Dame Julie Andrews


  • Geburtstag
    01.10.1935
  • Geburtsort
    Walton-on-Thames

Dame Julie Andrews


  • Geburtstag
    01.10.1935
  • Geburtsort
    Walton-on-Thames
 

Als zeitlos elegante Erscheinung hat Weltstar und Oscar-Preisträgerin Julie Andrews in wenigen ausgesuchten Spielfilmen Damen der Gesellschaft gespielt, ausgewiesen durch vornehm-freundliche Haltung und nie die Contenance verlierend, dabei gütig, herrschaftlich und mit den besten Manieren. Bevor sie 30 wurde, war die am 1. Oktober 1935 in Walton-on-Thames in Surrey geborene Britin die beliebteste Enertainerin der Welt, in ihren Worten "ein Star, bevor ich eine Person wurde".
Andrews stand mit sieben auf der Bühne, mit zwölf in einer Revue, mit 16 in einer Musical-Pantomime und mit 19 auf dem Broadway. Zwei Jahre spielte die ausgebildete Sängerin und Tänzerin in New York und 18 Monate in London auf der Bühne das Blumenmädchen Eliza Doolittle in dem Musical "My Fair Lady" und musste 1963 erleben, dass ihre Leib- und Magenrolle in der Kinoversion von Audrey Hepburn gespielt wurde, die nicht selbst sang. Dafür holte sich Andrews als freundliches Hausmädchen in der Titelrolle von "Mary Poppins" mit ihrem ersten Spielfilm 1965 den Oscar als Beste weibliche Hauptdarstellerin. In den folgenden Jahren war Andrews in Filmmusicals wie "The Sound of Music - Meine Lieder, meine Träume", zeitweise der erfolgreichste Film der Welt, in "Modern Millie" und in "Star!" zu sehen, die am Ende der Epoche der großen Filmmusicals stehen.
Mit der Rolle der Mary Poppins identifiziert, gelang ihr zwar gelegentlich eine Charakterrolle, aber die Misserfolge des Musicals "Darling Lili" und des Spionagethrillers "Die Frucht des Tropenbaums" führten zu nicht mehr als zwei Filmrollen in den 70er-Jahren. Stattdessen wurde Andrews mit TV-Shows populär, deren Musik auf Tonträgern erschien und die acht Emmys gewannen. Ihr Leinwandcomeback erlebte sie in drei Filmen ihres Gatten, des Regisseurs Blake Edwards, den sie 1969 geheiratet hatte, was Spötter als "Hochzeit zwischen Mary Poppins und King Kong" bezeichneten: In "10 - Die Traumfrau" heilt sie Dudley Moore von seiner Midlife Crisis, in "S.O.B." zeigt sie als Filmstar in einer parodistischen Sequenz für Sekunden ihren blanken Busen und in ihrem besten Film "Victor/Victoria", einer wunderbar eleganten und ästhetisch überwältigenden musikalischen Komödie um Geschlechterrollen, ist sie die erfolglose Sängerin, die im Paris der 30er-Jahre Karriere macht, als sie einen Mann spielt, der eine Frau spielt und in dieser Camouflage einen Gangster (James Garner) verwirrt.
Andrews wiederholte den weltweiten Erfolg des Films, der ihr einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung einbrachte, 1995 auf der Bühne unter der Regie ihres Mannes und musste erst 1997 aus dieser Broadway-Produktion ausscheiden, weil sie sich einer Operation zur Entfernung von Knoten an den Stimmbändern, die sich als gutartig erwiesen, unterzog. Die Narbenbildung verlief jedoch nicht wie erwartet und Andrews verlor zeitweilig ihre Stimme. Als sie wieder sprechen konnte, musste sie auf das Singen verzichten. Ihr Kinocomeback erlebte Andrews in "Relative Values", dann kam 2001 ein Riesenerfolg als Königin eines fiktiven europäischen Staates in der Komödie "Plötzlich Prinzessin". Unter dem Namen Julie Edwards hat sie drei Kinderbücher und eine Kinderbuch-Serie ("Dumpy") veröffentlicht. Für Wohltätigkeits-Aktivitäten und als Botschafterin der UNIFEM (United Nations Development Fund for Women) tätig, lebt Andrews im kalifornischen Brentwood und zeitweise in Gstaad in der Schweiz.

Dame Julie Andrews

  • Geburtstag
    01.10.1935
  • Geburtsort
    Walton-on-Thames
  • Geburtsland
    Großbritannien

Abtörner Philip Seymor Hoffman

Im Thriller "Before The Devil Knows You're Dead" vergnügt sich Philip Seymor Hoffman mit Filmehefrau Marisa Tomei im Bett. Doch anstatt lasziver Erotik erwartet den Zuschauer Philips behaarter Riesenhintern.

König der Abtörner: Philip Seymor Hoffman (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

König der Abtörner: Philip Seymor Hoffman (Foto: Kurt Krieger)

Eine zweifelhafte Ehre wurde jetzt Charakterkopf und Oscargewinner Philip Seymour Hoffman ("Capote") zuteil: Sein Auftritt in "Tödliche Entscheidung - Before the Devil Knows You're Dead" wurde in Großbritannien im Rahmen einer Onlineabstimmung zur schlimmsten Nacktszene aller Zeiten gekürt. Ausschlaggebend zur Wahl war Philips gigantischer Hintern, den er unverblümt in die Kamera streckte.

Dennis Dermody, der Initiator der Abstimmung, meinte dazu nur lapidar: "Das Bild seines großen, nackten wabbeligen Hinterteils hat sich in mein Gedächtnis gebrannt!". Scheinbar nicht nur bei ihm.

Nackte Tatsachen

Mit seiner Blank-Performance verwies Hoffmann Frauenschwarm Patrick Dempsey in "Some Girls" und Terry Bradshaw in "Zum Ausziehen verführt" auf die Plätze zwei und drei. Ebenfalls grottenschlechte Nacktauftritte hatten Donald Sutherland mit seinem "Hänger" in "Space Cowboys", Kathy Bates mit ihrer Flitzereinlage in "Ein Pfeil in den Himmel" und Dame Julie Andrews mit dem Heben ihres Tops in "Hollywoods letzter Heuler-S.O.B.". Wir gratulieren!

1983
40. Golden Globe
Beste Darstellerin (Komödie oder Musical) - Victor/Victoria
1968
25. Golden Globe
World Film Favourite (weiblich)
1967
24. Golden Globe
World Film Favourite (weiblich)
1966
23. Golden Globe
Beste Hauptdarstellerin (Komödie oder Musical) - Meine Lieder - meine Träume
1965
18. British Academy Awards
Vielversprechendster Newcomer - Mary Poppins
1965
22. Golden Globe
Beste Hauptdarstellerin (Komödie oder Musical) - Mary Poppins
1964
37. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Beste Hauptdarstellerin - Mary Poppins
 

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