar Teil 2 der Game-Trilogie "Mass Effect" herauskam, überschlugen sich Fans und Kritiker mit Lob: Erstmals wirkten an PC oder Konsole der Flug durch Galaxien, das Erkunden fremder Welten und Begegnungen mit Außerirdischen wie einst "Blade Runner" oder "Star Wars" im Kino. Dazu waren die Dialoge intelligent und witzig, die Story hochkomplex und voller Überraschungen. Die Optik des Games ließ sich auf "Filmkörnung" setzen, damit das Bild wie auf einer Kinoleinwand aussieht.

Kein Wunder also, dass "Mass Effect" nun tatsächlich ins Kino kommt. Und hinter der Verfilmung des Pixel-Abenteuers steht nicht etwa irgendeine Minifirma aus den Hinterhöfen Hollywoods, sondern der Filmriese Warner. Das Drehbuch schreibt Mark Protosevich, der zuvor den thematisch ähnlichen Will Smith-Kracher "I Am Legend" skriptete. Die zuständige Produktionsfirma Legendary Pictures trumpfte schon mit "Batman Begins" und "The Dark Knight" auf, außerdem setzten sie "300", "Watchmen" und "Kampf der Titanen" um.

Die Game-Reihe "Mass Effect" ist auf drei Spiele ausgelegt, das Finale wird noch entwickelt. Held der Serie ist der Raumschiff-Kapitän Commander Shepard (seinen Vornamen bestimmt der Spieler selbst). Er deckt im Jahr 2183 auf, dass eine uralte Maschinen-Rasse alle 50.000 Jahre sämtliches organisches Leben in der Galaxis ausradiert - und anschließend die Neuentwicklung des Lebens in Bahnen lenkt, die 50.000 Jahre später die erneute Zerstörung ermöglichen. Um das diesmal zu verhindern, rekrutiert Shepard Spezialisten aus allen galaktischen Völkern und bricht mit seinem Raumschiff, der SS Normandy, zu einer selbstmörderischen Mission auf.

Carrie-Anne Moss, Seth Green und Michael Sheen an Bord?

Die Handlung ist dabei so verwinkelt, dass allein das Logbuch der im Spiel erledigten Quests mehrere Seiten füllt. Die bis ins letzte kulturelle Detail entwickelte Galaxis mit ihren unterschiedlichen Völkern reicht gar an Tolkiens Aufzeichnungen über Mittelerde heran.

Im englischen Original sprachen die Figuren zudem Filmstars wie "Matrix"-Beauty Carrie-Anne Moss, Altmeister Michael Sheen, Worf-Darsteller Michael Dorn aus "Star Trek" oder Comedian Seth Green. Deren jeweiligen Game-Charaktere sind den Stars auch optisch nachempfunden. Möglicherweise spielen die Sprecher dann im Kinofilm sogar mit.

Wie eng sich Warner an die Handlung der Spiele halten wird, ist unklar. Allein die Story in Teil 1 würde eigentlich schon den Rahmen eines Kinofilms sprengen. Möglicherweise wird es auch im Kino eine Trilogie werden, insbesondere da Spiel 3 noch gar nicht fertig und die Handlung des Finales noch geheim ist. Ein großer SciFi-Stoff in drei Teilen - das hat ja im Fall von "Star Wars", bei dem "Mass Effect" ohnehin deutliche Anleihen nimmt, schon bestens funktioniert!

 

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