Kate Winslet


  • Bürgerlicher Name
    Kate Elizabeth Winslet
  • Geburtstag
    05.10.1975
  • Geburtsort
    Reading, Berkshire, England

Kate Winslet


  • Bürgerlicher Name
    Kate Elizabeth Winslet
  • Geburtstag
    05.10.1975
  • Geburtsort
    Reading, Berkshire, England
 

James Cameron schwärmte von dem Leuchten in ihrem Gesicht und ihren Augen und machte sie in dem Jahrhundertfilm "Titanic" in der Rolle der Upper-Class-Lady Rose, die sich in den Underdog Leonardo DiCaprio verliebt, endgültig zum Weltstar. Über eine Dekade später stand sie wieder an der Spitze - nicht am Bug eines Schiffes, sondern in der Spitzenliga der erfolgreichen Schauspielerinnen. Für ihre bemerkenswerte Darstellung in "Zeiten des Aufruhrs" und "Der Vorleser" konnte sie 2008 mehrere Preise erringen (Golden Globe, BAFTA).
Die 1975 im englischen Reading geborene Winslet, eine ungestüme, spontane Darstellerin, wurde nach zwei TV-Rollen schlagartig mit "Heavenly Creatures" bekannt, in dem sie einen der beiden Teenager spielte, deren Fantasiewelt sie in den Mord treibt. Für ihre Rolle der temperamentvollen Schwester von Emma Thompson in der Jane-Austen-Verfilmung "Sinn und Sinnlichkeit" erhielt sie danach sogar eine Oscar-Nominierung. Winselt verliebte sich in ihren Cousin in der viktorianischen Welt von "Herzen in Aufruhr", einer Thomas-Hardy-Verfilmung, und litt als Ophelia in Kenneth Branaghs "Hamlet". Nach dem Welterfolg mit "Titanic" entschied sie sich bewusst gegen eine erneute Kostümrolle und für einen Low-Budget-Film: In "Marrakesch" spielte sie eine junge Hippie-Aussteigerin, die in Marokko mit ihren Töchtern strandet. In Jane Campions "Holy Smoke" war sie eine junge Australierin, die von Harvey Keitel aus dem Bann eines indischen Gurus befreit werden soll.
Viele ihrer Rollen seitdem standen im Zusammenhang mit Literatur oder Texten im weiteren Sinn: Als sinnliches Dienstmädchen schmuggelte Winslet in Philip Kaufmans "Quills" heimlich die Manuskripte des in einer Anstalt inhaftierten Marquis de Sade (Geoffrey Rush) zu dessen Verleger, im Dechiffrier-Thriller "Enigma" unterstützte sie pummelig und bebrillt Dougray Scott bei der Entschlüsselungsarbeit, als junge Autorin Iris Murdoch glänzte sie als Teil des Ensembles des Biopics "Iris" und als Reporterin erhielt sie in Alan Parkers "Das Leben des David Gale" von dem in der Todeszelle sitzenden Kevin Spacey ein Exklusiv-Interview mit überraschenden Inhalten. Nachdem sie sich in "Vergiss mein nicht" die Erinnerungen an ihren Ex-Freund (Jim Carrey) auslöschen ließ und sich dann neu in ihn verliebte, schloss sie in "Wenn die Träume fliegen lernen" als schöne aber todkranke Witwe Sylvia mit ihren vier Kindern eine innige Freundschaft mit dem Schriftsteller James Barrie (Johnny Depp), der sich von ihrem Familienalltag zu "Peter Pan" inspirieren lässt.
Nach Engagements in "Romance & Cigarettes" und in "Das Spiel der Macht" unter der Regie von Steven Zaillian erhielt sie für die Darstellung einer junge mit vielen Problemen kämpfende Mutter in "Little Children" bereits ihre fünfte Oscar-Nominierung. Die Weihnachtskomödie "Liebe braucht keine Ferien" bescherte ihr 2006 einen Wohnungstausch mit Cameron Diaz. Zwei Jahre später war das Traumpaar der 1990er Jahre endlich wieder vereint: In "Zeiten des Aufruhrs" stand sie mit Leonardo DiCaprio vor der Kamera. In dem von ihrem Mann Sam Mendes inszeniertem Drama versuchen die beiden verzweifelt und erfolglos gegen ihr lethargisches Eheleben anzukämpfen. Winselt erhielt dafür 2009 den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin. Genauso erfolgreich (und ebenfalls mit einer Golden Globe-Ehrung im selben Jahr) wurde ihre Rolle der ehemaligen KZ-Aufseherin Hanna Schmitz in der von Stephen Daldry inszenierten Literaturverfilmung "Der Vorleser".
Winslet, die die Schule vorzeitig verließ, konnte bereits mit 15 Jahren ihren Lebensunterhalt mit Werbung und TV-Arbeit bestreiten. Sie hat ein Kind aus ihrer ersten Ehe mit Jim Threapleton, und ist seit 2003 mit Regisseur Sam Mendes verheiratet. Ihr gemeinsamer Sohn wurde 2003 geboren.

Kate Winslet

  • Bürgerlicher Name
    Kate Elizabeth Winslet
  • Geburtstag
    05.10.1975
  • Geburtsort
    Reading, Berkshire, England
  • Geburtsland
    Großbritannien
  • Familie
    Mutter: Sally Winslet (Schauspielerin)
    Vater: Roger Winslet (Schauspieler)

    Schwestern:
    Anna (Schauspielerin)
    Beth (Schauspielerin)

    Bruder: Joss

    Ehemänner:
    Jim Threapleton (1998 - 2001)
    Sam Mendes (Regiesseur, seit Mai 2003)

    Tochter: Mia (von Jim Threapleton)
    Sohn: Joe (von Sam Mendes)
  • Autogrammadresse
    c/o William Morris Agency
    151 El Camino Drive
    Beverly Hills, CA, 90212, USA

"Modern Family" hängt Konkurrenz ab

Die Comedy-Serie "Modern Family" ist der große Gewinner der diesjährigen Primetime Emmy Awards.

In Deutschland bisher unbekannt: Der US-Serienhit "Modern Family" Großansicht

In Deutschland bisher unbekannt: Der US-Serienhit "Modern Family"

Die Comedy-Serie "Modern Family" ist der große Gewinner der 63. Primetime Emmy Awards, die in der vergangenen Nacht in Los Angeles verliehen wurden. Die ABC-Serie, produziert von Fox Television Studios, wurde mit insgesamt fünf der begehrten TV-Preise ausgezeichnet, darunter als beste Comedy-Serie, für das Drehbuch und für die Leistungen der Schauspieler Julie Bowen und Ty Burrell. Die Serie, diese Woche startet in den USA Staffel drei, ist eine sogenannte Mockumentary: als vermeintliche Doku schildert sie den Alltag von drei völlig verschiedenen Paaren, darunter zwei homosexuellen Männern, die ein asiatisches Baby adoptieren. In Deutschland war die Serie bisher nicht zu sehen.

Einen Überraschungserfolg erzielte der öffentlich-rechtliche Sender PBS, der in den USA eigentlich keine große Rolle spielt. Mit "Downton Abbey", einer historischen Serie, die vor dem I. Weltkrieg in Großbritannien am Hof eines Adeligen spielt, heimste der Sender insgesamt sechs Emmys ein - das üppigste Ausbeute für PBS seit 1985. "Downton Abbey" gewann u.a. in der Kategorie "Miniserie oder Fernsehfilm" und verwies den Favoriten "Mildred Pierce" in die Schranken. Kate Winslet erhielt für ihre Hauptrolle als alleinerziehende Mutter während der Zeit der Großen Depression einen Emmy, genauso wie Guy Pearce für seine Nebenrolle in "Mildred Pierce".

Erneut zur besten Drama-Serie gekürt: "Mad Men" Großansicht

Erneut zur besten Drama-Serie gekürt: "Mad Men"

Dürftig schnitt die HBO-Drama-Serie "Boardwalk Empire" ab, für die es nur für Martin Scorsese (Regie-Emmy) eine Auszeichnung in den Hauptkategorien gab. Mit den bereits im Vorfeld verliehenen Creative Arts Awards kommt die Serie, die im Atlanta der 20er Jahre spielt, auf acht Auszeichnungen. Zum vierten Mal in Folge wurde "Mad Men" als beste Drama-Serie ausgezeichnet. Nur wenigen anderen Serien gelang bisher dieser Ausnahmeerfolg, auch wenn es dieses Jahr für "Mad Men" in den übrigen wichtigen Kategorien nichts mehr zu gewinnen gab.

Preise gingen außerdem an Jason Katims für das Drehbuch und für Kyle Chandler als Schauspieler der Drama-Serie "Friday Night Lights", eine Serie über eine High School Football-Mannschaft von Direc-TV. Mehr erwartet haben dürfte sich HBO für die Fantasy-Serie "Game of Thrones", am Ende reichte es jedoch nur für einen Emmy, der Schauspieler Peter Dinklage überreicht wurde. Julianna Margulies ging mit einem Emmy für ihre Rolle in "Good Wife" nach Hause, Barry Pepper überzeugte die Jury als Bobby Kennedy in "The Kennedys".

Die Creative Awards eingerechnet, kassierte HBO 19 der begehrten Trophäen - die magerste Ausbeute seit 2003. Ein Trend, der eine Entwicklung im US-Fernsehen deutlich macht: Nicht nur die großen Networks und Pay-Sender wie HBO produzieren erstklassiges Fernsehen, auch Kabelsender wie AMC oder Direc-TV ziehen nach und ernten jetzt die Früchte ihrer Qualitätsanstrengungen. Auf Platz zwei lag dieses Mal PBS mit 14 Auszeichnungen noch vor CBS (11) und Fox (9).

2009
62. British Academy Awards
Beste Hauptdarstellerin - Der Vorleser
2009
22. Europäischer Filmpreis
Europäische Schauspielerin 2009 - Der Vorleser
2009
66. Golden Globe
Beste Darstellerin (Drama) - Zeiten des Aufruhrs
2009
66. Golden Globe
Beste Nebendarstellerin - Der Vorleser
2008
81. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Beste Hauptdarstellerin - Der Vorleser
2002
15. Europäischer Filmpreis
Beste Darstellerin (Publikumspreis) - Iris
1998
11. Europäischer Filmpreis
Beste Darstellerin (Publikumspreis) - Titanic
1996
49. British Academy Awards
Beste Nebendarstellerin - Sinn und Sinnlichkeit
 

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