John Cassavetes


  • Geburtstag
    09.12.1929
  • Geburtsort
    New York
  • gestorben
    03.02.1989
 

Einer der einflussreichsten amerikanischen Schauspieler und als Regisseur Begründer der Independent-Szene der USA, hatte John Cassavetes (1929 - 1989) nach dem abgeschlossenen Schauspielstudium selbst eine Schauspielschule, das Variety Arts Studio, für arbeitslose Mimen, gegründet. Um eigene Filme zu finanzieren, trat Cassavetes, Sohn griechischer Einwanderer, zeitlebens in den unterschiedlichsten Filmen als Darsteller auf, vom Western ("Vom Teufel geritten") bis zum italienischen Krimi ("Mord auf der Via Veneto").
Sein vierfach "Oscar"-nominierter Debütfilm "Shadows" war 1959 in seiner Mischung aus Improvisation, Handkamera und Jazz-Score eine Sensation. In den wenigen eigenen Filmen, in denen er meist auch auftrat ("Faces", "Love Streams", Goldener Bär der Berlinale 1984), kultivierte Cassavetes mit seinen Freunden Ben Gazzara, Peter Falk und seiner Gattin Gena Rowlands einen nervösen Schauspielstil, in dem er seine Darsteller Emotionen voll ausspielen ließ und diesen Ausdruck mit einer beweglichen Kamera festhielt. Im Hollywood-Kino konnte sich Cassavetes schnell von der voreiligen Festlegung als James-Dean-Typ befreien und wurde populär als Ehemann von Mia Farrow in Roman Polanskis "Rosemaries Baby", als Opfer in Don Siegels "Tod eines Killers", als Mitglied von "Das dreckige Dutzend" (nominiert für den Nebenrollen-"Oscar") und als Agentenchef in "Teufelskreis Alpha". Sein Gangster-Märchen "Gloria" ("Oscar"-Nominierung für Gena Rowlands) wurde 1997 von Sydney Lumet mit Sharon Stone in der Hauptrolle neu verfilmt.

John Cassavetes

  • Geburtstag
    09.12.1929
  • Geburtsort
    New York
  • Geburtsland
    USA

"Forrest Gump" und "Bambi" sind jetzt US-Kulturerbe

Die Filmgeschichte ist reich an Schätzen. Alle Jahre wieder werden einige daraus abgestaubt, damit sie unvergesslich bleiben - zu Recht!

Neu in der National Film Registry: "Forrest Gump" (Foto: Paramount) Großansicht

Neu in der National Film Registry: "Forrest Gump" (Foto: Paramount)

Traditionell werden zum Jahresende 25 Filme neu in die National Film Registry aufgenommen, deren Ziel der Erhalt kulturell, geschichtlich oder ästhetisch bedeutender Filme ist.

Werke von Regisseuren wie John Cassavetes, Howard Hawks, Billy Wilder und George Pal gehören zu den Filmen, die die National Film Registry ab sofort bereichern.

Die zeitliche Bandbreite der ausgewählten Titel reicht von "The Cry of the Children" und "A Cure for Pokeritis" aus dem Jahr 1912 bis hin zu "Forrest Gump" aus dem Jahr 1994. Sogar die Gangsterballade "El Mariachi" von 1992, das Erstlingswerk von Robert Rodriguez, und "Das Schweigen der Lämmer" von 1991 haben es jetzt auf diese Liste geschafft.

Die 25 neuen Titel im Überblick:

Die National Film Registry war 1989 vom US-Kongress zum Erhalt kulturell, geschichtlich oder ästhetisch bedeutender Filme ins Leben gerufen worden.

 

Filmografie

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1984
 
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