Matthias Schweighöfer


  • Bürgerlicher Name
    Matthias Schweighöfer
  • Geburtstag
    11.03.1981
  • Geburtsort
    Anklam

Matthias Schweighöfer


  • Bürgerlicher Name
    Matthias Schweighöfer
  • Geburtstag
    11.03.1981
  • Geburtsort
    Anklam
 

Er hat alles drauf, was ein Teen und Twen an Verführungskünsten aufbieten kann: vom sanften Unschuldsblick über die schmeichelnden Worte des doppelzüngigen Liebesflüsterers bis zur Frontalattacke des fordernden Lovers spielt der blondlockige und hochgewachsene Matthias Schweighöfer die, die mit der Liebe spielen ebenso wie jene, die in ihr echte Gefühle suchen und ihre Identität finden. Die spannende Zeit vor dem Erwachsenendasein ist Schweighöfers Spezialität.
Er debütierte 1999 in dem Noir-Krimi "Freunde" in einer Nebenrolle, spielte in "Babykram ist Männersache" einen chaotisch-schmuddeligen Jungmann, der mit seinem Bruder für ein gefundenes Baby sorgt, und fiel 2000 in Michael Gutmanns "Herz im Kopf" als Partylöwe und Platzhirsch Dirk auf, der Au-Pair-Girls Parties am heimischen Swimming Pool bietet und Tom Schilling mehrfach in Verlegenheit bringt.
In Dominik Grafs "Die Freunde der Freunde" ist Matthias Schweighöfer der Abiturient und Internatszögling Gregor, der sich mit Arthur (Florian Stetter) Pia (Jessica Schwarz) teilt und sich in die geheimnisvolle Billie (Sabine Timoteo) verliebt, die verschwindet und bei ihrer Rückkehr für verhängnisvolle Auseinandersetzungen unter den Freunden sorgt.
Schweighöfers subtiles Spiel des Hin-und-Her-Gerissenen, der noch vor dem Leben steht, brachte ihm die Hauptrolle in der Verfilmung von Benjamin Stuckrad-Barres Bestseller "Soloalbum" ein. Als einflussreicher Musikredakteur Ben, der wegen seiner Unzuverlässigkeit von Freundin Katharina (Nora Tschirner) verlassen wird, stolpert Schweighöfer zwischen Musikbusiness, Frauen und den zehn Geboten cooler Trauervermeidung von einer peinlichen Situation in die nächste.
In Marco Petrys "Die Klasse von '99" (2003) kehrt Schweighöfer als Felix nach abgebrochenem Studium in die Heimatstadt zurück, besucht die Polizeischule und will wieder in die Sicherheit der alten Freundesclique, deren Mitglieder aber inzwischen mit ihrem eigenen Leben zu kämpfen haben. Für das Drama "Kammerflimmern" (2004), in dem er erneut an der Seite von Jessica Schwarz spielt, erhielt er den Bayerischen Filmpreis als bester Nachwuchsdarsteller.
Im filmischen Porträt "Schiller" von Martin Weinhart spielte er den stürmischen Rebellen gleichzeitig so exaltiert und zerrissen, dass er den österreichischen Filmpreis Undine in Empfang nehmen durfte. 2007 wurde ihm die Undine erneut überreicht, diesmal für die Rolle des in München lebenden Rainer Langhans im biografischen Kinofilm über Uschi Obermeier, "Das wilde Leben".
Simon Groß engagierte den Schauspieler für seinen vom Filmfest München 2007 mit dem Förderpreis Deutscher Film in der Kategorie Regie ausgezeichnetem Drama "Fata Morgana". Während eines verhängnisvollen Sahara-Urlaub wird das Paar Laura (Marie Zielcke) und Daniel (Schweighöfer) von einem Unbekannten (Jean-Hugues Anglade) gerade noch vor dem Verdursten gerettet.
In "Operation Walküre" gehörte Schweighöfer zum deutschen Allstar-Cast um Tom Cruise und in "12 Meter ohne Kopf" begleitet er den legendären Piraten Klaus Störtebeker durch den "deutschen Fluch der Karibik".
Til Schweiger castete den Jungstar zusammen mit Nora Tschirner und Jürgen Vogel für seine dritte Komödie "Keinohrhasen" und wegen seiner großen Beliebtheit als Fettnäpfchenkönig Moritz tritt Matthias Schweighöfer auch in der Fortsetzung "Zweiohrküken" wieder auf.
In der Culture-Clash-Komödie "Friendship!" reist er als unbedarfter Ex-DDRler kurz nach der Maueröffnung mit seinem besten Kumpel in die USA. Anschließend mimt er in "Mein Leben" den jungen Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki.
Der aus einer Schauspielerfamilie stammende Matthias Schweighöfer lebt abwechselnd in Paris und Berlin. Wie Moritz Bleibtreu gehört er zu den Schauspielern, die in Interviews schlagfertig und witzig antworten und sich bei Gelegenheit vor Publikum selbst interviewen.

Matthias Schweighöfer

  • Bürgerlicher Name
    Matthias Schweighöfer
  • Geburtstag
    11.03.1981
  • Geburtsort
    Anklam
  • Geburtsland
    BRD
  • Familie
    Mutter: Gitta Schweighöfer (Schauspielerin)
    Vater: Michael Schweighöfer (Schauspieler)
  • Autogrammadresse
    c/o Agentur Reed
    Treppendorfer Weg 13
    12527 Berlin
  • Links
    http://www.matthias-schweighoefer.de/ (Fan-Seite)

"50 Prozent sind wahr"

So absurd die Situationen auch sind, in die Mathias Schweighöfer und Friedrich Mücke in "Frindship" auch geraten - es sind Geschichten, die das Leben schrieb. Zumindest teilweise.

Matthias Schweighöfer über "Friendship!" (Foto: Sony) Großansicht

Matthias Schweighöfer über "Friendship!" (Foto: Sony)

Worum geht es denn in "Friendship!", der ja auf den Erinnerungen des Produzenten Tom Zickler basiert?

Der Film Friendship! zeigt viel von einer Sehnsucht, wo man eigentlich hinwill, und nutzt dafür auch die USA. Weil Tom sich immer dem System anpassen musste, das aber nicht wollte, ist so eine Figur einfach sehr stürmisch, sehr rebellisch, gleichzeitig aber auch sehr liebevoll und sehr süß.

Wie muss man sich die Zusammenarbeit mit ihm vorstellen?

Manchmal habe ich ihn angerufen und gesagt: "Mensch, heute spiele ich die Szene, was meinst du, was denkst du, was soll ich da machen?" Und er konnte immer helfen. Er ist auch immer da, er beschäftigt sich mit allem, das hilft sehr.

Die Ossis Tom und Veit purzeln auf ihrem Trip durch die USA von einem Chaos ins nächste (Foto: Sony) Großansicht

Die Ossis Tom und Veit purzeln auf ihrem Trip durch die USA von einem Chaos ins nächste (Foto: Sony)

Und wie lief es mit Markus Goller?

Markus ist ein ganz besonderer Mensch. Er ist zunächst ein sehr toleranter Regisseur, der auch immer sehr viel Energie verbreitet. Für seinen ersten großen deutschen Film hat er wirklich eine sehr gute Arbeit geleistet.

Und wie viel in dem Film ist nun wahr?

Ungefähr 50 Prozent. Ob es der Mauersteinverkauf ist, Comiczeichner Darryl, der Strip im Schwulenclub oder die Tatsache, dass sie nur ganz wenig Geld hatten.

"50 Prozent sind wahr"

So absurd die Situationen auch sind, in die Mathias Schweighöfer und Friedrich Mücke in "Frindship" auch geraten - es sind Geschichten, die das Leben schrieb. Zumindest teilweise.

Matthias Schweighöfer über "Friendship!" (Foto: Sony) Großansicht

Matthias Schweighöfer über "Friendship!" (Foto: Sony)

Worum geht es denn in "Friendship!", der ja auf den Erinnerungen des Produzenten Tom Zickler basiert?

Der Film Friendship! zeigt viel von einer Sehnsucht, wo man eigentlich hinwill, und nutzt dafür auch die USA. Weil Tom sich immer dem System anpassen musste, das aber nicht wollte, ist so eine Figur einfach sehr stürmisch, sehr rebellisch, gleichzeitig aber auch sehr liebevoll und sehr süß.

Wie muss man sich die Zusammenarbeit mit ihm vorstellen?

Manchmal habe ich ihn angerufen und gesagt: "Mensch, heute spiele ich die Szene, was meinst du, was denkst du, was soll ich da machen?" Und er konnte immer helfen. Er ist auch immer da, er beschäftigt sich mit allem, das hilft sehr.

Die Ossis Tom und Veit purzeln auf ihrem Trip durch die USA von einem Chaos ins nächste (Foto: Sony) Großansicht

Die Ossis Tom und Veit purzeln auf ihrem Trip durch die USA von einem Chaos ins nächste (Foto: Sony)

Und wie lief es mit Markus Goller?

Markus ist ein ganz besonderer Mensch. Er ist zunächst ein sehr toleranter Regisseur, der auch immer sehr viel Energie verbreitet. Für seinen ersten großen deutschen Film hat er wirklich eine sehr gute Arbeit geleistet.

Und wie viel in dem Film ist nun wahr?

Ungefähr 50 Prozent. Ob es der Mauersteinverkauf ist, Comiczeichner Darryl, der Strip im Schwulenclub oder die Tatsache, dass sie nur ganz wenig Geld hatten.

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2006
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2004
26. Bayerischer Filmpreis
Bester Nachwuchsdarsteller - Kammerflimmern
2003
39. Adolf Grimme Preis
Hauptdarstellung (Fiktion & Unterhaltung) - Die Freunde der Freunde
 

Filmografie

Matthias Schweighöfer

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