Christopher Lee


  • Bürgerlicher Name
    Christopher Frank Carandini Lee
  • Geburtstag
    27.05.1922

Christopher Lee


  • Bürgerlicher Name
    Christopher Frank Carandini Lee
  • Geburtstag
    27.05.1922
 

Als einer der großen Horrorfilmstars, vornehmlich für die Londoner Hammer-Studios, setzte Christopher Lee als Graf "Dracula" Maßstäbe, indem er den Fürsten der Finsternis als Machtmenschen und als hochgradig erotisierte Figur anlegte, dessen lustvoller Ausstrahlung die Opfer verfallen. Lees imposante Größe (1,95m) und sein hohes schlankes Gesicht mit dem bohrend stechenden Blick tragen in ihrer idealen Gestik und Mimik wesentlich dazu bei, die sadistischen Züge des untoten Vampirs unter dem mächtigen Umhang zu betonen. Lees Dracula ist einer, dessen sexuelle Gier ihm Macht über die Frauen verleiht, der aber gleichzeitig gehetzt und wie ein Don Giovanni des Horrorfilms mit einer Leporello-Liste ("und in Italien tausendundvier") wirkt. Dabei sind seine Monster böse, bewusst abgrundtief böse, ohne das Wenn und Aber, das man etwa bei Boris Karloff findet. In vielen Filmen seit 1958, als er den "Dracula" erstmals spielte, war Peter Cushing sein Gegenspieler als Professor van Helsing, der ihn bis zu ihrer letzten gemeinsamen Arbeit 1973 jagt, einmal im modernen London in dem selbstparodistisch wirkenden "Dracula jagt Mini-Mädchen". Lee, dessen Filmografie über 100 Titel aufweist, spielte außer Dracula für die Hammer-Produktion die Mumie ("Die Rache der Pharaonen") und Dr. Jekyll und Mr. Hyde ("Schlag zwölf in London"). In den 60ern war er vor allem in Deutschland in mehreren Filmen als chinesischer Superverbrecher Dr. Fu Man Chu beliebt. Lee war der Meisterdetektiv in Billy Wilders "Das Privatleben des Sherlock Holmes" und spielte in "Der Mann mit dem goldenen Colt" den Titelhelden Scaramanga als Gegenspieler von James Bond (Roger Moore). Mitte der 70er löste sich Lee vom Horrorfilm und war unter anderem in Richard Lesters "Musketier"-Filmen, in einem "Airport"-Film und in der Astrid-Lindgren-Verfilmung "Mio, mein Mio" zu sehen. Er gründete 1972 eine eigene Produktionsgesellschaft und zog in der Folge in die USA. 1977 veröffentlichte er seine Memoiren. 1982 kam es in dem nostalgischen Gruselfilm "Das Haus der langen Schatten" zur einzigen Zusammenarbeit der verdienten Veteranen Lee, Cushing und Vincent Price. Lee arbeitet auch für das Fernsehen, wo er in den 60ern in einigen Folgen der Serie "Mit Schirm, Charme und Melone" aufgetreten war.

Christopher Lee

  • Bürgerlicher Name
    Christopher Frank Carandini Lee
  • Geburtstag
    27.05.1922
  • Geburtsland
    Großbritannien
  • Familie
    verheiratet mit Birgit Kroencke Lee
    Tochter: Christina
  • Autogrammadresse
    c/o Jean Diamond
    London Management
    2-4 Noel St.
    London WLV 3RB
    Großbritannien
  • Links
    http://www.christopherleeweb.com

"The Hobbit": Offizielle Handlung verkündet

Wie war das nochmal mit dem Einen Ring?

"Schatsssss gestohlen!": Gollum ärgert sich in der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der Hobbit" wieder über "garstige Hobbitse" (Foto: Warner) Großansicht

"Schatsssss gestohlen!": Gollum ärgert sich in der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der Hobbit" wieder über "garstige Hobbitse" (Foto: Warner)

Am Anfang von "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" drückt Bilbo ihn Gandalf fast beiläufig in die Hand - bis der Eine Ring dann doch offenbart, wie sehr er bereits an Bilbos Charakter genagt hat.

Doch wie ist der Hobbit eigentlich in den Besitz des Schmuckstucks gelangt, dass Frodo zum Schicksalsberg aufbrechen lässt, um die Zukunft von ganz Mittelerde entgegen Saurons Plänen zum Guten zu wenden?

Wer J.R.R. Tolkiens Vorgeschichte zur "Herr der Ringe"-Trilogie nie gelesen oder deren Inhalt wieder vergessen hat, dem springen nun die Macher der beiden Filme zum Roman "Der kleine Hobbit" bei. Denn heute hat die Truppe um Regisseur Peter Jackson die offizielle Inhaltsangabe zu "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" und "Der Hobbit - Hin und zurück" veröffentlicht.

Hier die Story in deutscher Übersetzung:

[Anmerkung der Redaktion: Auch wenn Sie den Roman nicht kennen, aber den Film im Kino sehen wollen, können Sie bedenkenlos weiterlesen: Der Text ist spoilerfrei, enthält also keine Informationen, die dem Film die Spannung nehmen.]

Das Abenteuer folgt der Reise der Titelfigur Bilbo Beutlin, der in das epische Vorhaben hineingezogen wird, das verlorene Zwergenreich Erebor dem fürchterlichen Drachen Smaug zu entreißen. Aus heiterem Himmel vom Zauberer Gandalf angeheuert, findet sich Bilbo als Teil eines Gefolges von dreizehn Zwergen wieder, die vom legendären Krieger Thorin Eichenschild angeführt werden. Ihr Weg wird sie durch Wildnis und Unbill führen; durch trügerische Lande, in denen sich Goblins und Orks tummeln, tödliche Warge und Riesenspinnen, Gestaltwandler und Zauberer.

Obwohl ihr Ziel, die Ödnis des Einsamen Berges, weit im Osten liegt, müssen sie zuerst den Goblin-Höhlen entrinnen, in denen Bilbo jener Kreatur begegnet, die sein Leben für immer verändern wird… Gollum.

Hier, alleine mit Gollum an den Ufern eines unterirdischen Sees, entdeckt der nichts ahnende Bilbo nicht nur derartige List und Furchtlosigkeit an sich, dass er selbst überrascht ist, er gelangt auch in den Besitz von Gollums "Schatz", dem Ring, der unerwartete und nützliche Eigenschaften birgt. Ein einfacher, goldener Ring, mit dem das Schicksal von ganz Mittelerde auf eine Weise verknüpft ist, die Bilbo nicht einmal erahnen kann…

Erstmals bestätigen die Macher dabei auch die Rückkehr vieler "Herr der Ringe"-Darsteller, deren Figuren in Tolkiens Romanvorlage eigentlich nicht vorkommen. Die offizielle Liste lautet:

"Sir Ian McKellen kehrt als Gandalf der Graue zurück, die Figur, die er in der "Herr der Ringe"-Trilogie gespielt hat. Außerdem nehmen ihre Rollen aus den "Herr der Ringe"-Filmen wieder auf: Cate Blanchett als Galadriel; Sir Ian Holm als der ältere Bilbo; Christopher Lee als Saruman; Hugo Weaving als Elrond; Elijah Wood als Frodo; Orlando Bloom als Legolas; und Andy Serkis als Gollum."

Kinostart von "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" ist am 13.12.2012, der zweite Film "Der Hobbit - Hin und zurück", der eine inhaltliche Brücke vom Ende der Geschehnisse im Roman bis hin zum Beginn von "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" schlägt, kommt ein Jahr später am 12.12.2013 ins Kino.

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