Kurt Russell


  • Bürgerlicher Name
    Kurt Vogel Russell
  • Geburtstag
    17.03.1951
  • Geburtsort
    Springfield, Massachusetts

Kurt Russell


  • Bürgerlicher Name
    Kurt Vogel Russell
  • Geburtstag
    17.03.1951
  • Geburtsort
    Springfield, Massachusetts
 

Als Sohn des Baseballspielers Bing Russell, der nach Ende seiner Sportler-Karriere sechs Jahre lang als Hilfssheriff in "Bonanza" diente, folgte Kurt Russell seinem Vater in beidem nach. Im Alter von 12 Jahren gab er 1963 sein Leinwanddebüt in dem Elvis-Film "Ob blond - ob braun". Aufgrund seines Lausbubencharmes erhielt er von Disney einen langjährigen Vertrag, der ihn zu einem erfolgreichen Kinder- und Teeniestar werden ließ. Als er älter wurde, war es jedoch erst einmal vorbei mit der Schauspielkarriere, und Russell wandte sich wie sein Vater dem Baseball zu, musste den Sport 1973 aber aufgrund einer Schulterverletzung wieder aufgeben. Die Rolle des Crash Davis in "Annies Männer" war ihm ursprünglich von Freund Ron Shelton auf den Leib geschrieben, aber das Studio bestand auf Kevin Costner. Später gelang Russel auch der Sprung zu erfolgreichen Erwachsenenrollen: 1979 beeindruckte er als Titelheld von John Carpenters TV-Film "Elvis".
Carpenter, unter dessen Regie Russell fünf Mal auftrat, inszenierte ebenfalls seinen Durchbruch mit "Die Klapperschlange", in dem er als Outlaw Snake Plissken bald Kultstatus genoss. 1996 war die Zeit reif für das Sequel "Flucht aus L.A. ". Russell ist seitdem ein erfolgreicher Action-Star ("Backdraft", "Einsame Entscheidung"), spielte jedoch auch in anspruchsvollen Dramen (Golden-Globe-Nominierung für "Silkwood", 1982) und Komödien ("Overboard"). In Cameron Crows "Vanilla Sky" war er der Psychiater, der den eine Latexmaske tragenden Tom Cruise in der Gefängniszelle verhört, in Ron Sheltons dunklem Copdrama "Dark Blue" der kriminelle Polizist Perry, der sich mit seinem nicht minder kriminellen Vorgesetzten anlegt. In der SF-Komödie "Sky High - Diese Highschool hebt ab!" verkörperte er lässig-entspannt den Superhelden Commander Stronghold, dessen Sohn Will (zunächst) Schwierigkeiten hat, sich auf einer Schule für aufstrebende Superhelden zurecht zu finden.
2006 holte ihn Regisseurs Wolfgang Petersen für seinen Katastrophenfilm "Poseidon" vor die Kamera. Als Robert Ramsey, ehemaliger Bürgermeister von New York, befindet er sich mit seiner Tochter Jennifer und deren Freund an Bord des Luxus-Liners Poseidon. Durch eine Riesenwelle wird das Passagierboot um 180 Grad gedreht und der Überlebungskampf beginnt. Kurt Russell absolvierte die meisten der gefährlichen Stunts angeblich selbst. Ähnlich spektakulär war sein Engagement als Stuntman Mike in dem zweiten Segment des Horrorfilms "Grindhouse - Death Proof" von Quentin Tarantino, in dem er es mordlüsternd auf drei hübsche Frauen abgesehen hat.
Mit Lebensgefährtin Goldie Hawn und den Kindern lebt Russell zurückgezogen auf einer Ranch in Aspen.

Kurt Russell

  • Bürgerlicher Name
    Kurt Vogel Russell
  • Geburtstag
    17.03.1951
  • Geburtsort
    Springfield, Massachusetts
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Louise Crain
    Vater: Neil Oliver (Bing) Russell (Ehemal. Baseballspieler, Schauspieler, gest. 8.04.2003)

    Ehefrau: Season Hubley (Schauspielerin, 1979-1983)

    Lebenspartnerin: Goldie Hawn (seit 1983)

    Söhne:
    Boston Russell (mit Season Hubley, geb. 1980)
    Wyatt Russell (mit Goldie Hawn, geb. 10.07.1986)
  • Autogrammadresse
    c/o Creative Artists Agency
    9830 Wilshire Blvd.
    Beverly Hills, CA 90212
    USA
  • Links
    http://www.kurtrussell.de ( Fan-Seite)

Stallone gestützt, Van Damme geknickt

Wenn Stars in die Jahr kommen, bleiben Probleme nicht aus. Mit - aber erst recht ohne Rolle.

"Ahhh - diese Nackenschmerzen": Sylvester Stallone zeigt echtes Rückgrat - auch, wenn's gebrochen ist (Foto: Millenium) Großansicht

"Ahhh - diese Nackenschmerzen": Sylvester Stallone zeigt echtes Rückgrat - auch, wenn's gebrochen ist (Foto: Millenium)

Action-Ikone hin oder her - auch Sylvester Stallone kommt langsam in das Alter, in dem die Knochen anfangen zu vermorschen. Bester Beweis: ein Röntgenbild seines Genicks, das der mittlerweile 63jährige vor kurzem auf seiner Website veröffentlichte. Darauf ist klar eine Metallplatte zu erkennen, die dem Rückgrat zusätzliche Stabilität verleiht.

Eingefangen hat sich Sly die Trophäe angeblich bei einem Dreh zu "Expendables". Wrestling-Star Steve "Stone Cold" Austin soll ihm in einer Szene das Ding verpasst haben. "Ich habe es niemandem gesagt, aber ich hatte hinterher eine sehr ernste Operation", erläuterte Stallone das Foto. "Aber so übel es auch war - wenigsten haben wir alles im Kasten". Zumindest diese Szene sollte also ziemlich authentisch wirken. Ob er sich die Schrauben in bewährter Rambo-Manier selbst rein gedreht hat, ist nicht bekannt.

Sly unfair zu Jean-Claude van Damme?

Und auch, wenn echte Action-Helden natürlich keinen Schmerz kennen - ein bisschen Winseln scheint durchaus erlaubt. Typisch Jungs: Vor allem, wenn einen die anderen mal wieder nicht mitspielen lassen. Für "The Expendables" - auf Deutsch "Die Entbehrlichen" - erwies sich Jean-Claude van Damme offenbar als besonders entbehrlich. Jedenfalls in den strengen Augen von Alphatierchen Sylvester Stallone. Der habe ihm bei der Besetzung zu dem Action-Knaller einfach keine faire Chance gegeben - so greinen jedenfalls die langsam erschlaffenden Muscles from Brussels. Das Gespräch zu seiner Rolle solle laut Mr. Handkante wie folgt verlaufen sein:

"Stallone sagte 'Du sprichst mit Jet Li und ihr fangt einen Kampf an. Du gewinnst, klar? Dann komme ich - und es geht bumm, bumm, bumm.' Ich fragte ihn: 'Was meinst du mit bumm, bumm, bumm? Worum geht's bei meiner Rolle?' Aber er antwortete nur: 'Wen kümmert's? Du wirst Geld verdienen." Geld allein scheint den Fighter, der zuletzt mit "JCVD" sogar bei den Kritikern einen Achtungserfolg erzielen konnte, nicht überzeugt zu haben. Aber dann war er für eine Rolle darin wohl wirklich nicht der Richtige. Denn dass bei "The Expendables" die künstlerischen Aspekte im Vordergrund stehen, ist möglich aber wenig wahrscheinlich - jedenfalls wenn man sich so den Expendables betrachtet.

Aber wenigstens ist der versierte Kampfsportler mit dem Schicksal nicht allein: Auch Chuck Norris, Wesley Snipes, Steven Seagal und Kurt Russell hatten wohl Interesse an einer Rolle angemeldet. Umsonst, wenn man die Besetzungsliste liest. Schade: Wäre für die Herren eine echte Abwechslung gewesen, das eigene Gesicht wieder einmal auf der großen Leinwand zu sehen. Und nicht nur in den Videotheken, wo sich ihre neuesten Werke meist ohne Umwege über das Kino einnisten.

 

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