Maria Schrader


  • Geburtstag
    27.09.1965
  • Geburtsort
    Hannover

Maria Schrader


  • Geburtstag
    27.09.1965
  • Geburtsort
    Hannover
 

Deutsche Schauspielerin. Geb. 1965 in Hannover. In den 90er-Jahren war sie als kraftvoll rebellische, wilde, kapriziöse, unschuldig-naive und ernste junge Frau der Gegenpol zu den oberflächlichen Frauentypen der Yuppie-Komödien. Sie spielte in sieben Filmen von Dani Levy ("RobbyKallePaul", "Stille Nacht", "Meschugge"), unter Doris Dörrie ("Keiner liebt mich", "Bin ich schön?"), Margarethe von Trotta ("Rosenstraße") und Hans W. Geißendörfer ("Schneeland"), darüber hinaus in der Kästner-Verfilmung "Emil und die Detektive". Zwei Deutsche Filmpreise und zwei Bayerische Filmpreise (1995 und 1999 für "Keiner liebt mich" und "Aimée & Jaguar"), Silberner Bär 1999 ("Aimée & Jaguar"). 2006 Regiedebüt mit "Liebesleben" (nach dem Roman von Zeruya Shalev).

Maria Schrader

  • Geburtstag
    27.09.1965
  • Geburtsort
    Hannover
  • Geburtsland
    BRD
  • Familie
    Zehn Jahre lang mit dem Regisseur und Schauspieler Dani Levy liiert; seit zwei Jahren mit Regisseur Rainer Kaufmann (''Kalt ist der Abendhauch''), eine gemeinsame Tochter
  • Autogrammadresse
    c/o PLAYERS
    Sophienstr. 21
    10178 Berlin

99 Filme halten Hof

Wer in Bayern lebt, der kennt Hof in erster Linie aus dem Wetterbericht. Aus unerfindlichen Gründen ist's dort immer zwei bis drei Grad kälter als im restlichen Bundesland - was Hof nicht gerade zum bevorzugten Reiseziel macht. Ende Oktober wendet sich das Blatt seit nunmehr 41 Jahren. Die Hofer Filmtage lassen Minusgrade und Nieselregen zur Randerscheinung werden.

Kommt nach Hof: Dem in Hongkong geborenen und in den USA lebenden Regisseur Wayne Wang ist die diesjährige Retrospektive gewidmet. (Foto: Hofer Filmtage)

Kommt nach Hof: Dem in Hongkong geborenen und in den USA lebenden Regisseur Wayne Wang ist die diesjährige Retrospektive gewidmet. (Foto: Hofer Filmtage)

Dem anhaltenden Erfolg der Hofer Filmtage wird in diesem Jahr durch einen zusätzlichen Tag Rechnung getragen: Ab Dienstag den 23. Oktober läuft eine Auswahl von 69 Lang- und 30 Kurzfilmen, nationale wie internationale Produktionen, die zum Ende des Jahres einen umfangreichen Ausblick auf das Filmschaffen werfen.

Eröffnet werden die diesjährigen Filmtage mit dem neuen Film "Mondkalb" von Sylke Enders, die bereits mit ihrem Erstling "Kroko" 2003 in Hof einen Überraschungserfolg landete. Sie erzählt von Alex (Juliane Köhler), die nach ihrem Gefängnisaufenthalt in eine Kleinstadt flüchtet, auf der Suche nach einem Neuanfang.

Martin Theo Krieger zeigt "Beautiful Bitch", eine Geschichte über eine Kleinkriminelle aus Bukarest, die im Spannungsfeld zwischen Freiheit, Wohlstand im Westen und polizeilicher Verfolgung ein gefährliches Dasein fristet.

Mit zwei Filmen zu Gast auf den Filmtagen: Rosa von Praunheim (Foto: Hofer Filmtage)

Mit zwei Filmen zu Gast auf den Filmtagen: Rosa von Praunheim (Foto: Hofer Filmtage)

Zeitreise mit Dominik Graf

Dominik Graf begibt sich mit seiner Verfilmung von "Das Gelübde" auf eine Reise ins 19. Jahrhundert: Der Künstler und Lebemann Clemens von Brentano (Misel Maticevic) reist nach einer Lebenskrise an das Krankenlager der Nonne Anna Katharina Emmerich (Tanja Schleiff), an deren Körper sich die Wundmale Christi zeigen. Volker Einrauch kommt mit seinem Drama "Der andere Junge" mit Peter Lohmeyer in einer Hauptrolle, Andreas Kleinert mit "Freischwimmer", in dem August Diehl und Fritzi Haberlandt spielen.

Rosa von Praunheim ist gleich mit zwei Filmen vertreten: Er tritt mit "Meine Mütter - Spurensuche in Riga" die Suche nach seiner Herkunft an und begleitet mit "Mit Olga auf der Wolga" eine Flussfahrt von Moskau nach St. Petersburg. Ihre ersten Spielfilme präsentieren Hagen Keller mit "Meer is nich", ein Jugenddrama, und Heiko Aufdermauer mit "Zeit der Fische", eine zarte Liebegeschichte. Auch Maria Schrader zeigt ihre erste Regiearbeit "Liebesleben": Für Jara, eine Frau, die alles hat und glücklich ist, wird die Begegnung mit dem älteren Arie schicksalhafte Folgen haben.

 

1999
49. Deutscher Filmpreis
Filmband in Gold, beste Hauptdarstellerin - Aimée & Jaguar
1999
49. Internationale Filmfestspiele in Berlin
Silberner Bär, beste Darstellerin - Aimée & Jaguar
1998
20. Bayerischer Filmpreis
Beste Darstellerin - Aimée & Jaguar
1995
45. Deutscher Filmpreis
Filmband in Gold für darstellerische Leistungen - Keiner liebt mich
1995
45. Deutscher Filmpreis
Filmband in Gold für darstellerische Leistungen - Burning Life
1995
45. Deutscher Filmpreis
Filmband in Gold für darstellerische Leistungen - Einer meiner ältesten Fre...
1994
16. Bayerischer Filmpreis
Darstellerpreis - Keiner liebt mich
1994
16. Bayerischer Filmpreis
Darstellerpreis - Burning Life
1992
13. Max-Ophüls-Preis - Filmfestival
Beste Nachwuchsdarstellerin - I Was on Mars
 

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