Frank Capra


  • Geburtstag
    18.05.1897
  • gestorben
    03.09.1991
 

Er ist der Vater optimistischer sozialer und politischer Fantasien, die wesentlich von der New-Deal-Stimmung unter dem demokratischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt (1933 - 1945) beeinflusst sind, sowie einiger der bekanntesten amerikanischen Komödien wie "Arsen und Spitzenhäubchen", eine Horror- und Heirats-Parodie, oder "Ist das Leben nicht schön?". Frank Capra (1897 - 1991) wurde als Sohn sizilianischer Obstbauern geboren, studierte Ballistik und arbeitete in einem Kopierwerk, bevor er als Cutter beim Film anfing. Er etablierte sich mit Action-Filmen und Melodramen und fand in den Komödien der 30er und 40er Jahre seine Domäne. Den Anfang machte "Vor Blondinen wird gewarnt", in dem Jean Harlow eine ihrer ersten Rollen spielte, gefolgt von "American Madness - Bankkrach in Amerika", in dem Capra sein Thema fand: der ungebrochene amerikanische Individualist mit idealistischem Glauben an die Kraft des "kleinen Mannes" überwindet soziale Härten und findet bei Politikern Unterstützung. In der Folgezeit drehte Capra eine der ersten Screwball Comedies ("Es geschah in einer Nacht", mit Claudette Colbert und Clark Gable) und variierte sein Dauerthema mit "Mr. Deeds geht in die Stadt" (Gary Cooper als wohltätiger Millionenerbe), "Lebenskünstler" (ein Haushalt glücklicher Exzentriker rettet ein Viertel), "Mr. Smith geht nach Washington" (James Stewart hält als idealistischer Senator eine "Filibuster"-Dauerrede) und "Hier ist John Doe", in dem Gary Cooper gegen den Faschismus kämpft. 1941 wurde Capra eingezogen, erhielt den Rang eines Majors und drehte im Weltkrieg Dokumentarfilme und überwachte und gestaltete die propagandistische "Why We Fight"-Serie des amerikanischen Kriegsministeriums. Nach dem Krieg gründete er mit William Wyler, George Stevens und Samuel Briskin die Liberty Films, inszenierte aber außer "Ist das Leben nicht schön?" nur noch drei Filme, als letzten das New-York-Märchen "Die unteren Zehntausend", ein Remake seines "Lady for a Day" von 1933. In den 50er Jahren drehte er einige naturwissenschaftliche Lehrfilme für das Fernsehen. Capra war wesentlich an der Gründung der Directors' Guild, der Gewerkschaft der US-Regisseure, beteiligt, die ihn 1958 mit dem D.W. Griffith Award ehrte. 1982 erhielt er den Life Achievement Award des American Film Institute. Seine Autobiographie erschien 1971.

Frank Capra

  • Geburtstag
    18.05.1897
  • Geburtsland
    Italien

Jennifer Garner ist Barbara Stanwyck

Die sagenhafte Filmkarriere der Barbara Stanwyck dauerte über 59 Jahre. Zuletzt stand sie für die Fernseh-Serie "Die Colbys" vor der Kamera und gewann dafür einen Emmy.

Jennifer Garner sucht die schauspielerische Herausforderung (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Jennifer Garner sucht die schauspielerische Herausforderung (Foto: Columbia TriStar)

Einen Emmy-Award hat Jennifer Garner für "Alias" noch nicht erhalten, aber im Gegensatz zu Barbara Stanwyck begann ihre Karriere beim Fernsehen. Die großen Rollen in Hollywood erhält die 32-Jährige erst seitdem. So kämpfte sie als Elektra gegen "Daredevil" Ben Affleck und darf nun sogar in einem Spin-off wieder die Superheldin mimen.

Die Superheldin Hollywoods vergangener Tage war Barbara "Missy" Stanwyck, deren Leben nun in einem biografischen Film dargestellt werden soll.

Jennifer Garner übernimmt dabei die Rolle der arbeitssüchtigen Barbara, die im Zenith ihrer Karriere bis zu sechs Filme pro Jahr drehte. Barbara Stanwyck starb 1990 im Alter von 83 Jahren und wirkte bis dahin in über 93 Kinofilmen mit.

Späte Ehre für die Leinwand-Pionierin

Ihre Filmchronik liest sich daher wie ein Lexikon der Kinogeschichte: "Frau ohne Gewissen", "The Bitter Tea of General Yen" unter der Regie von Frank Capra oder "Die Falschspielerin an der Seite von Henry Fonda ließ sie in die Herzen der Zuschauer einkehren.

Die Presse beschreibt die "Königin des goldenen Zeitalters" als "so verführerisch wie jede Frau, und so knallhart wie jeder Mann". Kollegen, Regisseure und Produzenten kannten sie auch genau so, denn die allürenlose Stanwyck gab immer 110 Prozent, was sich auch in ihren Filmen zeigte. Trotz ihrer schauspielerischen Leistung blieb sie jahrzehntelang fast ungeehrt, so wurde sie oft als "beste Schauspielerin, die nie einen Oscar gewann" bezeichnet. Die Jury zeichnete sie nämlich erst 1982 für ihre Lebenswerk mit der goldenen Statue aus.

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg für Jennifer Garner, bleibt zu hoffen, dass ihr die Schuhe von Barbara Stanwyck auch passen.

1947
4. Golden Globe
Beste Regie - Ist das Leben nicht schön?
1938
11. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Beste Regie - Lebenskünstler
1936
9. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Beste Regie - Mr. Deeds geht in die Stadt
1934
7. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Beste Regie - Es geschah in einer Nacht
 

Filmografie

kino.de

It Happened One Christmas

Komödie / Fantasy Zum Film

1977

Die unteren Zehntausend

Komödie - Annie, eine alte Apfelverkäuferin am Broadway, ist bei jedermann im Viertel beliebt, auch bei dem Ganoven Dave the Duke und seiner... Zum Video

1961

Arthaus Collection - Klassiker II

Drama / Komödie - "Der große Diktator": Ein jüdischer Friseur wird mit einem faschistischen Diktator verwechselt. "Sein oder Nichtsein":... Zum Video

1940
-
1960

Eine Nummer zu groß

Drama - Tony Manetta betreibt in Florida ein verschuldetes Hotel und versucht mehr schlecht als recht, sich und den elfjährigen mutterlosen... Zum Video

1959

Werbung

 
Hoch

Ist das Leben nicht schön?

George Bailey, ein gutherziger und ehrlicher Familienvater, gerät in ...


Runter
 

facebook

 
Hoch Runter
 

Kostenloser Newsletter