Dean Devlin


  • Geburtstag
    27.08.1962
  • Geburtsort
    New York
 

Die Kinoerfahrung mit "Krieg der Sterne" bezeichnet er als "totale Offenbarung": An ihr misst Dean Devlin auch stets das, was er als Produzent leistet. Der 1962 in New York geborene Science-Fiction-Fan begann seine Karriere als Schauspieler (u. a. in Roland Emmerichs "Moon 44") und machte sich einen Namen als Weggefährte von Roland Emmerich, dessen Filme er beginnend mit "Stargate" von 1994 bis 2000 produzierte - nicht einer von ihnen war ein Flop; "Independence Day" erwies sich 1996 mit einem weltweiten Einspiel von 811 Millionen Dollar als Sensationserfolg.
Nach der, wie es heißt, nicht unbedingt einvernehmlichen Trennung von Emmerich folgte für Devlin eine Phase der Orientierung und Neuausrichtung, in der er lediglich B-Filme wie "Arac Attack" und "Cellular" produzierte. 2006 stellte er mit neuer Energie in Cannes Pläne für ein autark funktionierendes Ministudiomodell außerhalb des Studiosystems nach Vorbild von Mel Gibsons Icon Productions vor. Mit "Flyboys" hatte er eine unabhängig produzierte 80-Millionen-.Dollar-Produktion im Gepäck, mit der er bewies, dass er wieder da anknüpfen will, wo er mit Roland Emmerich aufhörte. Die kommeneden Projekte "Isobar" und sein Regiedebüt, der übernatürliche Thriller "Ghosting", sollen die Pläne untermauern.

Dean Devlin

  • Geburtstag
    27.08.1962
  • Geburtsort
    New York
  • Geburtsland
    USA

Kein "Independence Day" ohne Will Smith

Der Starregisseur plant wieder einmal, was er filmisch am besten kann: Die Welt an den Abgrund bringen.

Für Roland Emmerich ist Will Smith Alien-Versohler Nummero Uno (Foto: Fox) Großansicht

Für Roland Emmerich ist Will Smith Alien-Versohler Nummero Uno (Foto: Fox)

Als Roland Emmerich am "Independence Day" unsere Erde der Gewalt kosmischer Plünderer auslieferte, schuf er gleichzeitig den großen Kassenschlager 1996. Satte 800 Millionen Dollar spülte sein rasante Science-Fiction-Kracher in die Kassen des Produktionsstudios 20th Century Fox. Eigentlich kaum zu glauben, dass erst jetzt ernsthaft über eine Fortsetzung der patriotischen Flugshow mit irren Effekten und coolem Will Smith nachgedacht wird. Und was gibt es natürlich sofort? Probleme: Ohne Will will Emmerich nicht. Der hätte wohl nicht einmal was dagegen, ist aber a.) ziemlich teuer und b.) auch ziemlich beschäftigt. Und die Termine der Protagonisten - Wolfgang Emmerich hinter der Kamera, Will Smith vor der Kamera, dazu Autor Dean Devlin als Ideenlieferant - sind wohl kaum in Deckung zu bringen.

"Dean und ich sind durchaus bereit, einen Nachfolger zu machen. Wir haben Ideen und haben auch schon mit Fox gesprochen, doch die Fox hat noch keinen Weg gefunden, Deans Abkommen mit meinem und dem von Will zu verbinden. Also wird das Ganze nun seit Ewigkeiten verhandelt. Und natürlich meint die Fox 'Warum macht ihr ihn dann nicht ohne Will Smith?' Ich sagte ihnen, dass Will essentiell für uns ist. Für diesen Film - und auch für das Publikum." Wird schon werden. Wo ein Will ist... Zumindest von der Storyline scheint Emmerich, der demnächst in "2012" die Welt absaufen lässt, recht angetan: "Es gibt eine Story. Es gibt eine richtig gute, fantastische Story, eine sehr coole." Immerhin ein Anfang.

Woher stammt Roland Emmerichs destruktive Ader?

Fragt man sich letztlich nur, was für ein Problem Emmerich mit unserem schönen Planeten eigentlich hat: Außerirische Invasoren in "Independence Day", Riesenechsen in "Godzilla", Naturkatastrophen in "2012", bald wohl wieder üble Aliens - statt nach der idealen Besetzung sollte sich Emmerich vielleicht lieber nach einem geeigneten Psychotherapeuten umsehen. Bevor seine fixe Idee "Erde ausradieren " endgültig zur Besessenheit wird.

 

Filmografie

Universal Soldier: Regeneration

Action / Science Fiction - Angeführt von enttäuschten Ex-Rotarmisten und mit zwei als Geiseln genommenen Präsidentenkinder im Gepäck okkupiert eine... Zum Video

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