Jeff Bridges


  • Bürgerlicher Name
    Jeffrey Leon Bridges
  • Geburtstag
    04.12.1949
  • Geburtsort
    Los Angeles, Kalifornien

Jeff Bridges


  • Bürgerlicher Name
    Jeffrey Leon Bridges
  • Geburtstag
    04.12.1949
  • Geburtsort
    Los Angeles, Kalifornien
 

Jeff Bridges, Sohn des Schauspielers Lloyd Bridges, absolvierte als Achtjähriger mit seinem Vater erste TV-Auftritte, bevor er sich dem Schauspielstudium bei Uta Hagen unterzog und selbst zum Top-Mimen aufstieg.
Als einer der verlässlichsten, konzentriert und scheinbar schwerelos in den unterschiedlichsten Rollen arbeitenden Haupt- und Nebenrollendarsteller und vorzüglicher Ensemblespieler zählt er zu den stärksten Kräften des New-Hollywood.
Bridges' Spannbreite reicht vom einfältigen Jungen bis hin zum Konzernboss "Tucker", gebrochenem DJ ("König der Fischer") oder Liebhaber und Barpianist ("Die fabelhaften Baker-Boys").
Er erhielt fünf Oscar-Nominierungen (1972 "Die letzte Vorstellung", 1975 "Die Letzten beißen die Hunde", 1985 "Starman", dafür auch Golden-Globe-Nominierung, 2000 "Rufmord" und "Crazy Heart") und wurde 1990 zum männlichen Star des Jahres ("National Association of Theatre Owners") gewählt. Dem folgte 1993 der "IFP/Spirit Award" für "American Heart", den ersten Film in eigener Produktion ("Asis Productions"). 1988 wurde er als zu diesem Zeitpunkt jüngster Schauspieler mit einer dreiwöchigen Retro im Londoner National Film Theatre geehrt.
Neben seiner Karriere als Schauspieler engagiert sich das Multitalent auch als Musiker, Komponist, Sänger, Maler und Fotograf. Berühmt sind beispielsweise seine Schnappschüsse von Dreharbeiten. Mit Bruder Beau Bridges spielte er in "Die fabelhaften Baker-Boys" und auch mit Vater Lloyd war er mehrfach auf der Leinwand zu sehen (u.a. in "Blown Away").
Zu Bridges' herausragenderen Rollen der letzten Jahre zählen "The Dude" Lebowski in "The Big Lebowski" von den Coen-Brüdern, der Psychiater Dr. Mark Powell, der sich in "K-Pax" mit dem mysteriösen Prot (Kevin Spacey) konfrontiert sieht und von ihm die Wichtigkeit der eigenen Familie lernt, sowie der Besitzer des titelgebenden Rennpferdes in "Seabiscuit", wie in "Tucker" ein sympathischer Autobauer, der hier jedoch unter dem Unfalltod seines Sohnes und der nachfolgenden Scheidung von seiner Frau leidet.
Zu Hochform lief Bridges in seiner subtilen Charakterdarstellung des um seine toten Söhne trauernden Buchautors und -illustrators Ted Cole in der John-Irving-Verfilmung "The Door in the Floor" auf, die er auch mitproduzierte.
Der schon 1994 mit einem Stern auf dem Walk of Fame geehrte Bridges erhielt für seine Darstellung des demokratischen US-Präsidenten Jackson Evans in "Rufmord - Jenseits der Moral" (2000; klare Anspielung auf den Clinton/Lewinsky-Skandal) seine vierte Oscar-Nominierung. 2005 setzte Kultregisseur Terry Gilliam in "Tideland" wieder auf zwielichtige Typen, was Bridges, der in dem Film mit seiner Tochter zu seinen Wurzeln in Texas zurückkehrte, hervorragend umzusetzen verstand.
Als raubeiniger Trainer in einer Turnakademie war er ein Jahr später in "Rebell in Turnschuhen" zu sehen und 2008 gehörte Jeff Bridges neben Robert Downey jr. und Gwyneth Paltrow zur großartigen Besetzung der Comic-Adaption "Iron Man". Der Marvel-Verlag erteilte Jon Favreau den Regieauftrag und trotz zuerst verhaltener Stimmen bewies dessen Cast-Entscheidung ein äußerst gelungenes Zusammenspiel.
In der Militärsatire "Männer, die auf Ziegen starren" glänzt er als Hippie-Kommandant und sein eindringliches Spiel als Country-Veteran auf der Suche nach der letzten Chance in "Crazy Heart" bescherte ihm die fünfte Oscar-Nominierung - und endlich auch die begehrte Auszeichnung, die er sichtlich gerührt unter stehenden Ovationen entgegennahm.
Seit 1977 ist Jeff Bridges mit Susan Geston zusammen. Mit ihr hat er drei Töchter: Isabelle, Jessica und die 1987 geborene Hayley.

Jeff Bridges

  • Bürgerlicher Name
    Jeffrey Leon Bridges
  • Geburtstag
    04.12.1949
  • Geburtsort
    Los Angeles, Kalifornien
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Dorothy Dean Bridges (ehemalige Schauspielerin)
    Vater: Lloyd Bridges (Schauspieler, 1998 verstorben)

    Schwester: Lucinda Bridges (geb. 1954)
    Bruder: Beau Bridges (Schauspieler, geb. 1941))

    Ehefrau: Susan Geston (Fotografin, seit 1977)

    Töchter:
    Isabelle (von Susan Geston, geb. 1981)
    Jessica (von Susan Geston, geb. 1983)
    Hayley (von Susan Geston, geb. 1987)
  • Autogrammadresse
    Creative Artists Agency
    9830 Wilshire Blvd
    Beverly Hills, CA 90212
    USA
  • Links
    http://www.jeffbridges.com (offizielle Seite)

Jeff Bridges lässt sich gern "Dude" nennen

Mann, nicht auf den Teppich!

Jeff Bridges ist gerne der "Dude" (Foto: UIP) Großansicht

Jeff Bridges ist gerne der "Dude" (Foto: UIP)

Der "Dude" ist Kult und machte Jeff Bridges unsterblich. Wegen seines Auftritts der schrägen Satire "The Big Lebowski" um einen Alt-Hippie, der von Geldeintreibern mit einem Millionär verwechselt wird, wird Bridges von vielen Fans nicht mit seinem wirklichen Namen, sondern mit dem der Kultfigur angesprochen.

Doch der oscarprämierte Edelmime ist deswegen nicht etwa beleidigt - er empfindet das sogar als Auszeichnung: "Ich mag es sehr, wenn mich Leute auf der Straße 'Hey Dude!' rufen, ich liebe diese Verbindung", erklärt Jeff Bridges. "'The Big Lebowski' ist einer meiner Lieblingsfilme, völlig unabhängig davon, ob ich selbst darin mitspiele oder es nicht getan hätte. Es ist ein wunderbarer Film und eine Ehre für mich, dass ich dabei sein durfte."

Dude-Klamotten aus dem privaten Kleiderschrank

Tatsächlich identifiziert sich Jeff Bridges, der nach dem Erfolg von 1997 eine ganze Reihe exzellenter Leistungen ablieferte und für "Crazy Heart" schließlich auch den längst fälligen Oscar gewann, immer noch voll mit dem Film, der ihm den kommerziellen Durchbruch brachte: "Der Dude ist immer noch bei mir, ich trage den Mantel des Dude mit großem Stolz!"

Das ist übrigens durchaus wörtlich zu nehmen. Denn wie Jeff Bridges jetzt verraten hat, teilt er einige modische Vorlieben mit dem Dude: "Viele seiner Klamotten waren von mir", so Bridges. "Denn die richtige Kleidung ist eine der ersten Fragen für mich, wenn ich mich mit einer Rolle beschäftige. Also bin ich damals meinen Kleiderschrank durchforstet und hab da diese seltsamen Sandalen gefunden, dazu verschiedene T-Shirts. Das habe ich dann einfach für den Film benutzt."

Zuletzt zeigte sich Jeff Bridges als meditativer Spiele-Erfinder in "Legacy", der Fortsetzung zu seinem Kult-ScienceFiction "Tron" und - erneut oscarnominiert - im Western-Remake "True Grit", das wie "The Big Lebowski" von den Coen-Brüdern inszeniert wurde. Demnächst steht Bridges vor der Kamera für den Schocker "The Seventh Son" um einen Teufelsaustreiber im 18. Jahrhundert.

Und doch wird er für immer irgendwie "Der Dude" bleiben…

2009
82. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Bester Hauptdarsteller - Crazy Heart
 

Filmografie

True Grit

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