Helen Mirren


  • Bürgerlicher Name
    Illiana Lydia Petrovna Mironova
  • Geburtstag
    26.07.1945
  • Geburtsort
    Chiswick, London

Helen Mirren


  • Bürgerlicher Name
    Illiana Lydia Petrovna Mironova
  • Geburtstag
    26.07.1945
  • Geburtsort
    Chiswick, London
 

Die englische Charakterdarstellerin, die mit 19 Jahren die jüngste je in die ehrwürdige "Royal Shakespeare Company" aufgenommene Schauspielerin war, fiel schon während ihrer Bühnenzeit durch ihre erotisch angehauchte Darstellung der klassischen Figuren auf und erwies sich als wandlungsfähige, zwischen Film, Fernsehen und Theater pendelnde Mimin.
Ihr Filmdebüt gab die 1945 geborene Helen Mirren, deren Eltern ihre Tochter gern als Lehrerin gesehen hätten, als vorwiegend nackte Muse des Malers James Mason in dem in Australien spielenden "Das Mädchen vom Korallenriff". Mirren war im berüchtigten Skandalfilm des "Penthouse"-Produzenten Bob Guccione "Gore Vidal's Caligula" dabei, sie war die erotische Hexe in John Boormans "Excalibur" und erregte 1989 in Venedig mit Peter Greenaways radikalem Fress-, Sauf- und Sex-Ritual "Der Koch, der Dieb, seine Frau & ihr Liebhaber" großes Aufsehen.
Mirren gewann zweimal den Darstellerpreis in Cannes: für die irische Witwe im Bürgerkrieg in "Cal" und für die Königin Charlotte in "King George". Sie spielte River Phoenix' Mutter in Peter Weirs "Moskito Küste", war die Geliebte des Gangsters (Bob Hoskins) in "Rififi am Karfreitag" und die Mutter des IRA-Häftlings, der sich zu Tode hungern will, in "Mütter & Söhne". In der Teenie-Groteske "Tötet Mrs. Tingle" war sie die Lehrerin, die die Schüler bis auf den Tod hassen und ans Bett fesseln. Bleibend populär wurde sie durch ihre Rolle der engagierten Kriminalkommissarin in der englischen TV-Reihe "Heißer Verdacht" (seit 1991), wo sie sich gegen ihre Kollegen und männliche Vorurteile durchkämpfen muss und sich jüngere Geliebte hält.
Als lebende englische Schauspielerinnenlegende durfte Mirren in der Charakterstudie "Letzte Runde", für die Regisseur Fred Schepisi die Garde der britischen Darstellerelite versammelte, ebensowenig fehlen wie als eines von Nigel Coles "Kalender Girls", die sich trotz fortgeschrittenen Alters für einen guten Zweck in Evas Kostüm ablichten lassen. Emotional tiefer gezeichnet präsentierte sie sich in "Anatomie einer Entführung", wo sie als entfremdete Ehefrau eines Entführungsopfers (Robert Redford) eindrucksvoll ihre Loyalität zu ihrem Gatten unter Beweis stellte.
Nach ihrer Mitwirkung in "Gosford Park" wurde sie 2005 für ihre wunderbare Titelrolle in dem Fernsehfilm "Elisabeth I." mit einem Emmy belohnt. Ein Jahr später kam dann der ganz große Erfolg, als ihre Queen Elizabeth II. in Stephen Frears Biopic über die Monarchin die Juroren überzeugte. So erhielt sie den Oscar, den Golden Globe und den Europäischen Filmpreis. Danach folgten Auftritte in Jon Turteltaubs "Das Vermächtnis des geheimen Buches" und 2008 die Rolle der forschen Elinor in "Tintenherz", einer Verfilmung der gleichnamigen Fantasiegeschichte von Cornelia Funke.
Im Medien-Thriller "State of Play" gibt Mirren höchst glaubwürdig die beinharte Chefin von Journalisten-Raubein Russell Crowe, wagt in "R.E.D." sogar einen schräg-ironischen Ausflug ins Action-Fach neben Genre-Ikone Bruce Willis.
Im Brit-Drama "Brighton Rock" glänzt Mirren als Teestubenbesitzerin in den wilden Sechzigern, die in der Verfilmung von Graham Greenes berühmtem Roman ihre Kellnerin davon abhalten will, sich durch die Ehe mit einem Kleinganoven ins Verderben zu stürzen.
Die eher schmächtig wirkende Schauspielerin ist von Natur aus braunhaarig, tritt aber auch blondiert auf. 2001 gab sie gemeinsam mit den Kolleginnen Anne Heche und Mary Stuart Masterson ihr Regiedebüt mit dem phantastischen Episodendreiteiler "Random - nichts ist wie es scheint". Mit 52 Jahren heiratete sie den Produzenten und Regisseur Taylor Hackford, nachdem sie elf Jahre mit ihm in Los Angeles zusammen gelebt hatte.

Helen Mirren

  • Bürgerlicher Name
    Illiana Lydia Petrovna Mironova
  • Geburtstag
    26.07.1945
  • Geburtsort
    Chiswick, London
  • Geburtsland
    Großbritannien

Anthony Hopkins taucht in Hitchcocks "Psycho" ein

Dreh- und Angelpunkt wird Hitchcocks Klassiker "Psycho" sein.

Anthony Hopkins wird einen richtig guten Alfred Hitchcock abgeben (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Anthony Hopkins wird einen richtig guten Alfred Hitchcock abgeben (Foto: Kurt Krieger)

Schon länger ist ein Film über das Leben des Meisters des Horrors Alfred Hitchcock geplant. Nun hat sich das Gerücht um die Besetzung bestätigt: Anthony Hopkins wird die Hauptrolle in "Alfred Hitchcock & the Making of Psycho" spielen, basierend auf dem gleichnamigen Buch von Stephen Rebello. Außerdem ist Helen Mirren im Gespräch - sie soll den Part von Hitchcocks Ehefrau, Mitarbeiterin und engster Vertrauter Alma Reville übernehmen.

Dreh- und Angelpunkt wird Hitchcocks Thriller "Psycho" sein, der zu einem der großen Höhepunkte im Schaffen des berühmten Regisseurs wurde. "Psycho" wurde von Hitchcock bewusst kostengünstig inszeniert und die berühmte Duschszene entstand innerhalb von nur einer Woche Drehzeit.

Um so größer muss Hitchcocks Überraschung gewesen sein, als der Film bei Erscheinen erst von der Kritik geschunden - und dann von den Fans zu seinem größten Erfolg hochgejubelt wurde. "Psycho" erhielt schließlich vier Oscarnominierungen und gilt heute als Hitchcocks zentrales Werk sowie als einer der bedeutendsten amerikanischen Kinofilme überhaupt.

Alles, was sie schon immer über "Psycho" wissen wollten

Dies wird übrigens nicht der einzige Film über Alfred Hitchcock sein: Auch Sienna Miller ist in Sachen Hitchcock mit an Bord - sie wird in einem noch unbenannten Projekt um den Regisseur und seine spätere Muse aus "Die Vögel" Tippi Hedren die weibliche Hauptrolle spielen.

2007
60. British Academy Awards
Beste Hauptdarstellerin - Die Queen
2007
20. Europäischer Filmpreis
Europäische Schauspielerin 2007 - Die Queen
2007
64. Golden Globe
Beste Darstellerin (Drama) - Die Queen
2007
64. Golden Globe
Beste Hauptdarstellerin (TV-Mini-Serie oder Fernsehfilm)
2006
63. Internationale Filmfestspiele in Venedig
Coppa Volpi, beste Darstellerin - Die Queen
2006
79. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Beste Hauptdarstellerin - Die Queen
1995
48. Internationale Filmfestspiele in Cannes
Beste Darstellerin - King George - Ein Königreich für mehr Verstand
1984
37. Internationale Filmfestspiele in Cannes
Beste Darstellerin - Cal
 

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