June Carter Cash


  • Geburtstag
    23.06.1929
  • Geburtsort
    Maces Spring, Virginia
  • gestorben
    15.05.2003
ohne Abbildung
 

June Carter Cash

  • Geburtstag
    23.06.1929
  • Geburtsort
    Maces Spring, Virginia
  • Geburtsland
    USA

"L.A. Crash" ist der Überraschungssieger

And the Oscar goes to …

Ausgezeichnet: das brisante Drama "L.A. Crash" (Foto: Universum (Central)) Großansicht

Ausgezeichnet: das brisante Drama "L.A. Crash" (Foto: Universum (Central))

Insgesamt 23 Mal hallten diese Worte am 5. März durch das Kodak Theatre von Los Angeles. Die größte Überraschung war wohl der Preis für "L.A. Crash" in der Königskategorie Bester Film.

Die messerscharfe Sozialstudie über den Schmelztiegel von Los Angeles stach damit "München", "Good Night, and Good Luck", "Capote" und Favorit "Brokeback Mountain" aus. Doch das Drama über die Liebesgeschichte zweier Cowboys ging nicht leer aus: Ang Lee konnte sich über den begehrten Regieoscar freuen, zudem erhielt "Brokeback Mountain" den Award für das Beste adaptierte Drehbuch und Gustavo Santaolalla bekam den Preis für die Beste Filmmusik.

Kein Oscar-King

Philip Seymour Hoffman nahm gerührt den Oscar als Bester Hauptdarsteller für seine Glanzleistung in "Capote" entgegen, während Reese Witherspoon die Trophäe in der weiblichen Kategorie erhielt. "Ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages hier oben stehen würde", jubelte die Schauspielerin, die in "Walk the Line" die Sängerin June Carter Cash mit beeindruckender Präsenz verkörpert.

Einen großen Abräumer gab es bei den diesjährigen Awards nicht. George Clooney, der in insgesamt drei Bereichen nominiert war, musste sich mit dem Oscar als Bester Nebendarsteller in "Syriana" zufrieden geben. "Das heißt also, dass ich den Regiepreis nicht bekomme", scherzte der Hollywoodstar, als ihm Nicole Kidman die erste Auszeichnung des Abends überreichte. Beste Nebendarstellerin wurde Rachel Weisz als engagierte Diplomatengattin in "Der ewige Gärtner".

In den übrigen Kategorien reihten sich "Die Geisha" und "King Kong" mit jeweils drei Oscars neben "Brokeback Mountain" und "L.A. Crash" ein. Der Preis für die Beste Dokumentation ging an die Macher von "Die Reise der Pinguine", die mit arktischen Stofftier-Frackträgern die Bühne betraten. Im Bereich Bester nicht-englischsprachiger Film musste sich "Sophie Scholl - die letzten Tage" dem südafrikanischen Beitrag "Tsotsi" geschlagen geben.

 

 

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