Justus von Dohnányi


  • Geburtstag
    02.12.1960
  • Geburtsort
    Lübeck

Justus von Dohnányi


  • Geburtstag
    02.12.1960
  • Geburtsort
    Lübeck
 

Deutscher Schauspieler und Regisseur. Er spielt gern saftige Rollen, in denen er das Zwiespältige ausloten kann, Autoritätspersonen, Karrieremenschen und zwischen Pflicht und Neigung zerrissene Charaktere. Seine Manager, Militärs und Adeligen halten ihre wahre Gesinnung zurück, seine Väter sind hilflos gegenüber den Söhnen, und in der Rolle, mit der er 2000 berühmt wurde, ist er ein stilles Wasser, das, als es Macht in die Hände bekommt, explodiert: In "Das Experiment" ist Justus von Dohnányi der brutale Gefängniswärter Berus. Von Dohnányi kämpft als Manager in Max Färberböcks "September" um seine Familie und legte als Musikmanager in Helmut Dietls "Vom Suchen und Finden der Liebe" eine fabelhafte Dieter-Bohlen-Parodie hin. In Heinrich Breloers Thomas-Mann-Verfilmung "Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe" (2008) ist er Bendix Grünlich, arrivierter Geschäftspartner der Lübecker Patrizierfamilie, der die 19-jährige Tochter Tony Buddenbrook (Jessica Schwarz) heiratet.
Justus von Dohnányi wurde 1960 in Lübeck als Sohn des Dirigenten Christoph Dohnányi geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg und trat auf Bühnen in Frankfurt (seit 1985), Zürich und Hamburg, wo er seit 1998 am Thalia Theater engagiert ist, unter Regisseuren wie Einar Schleef, Jürgen Flimm, Ruth Berghaus und Robert Wilson auf. Seit 1993 spielte er im Fernsehen, seit 1997 (Preuss in "Jakob, der Lügner", mit Robin Williams) im Kino und gehörte als Captain Nikolai zur Besetzung des James-Bond-007-Thrillers "Die Welt ist nicht genug" (1999, mit Pierce Brosnan).
In TV-Produktionen ist von Dohnányi häufig in Thrillern ("Todfeinde", "Vineta", "Schuld und Rache", "Operation Rubikon", "Der Tote am Strand", "Wambo") zu sehen, spielte den Archäologen Oskar Neumann ("Der geheimnisvolle Schatz von Troja", 2006, mit Heino Ferch), die Titelrolle der Komödie "Weihnachtsmann über Bord" (2003), den Ehemann von Barbara Auer ("Eine gute Mutter", 2007), in Jürgen Rolands Serie "Großstadtrevier" und den Reihen "Tatort" und "Stubbe".
Mehrere Filme mit von Dohnányi spielen in der Nazi-Zeit: In "Jakob der Lügner" (1998, mit Robin Williams) ist er Kommandant der deutschen Wache im Ghetto, in "Bonhoeffer - Die letzte Stufe" (2000) der evangelische Pastor und Theologe Eberhard Bethge, in Costa-Gavras' Rolf-Hochhuth-Verfilmung "Amen - Der Stellvertreter" (2002) Baron von Otter, Sekretär der schwedischen Botschaft, in Dennis Gansels "Napola" (2004) Gauleiter von Stein, der seinen Sohn (Tom Schilling) als Schwächling vorführt und ihn verliert, und in Oliver Hirschbiegels Hitler-Film "Der Untergang" (2004, mit Bruno Ganz) General der Infanterie Wilhelm Burgdorf.
Im Sommer 2006 schrieb, inszenierte und produzierte Justus von Dohnányi in 26 Tagen seinen ersten Spielfilm, die schwarze Komödie "Bis zum Ellenbogen", in der er als Darsteller nach 30 Minuten Opfer eines absurden Unfalls wird und seine Leiche ("Man muss still halten können, wenn es kitzelt.") von Jan Josef Liefers und Stefan Kurt von einer Schweizer Alm bis an den Titel gebenden Strand der Insel Sylt quer durch das vom WM-Jubel erfüllte Deutschland transportiert wird.
Für "Das Experiment" wurde Justus von Dohnányi 2001 als Bester Nebendarsteller mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

Justus von Dohnányi

  • Geburtstag
    02.12.1960
  • Geburtsort
    Lübeck
  • Geburtsland
    BRD

Bei den Dreharbeiten zu "Ludwig II."

Waren die "Buddenbrooks" laut Untertitel "Ein Geschäft von einiger Größe", erreicht dieses Projekt nun königliche Ausmaße…

Ganz großes Kino wird das filmische Denkmal des Märchenkönigs "Ludwig II." (Foto: G+J EMV) Großansicht

Ganz großes Kino wird das filmische Denkmal des Märchenkönigs "Ludwig II." (Foto: G+J EMV)

Das Budget für "Ludwig II." liegt zwischen 15 und 16 Mio. Euro, mit einem Team von 120 Leuten reist man an 70 Drehtagen zu 100 Sets, darunter an schwer zugängliche Originalschauplätze, wie die vom Märchenkönig gebauten Schlösser Neuschwanstein oder Linderhof. Zur "Perfektion, die man sich leisten muss", so der Chef der Bavaria-Filmstudios Dr. Matthias Esche, gehöre etwa, dass das Orchester bei der "Lohengrin"- Aufführung im Cuvilliés-Theater vor der Kamera live spielt. Das Regie- und Autorenduo betont, dass es ihnen bei ihrem historischen Drama um Authentizität gehe, und vor allem darum, den Mensch hinter der Ikone Ludwig zu zeigen.

Peter Sehr: "Wir gehen hier zwar 140 Jahre zurück, aber man sagt, dass Ludwig seiner Zeit um mindestens 150 Jahre voraus war. Das heißt, wir machen einen historischen Film, der nach vorn schaut. Seit 2003 arbeiten Marie Noëlle und ich am Projekt. Es gibt zwar viele Bücher über Ludwig, aber etliche Informationen über ihn sind nicht veröffentlicht. Wir hatten jedoch Zugriff auf seine Unterlagen. So sind wir dem historischen Ludwig im Lauf der Drehbuchentwicklung sehr, sehr nahe gekommen."

Um diese Authentizität zu erreichen, müsse man auch in den von ihm geschaffenen Orten drehen, knüpft Marie Noëlle an: "Die Orte enthalten ein Stück Wahrheit über Ludwig. Das kann man nicht im Studio rekonstruieren. Alles, was er selbst konzipiert hat, hat eine besondere Atmosphäre."

So wurde ein Großteil des Films an Originalschauplätzen gedreht. Da galt es, "die exakt vorgegebenen Zeitfenster für die Dreherlaubnisse und die Verfügbarkeit der Schauspieler in Einklang zu bringen, was ohne einen entsprechenden Vorlauf nicht möglich gewesen wäre", so Produzent Ronald Mühlfellner. Immerhin hatte man mit den Vorbereitungen bereits im vergangenen Herbst begonnen. Der letzte Part der Dreharbeiten findet bis zum 17. November in den Bavaria Studios statt.

Ludwig II., wie man ihn kennt und liebt (Foto: G+J EMV) Großansicht

Ludwig II., wie man ihn kennt und liebt (Foto: G+J EMV)

Top-Darsteller und eine filmpreisgekrönte Crew

Bereits 2002 hat Bavaria begonnen, das Projekt zu entwickeln. Frühere Überlegungen, den Film international zu drehen, also auf Englisch oder auch teilweise in französischer Sprache, verwarf man. "Dazu ist es nun mal ein sehr deutsches, bayerisches Projekt", so Esche. Doch auch wenn bisher mit Warner nur der Verleih in den deutschsprachigen Territorien gesichert ist, sind Regisseure wie Produzenten zuversichtlich, dass das Thema auf internationales Interesse stößt. Bavaria werde nach dem Rohschnitt mit dem Verkauf beginnen, so Mühlfellner.

Natürlich steht man bei einem Film dieser Größe auch unter Druck: "Mit so einem Projekt erlebt man entweder ein großes Scheitern oder einen großen Erfolg, etwas dazwischen gibt es nicht", so Esche. Marie Noëlle meint dazu: "Die Angst zu scheitern, ist immer da, egal ob wir einen Film für eine Mio. Euro machen oder für mehr, ob wir mit einem Zehn-Mann-Team drehen oder mit 120. Die Angst ist auch ein Motor, der zu Ideen verhilft. Die Tatsache, dass wir ein so engagiertes Team haben, hilft sehr viel."

"Zum Glück sind wir zu zweit", ergänzt Sehr, und seine Frau erklärt ihre bewährte Zusammenarbeit: "Früher war ich eher für das Schreiben zuständig, aber nicht erst bei 'Ludwig II.' arbeiten wir Hand in Hand."

Das Team vor und hinter der Kamera ist nicht nur wegen des spannenden Themas hoch motiviert, sondern besteht aus renommierten Kräften, die dem Anspruch der Macher von "großem Kino" und "höchster Intensität" gerecht werden können. Sehr ist stolz, fast die ganze "Das weiße Band"-Crew versammelt zu haben, wie Kameramann Christian Berger, Setdesigner Christoph Kanter und Maskenbildner Waldemar Pokromski, die für ihre Arbeit an Michael Hanekes Film mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurden.

Berger filmt mit Arri Alexa und dem von ihm entwickelten System, bei dem weniger stark ausgeleuchtet werden muss und das Licht natürlicher wirkt. Parallel läuft eine zweite Kamera. Optisch reizvoll versprechen neben den barocken Locations auch die Traumbzw. Fantasiesequenzen zu werden. "Wir möchten Ludwigs Fantasien lakonisch erzählen, ihnen einen modernen Touch verleihen, mehr will ich nicht verraten", so Marie Noëlle.

Einige VFX-Sequenzen wird es jedenfalls geben, die in der langen Postproduktionsphase eingearbeitet werden. Auf der akustischen Ebene wird auch einiges geboten werden. Neben den allein durch die Biografie vorgegebenen obligatorischen Wagner-Stücken - Ludwig liebte Wagners Arbeiten und förderte ihn - liefert der preisgekrönte französische Filmkomponist Bruno Coulais ("Die Kinder des Monsieur Mathieu") einen modernen Score.

Das Ensemble vor der Kamera ist nicht weniger exquisit, etwa Edgar Selge als Richard Wagner oder Justus von Dohnanyi und Hannah Herzsprung. Die Besetzung der Titelrolle beschreibt Sehr "als kleines Wunder". "Wir haben aus 370 Kandidaten für den jungen Ludwig Sabin Tambrea ausgewählt. Er sieht nicht nur genauso aus wie er, sondern ist ihm auch im Wesen ein bisschen ähnlich, er liebt etwa auch Musik, seine Eltern sind Musiker", freut sich Sehr über die perfekte Verkörperung.

Den älteren Ludwig spielt Sebastian Schipper. Für alle Beteiligten hat "Kino die absolute Priorität", auch wenn es später eine Zweiteilerversion für die ARD geben wird. "Wir drehen in Cinemascope", betont Sehr. Bisher gibt es auch nur das Kinodrehbuch.

Der breite Kinostart ist zu Weihnachten 2012 vorgesehen. "Buddenbrooks" war 2008 auch zu Weihnachten gestartet worden und lockte 1,2 Mio. Zuschauer in die deutschen Kinos. Sehr und Marie Noëlle, die auch das Arri-Kino betreiben und aus Erfahrung wissen, dass historische Stoffe oft hauptsächlich von einem älteren Publikum gesehen werden, sind überzeugt, dass "Ludwig II." auch für Jugendliche interessant sein kann. Etwa das Thema, mit 18 plötzlich König zu werden, oder viel universeller, "die Idee, dass man für seine Träume kämpft und versucht sie zu verwirklichen", so Marie Noëlle.

Wie es ihrer Meinung nach auch die Macher von "Ludwig II." getan haben, beim "Spagat eine historische Figur so authentisch wie möglich zu erzählen und gleichzeitig zu unterhalten und Emotionen zu wecken". Wann jedoch das von Bavaria ebenfalls angedachte Wagner-Projekt um - gesetzt wird, ist noch offen.

 

"Tiefe, Talent und Handwerk"

Schon jetzt steht fest: "Männerherzen 2" wird einer der Sommerhits 2011. Wir trafen Regisseur Simon Verhoeven mit seinen Stars Florian David Fitz und Justus von Dohnányi.

Im Gespräch zu "Männerherzen 2" (v.li.): Justus von Dohnányi, Regisseur Simon Verhoeven und Florian David Fitz (Foto: Warner) Großansicht

Im Gespräch zu "Männerherzen 2" (v.li.): Justus von Dohnányi, Regisseur Simon Verhoeven und Florian David Fitz (Foto: Warner)

Gute Nachricht, Herr Verhoeven: Bisher gibt es offenbar keinen einzigen Kritiker, der "Männerherzen 2" wirklich schlecht fand.

Verhoeven: Nein, wir haben sogar richtige Hymnen - was mich fast ein wenig verwundert. Ich glaube, es liegt daran, dass die Kritiker den ersten Teil auf sich wirken ließen und jetzt auch das Handwerk anerkennen. Das von allen Beteiligten, den Schauspieleren - eben allen. Ich denke, dass man dem Film anmerkt, dass viele sehr, sehr gute Leute sehr hart daran gearbeitet haben.

"Bester deutscher Film 2009" meets "Deutscher Filmpreis 2010 & 2011". Vor mir sitzt quasi das Dreamteam des Deutschen Films.

Fitz: (lacht) Zuviel der Ehre!
Verhoeven: Dem ist nichts hinzuzufügen

Aber wie soll 2012 das jetzt eigentlich toppen?

Fitz: Das muss es ja nicht immer getoppt werden. Wenn man immer alles toppen wollte, würde man ja eine Herzattacke bekommen. Ich glaube, wir sind alle relativ zufrieden, schöne Filme zu machen. Und wenn die Leute diese anschauen, ist es schon mehr als man erwarten kann.
Verhoeven: Man darf auch nicht vergessen, dass du auch Filme machst, die du zwar toll findest und die dich super interessieren - aber eben nicht das Potential zu einem Zuschauerhit haben. Das ist mit Männerherzen schon eine besondere Sache und ich glaube nicht, dass es einfach ist, das noch einmal zu wiederholen.
von Dohnányi: Vollkommen richtig: Aber es ist ja erst mal toll, einen Beruf gefunden haben, der einfach Spaß macht. Und wenn dann dazu kommt, dass man alle paar Jahre auch etwas macht, das dazu noch Anerkennung bringt und gut funktioniert, ist es klasse. Wir quälen uns nicht zur Arbeit.

Liefert die ganz große Show: Justus von Dohnányi als Bruce Berger (Foto: Warner) Großansicht

Liefert die ganz große Show: Justus von Dohnányi als Bruce Berger (Foto: Warner)

Speziell Sie gaben sich aber ein Jahrzehnt mimisch eher sperrig mit unbequemen Rollen - doch die Dämme brechen mit Komödien. Muss man da als Schauspieler nicht tief seufzen?

von Dohnányi: Naja, es gibt tatsächlich auch beim Film Menschen, die nicht all zu viel Phantasie haben. Da wird man in erster Linie typbesetzt. Wenn man das aufbrechen möchte, braucht das seine Zeit - oder einen Anlass. Und dann hatte ich 2009 die Chance bei so einer schönen Komödie mitzumachen...

2010 war dann das Jahr des Florian David Fitz: Bambi, Bayerischen Filmpreis, Deutscher Filmpreis. Und jetzt ab nach L.A.?

Fitz: Nein, nein - um Gottes willen. Ich bin froh hier zu sein. Ich habe in Amerika studiert und mag das Land wahnsinnig gern. Aber ich find's schade, dass wir alle immer nach L.A. schielen - damit macht man sich selber ein bisschen klein. Man kann auch hier schöne Filme machen. Das ist ja meine Sprache, das ist mein Land.
Verhoeven: Und man sieht ja auch, was wir für herausragende Schauspieler haben. Nehmen wir einfach mal Justus oder Floh: Die können natürlich auf Hollywood-Niveau spielen, das ist keine Frage. Der Wunsch wäre eben, in Deutschland Projekt von ähnlicher Drehbuch-Qualität zu haben.
Fitz: Aber dazu müsstest du die Leute mehr ins Kino kriegen, so wie in anderen Ländern. Dann hätten wir viel mehr Optionen und auch mehr Geld - und könnten noch bessere Filme machen.
Verhoeven: Aber von Tiefe, Talent und Handwerk sind in Deutschland die besten Schauspieler der Welt zu Hause - und das meine ich ernst.

Florian David Fitz ist auch als Niklas auf der Überholspur (Foto: Warner) Großansicht

Florian David Fitz ist auch als Niklas auf der Überholspur (Foto: Warner)

Awards für "Männerherzen", "Männerherzen 2" ein Riesenerfolg - wird's einem bei der Beschleunigung als Regisseur nicht schwindelig?

Verhoeven: Ich habe ja lange Luft geholt dafür. Ich habe sechs Jahre überhaupt keinen Film gemacht. Mir sind sämtliche Projekte geplatzt - in der Finanzierung oder schon in der Drehbuchphase. Und dann hat man natürlich viel aufgestaute Energie. Jetzt weiß ich es sehr zu schätzen und kann es genießen, was passiert: einen Publikumshit zu machen und gleichzeitig positive Resonanz bei den Kritikern zu haben. Aber ich weiß, dass es auch ganz anders laufen kann.

Der Erwartungsdruck bei kommenden Projekten wächst jetzt natürlich.

Verhoeven: Nicht von meiner Seite

Aber von Seiten der Studios

Verhoeven: Die Studios wollen natürlich, dass ich immer wieder Männerherzen mache. Das ist eine rein wirtschaftliche Überlegung - die würden sich wünschen, dass ich jetzt Männerherzen 3 bis 12 mache. Aber ich kann nur machen, was mich wahnsinnig interessiert - und mit "Männerherzen", das war's jetzt für mich.

Also kein "Männerherzen 3 - noch herzlicher"?

Verhoeven: Für mich nicht. Die Geschichte ist auch rund auserzählt - und man soll die Party verlassen, wenn's am schönsten ist. Das sagt übrigens auch Bruce Berger im ersten Film.

2011
Hessischer Fernsehpreis
Bester Darsteller - Tatort: Eine bessere Welt
2010
60. Deutscher Filmpreis
Bester Nebendarsteller - Männerherzen
2001
51. Deutscher Filmpreis
Bester Nebendarsteller - Das Experiment
 

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