Diane Kruger


  • Bürgerlicher Name
    Diane Heidkrueger
  • Geburtstag
    15.07.1976
  • Geburtsort
    Algernissen bei Hildesheim

Diane Kruger


  • Bürgerlicher Name
    Diane Heidkrueger
  • Geburtstag
    15.07.1976
  • Geburtsort
    Algernissen bei Hildesheim
 

Deutsche Schauspielerin. Bildhübscher blonder Blickfang ohne Allüren, hat sich Diane Kruger vom Hype um "Troja" (2004), wo sie Helena, die attraktivste Frau der Antike spielte, gelöst und ihr schauspielerisches Talent in Abenteuerfilmen, Thrillern, Independent-Produktionen, Historien- und Kostümdramen bewiesen. In Hollywood hoch gehandelt und nach "Das Vermächtnis der Tempelritter" und "Sehnsüchtig" wieder fallen gelassen, fand Kruger in Europa mit Filmen wie "Merry Christmas", 2005, "Klang der Stille", 2006 und "Goodbye Bafana" 2007 Anerkennung. Kruger gehört dank Disziplin, Fleiß und zurückhaltend unaufdringlicher Art des Spiels zu den Blondinen, die auch vom weiblichen Publikum geschätzt werden.
Diane Heidkrüger wurde 1976 in Algermissen bei Hildesheim geboren, wollte Tänzerin werden und begann ihre Ausbildung am Royal Ballett in London. Wegen einer Verletzung musste sie ihre Karriere beenden und wurde mit 16 Jahren Model bei der Agentur Elite. Eins der bekanntesten Fotomodelle in Paris, wo sie statt auf Partys lieber schlafen ging, nahm sie auf Anraten von Regisseur Luc Besson Schauspielunterricht an der Ecole Florent, wo sie den Preis Classe Libre als Beste ihres Jahrgangs gewann. Nach einem Auftritt in einer TV-Serie spielte Kruger, die ihren Namen wegen der Umlaute inzwischen geändert hatte, 2002 im Actiondrama "The Piano Player - Brennende Seelen vergessen nie" ("Ich debütierte in einem richtig schlechten Film in Frankreich"), im Rennfahrerfilm "Michel Vaillant" (nach den Comic Books) und in der Komödie "Mon idole" (César-Nominierung 2003).
In Hollywood gelang es Diane Kruger mit der weiblichen Hauptrolle der Abigail Chase, Kuratorin des Nationalarchivs in Washington, in der Jerry-Bruckheimer-Produktion "Das Vermächtnis der Tempelritter" und als Josh Hartnetts Femme fatale im romantischen Thriller "Sehnsucht", Aufmerksamkeit zu finden. Nach endlosem Casting setzte sie sich gegen 3000 Mitbewerberinnen als Helena in Wolfgang Petersens "Troja" (2004) durch und musste für die Rolle der Frau, deretwegen ein zehnjähriger Krieg entbrannte, etliche Pfunde zulegen. Zurück in Europa, war Kruger als Prinzessin in "Les Brigades du Tigre" (2006, die erste motorisierte Polizeieinheit Frankreichs 1912) und in dem von ihr co-produzierten Drama "Frankie" (2006) zu sehen, wo sie als Model in der Psychiatrie landet. 2007 drehte sie das Politdrama "Spring Break In Bosnia" (mit Richard Gere), Denys Arcands kanadische Komödie "L'age des Ténèbres" und "Das Vermächtnis der Tempelritter 2" (mit Nicolas Cage). Ein Karriere-Highlight ist ihre Rolle in Quentin Tarantinos Nazi-Satire "Inglourious Basterds". Nun glänzt sie in der deutschen Thriller-Koproduktion "Unknown Identity" als Frau von Liam Neeson, dessen Platz ein diesem völlig gleich sehender Mann einnimmt.
Im Mai 2007 ist Krueger Moderatorin der Auftakt- und Abschlussgala der 60. Internationalen Filmfestspiele Cannes.
Diane Kruger war das Gesicht von Giorgio Armanis "Acqua di Gio" und wirbt mit Scarlett Johansson und Christina Ricci für Louis-Vuitton-Produkte. 2004 und 2005 war sie auf der "50 Most Beautiful People"-Liste der Magazine People und Maxim zu finden.
Diane Krueger wurde 2004 mit dem Bambi, Kategorie Karriere ausgezeichnet.
Von 2001 bis 2006 war Diane Kruger mit Schauspieler und Regisseur Guillaume Canet ("Mon idole") verheiratet.

Diane Kruger

  • Bürgerlicher Name
    Diane Heidkrueger
  • Geburtstag
    15.07.1976
  • Geburtsort
    Algernissen bei Hildesheim
  • Geburtsland
    BRD
  • Familie
    Mutter: Maria-Theresia
    Vater: Hans-Heinrich

    Bruder: Stefan

    Ehemann: Guillaume Canet (seit 2001)
  • Autogrammadresse
    Voyez Mon Agent
    20, Avenue Rapp
    Paris 75007
    Frankreich
  • Links
    http://www.diane-kruger.com ( Fan-Seite)

Königlicher Berlinale-Auftakt

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin sind eröffnet!

Strahlten bei der Berlinale-Eröffnung um die Wette: Diane Kruger, Klaus Wowereit und Marie Bäumer (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Strahlten bei der Berlinale-Eröffnung um die Wette: Diane Kruger, Klaus Wowereit und Marie Bäumer (Foto: Kurt Krieger)

Zum Auftakt wurde "Leb wohl, meine Königin!" von Benoît Jacquot als Weltpremiere gezeigt, in der die deutsche Schauspielerin Diane Kruger als Marie-Antoinette zu sehen ist, die von den Unruhen der Französischen Revolution erfasst wird. Neben Kruger waren auch die Schauspielerinnen Léa Seydoux und Virginie Ledoyen ins winterliche Berlin gereist, um ihren Film persönlich vorzustellen - für Schauwerte war also gesorgt bei der Eröffnung. Der Film kam gut an beim geladenen Premierenpublikum, es gab begeisterten Beifall für die anwesenden Macher des Films.

Ein Höhepunkt des Abends war auch die Präsentation der in diesem Jahr wieder sehr hochkarätigen Jury: Mike Leigh (Vorsitz), die Regisseure Francois Ozon und Anton Corbijn, der Vorjahres-Bärengewinner Asghar Farhadi, die Aktrice und Sängerin Charlotte Gainsbourg, die deutsche Schauspielgröße Barbara Sukowa, Hollywoodstar Jake Gyllenhaal sowie der der algerischen Schriftsteller Boualem Sansal. Eine anregende Zusammenstellung, die das Rätselraten um potentielle Bären-Gewinner in diesem Jahr umso spannender macht.

Anwärter gibt es in diesem Jahr 18 - darunter drei deutsche Regisseure - sie alle werden als Weltpremiere gezeigt. Jurypräsident Leigh schwärmte von der "intensiven Atmosphäre" der Berlinale - womöglich eine das schlechte Wetter die Menschen - und lobte Festivalchef Dieter Kosslick: "Er ist wahnsinnig innovativ und lustig. Wir werden hier viel lachen."

Eröffnet wurden die Filmfestspiele von Berlinale-Direktor Kosslick mit dem Jury-Präsidenten Mike Leigh, Kulturstaatsminister Bernd Neumann und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit. Kulturstaatsminister Neumann legte in seiner traditionellen Eröffnungsrede einen klaren politischen Schwerpunkt:

"Die Berlinale hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder neuen Themen gestellt und uns mit anspruchsvoller Filmkunst und großem Kino wichtige Einblicke in die Welt ermöglicht. Nirgendwo sind Kino, Politik und Weltoffenheit derart beispielhaft vereint. Die Berlinale 2012 ist politischer denn je und steht ganz im Zeichen des Umbruchs und des Aufbruchs. Dank der vielen couragierten Filmemacher, Aktivisten und Künstler, denen die Berlinale in diesem Jahr ein Forum bietet, werden unverfälschte Bilder von den Ereignissen in Nordafrika und anderen Orten der Unfreiheit sichtbar. Ganz aktuell etwa in Syrien, deren Menschen darum unsere Solidarität gilt. Kunst und Kultur - und damit auch der Film - sind nicht nur Seismograph, sondern vor allem Motor gesellschaftlicher Umbrüche. Dies fürchten diktatorische Regime weltweit, und darum werden nach wie vor in Ländern wie Iran und China Künstler und Filmemacher gedemütigt, verfolgt, inhaftiert und mit Berufsverboten belegt."

Dabei hatte Neumann Künstler wie Jafar Panahi oder Ai Weiwei im Blick. Er forderte weiter: "Deshalb ist es wichtig, dass auch auf der Berlinale, dem größten Zuschauerfilmfestival der Welt, Flagge gezeigt wird für Menschenrechte und für die Freiheit der Kunst. Denn Demokratie braucht Kultur und Kultur braucht Freiheit."

Durch die Eröffnung führten Anke Engelke und Dieter Kosslick gewohnt charmant im deutsch-englischen Mix. Bereits zum sechsten Mal, so dass Engelke scherzhaft vom "Sixth Year Itch", dem verflixten sechsten Jahr, sprach.

Zum Berlinale-Auftakt versammelte sich die deutschen Filmschaffenden nahezu vollzählig, auch allerlei Politprominenz ließ sich wie gewohnt auf dem Hauptstadtevent blicken.

Die Berlinale läuft bis 19. Februar. In den diversen Sektionen des Festivals laufen in diesem Jahr nicht weniger als 385 Filme - darunter 87 mit deutscher Beteiligung! Dazu kommen 750 Filme, die auf dem European Film Market gezeigt werden.

Prominentester Gast ist Superstar Angelina Jolie, die ihr Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" über eine Liebe im Bosnienkrieg über die Feindeslinien hinweg vorstellt.

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