Michael Degen


  • Geburtstag
    31.01.1932
  • Geburtsort
    Chemnitz

Michael Degen


  • Geburtstag
    31.01.1932
  • Geburtsort
    Chemnitz
 

Mit seinem prägnanten Gesicht, dem leuchtenden Blick, der sonoren Stimme und dem stets hellwachen präzisen Spiel gehört Michael Degen zu den vielseitigen Schauspielern, die zwischen Brecht und Boulevard, Film, Fernsehen und Theater mühelos pendeln. Seine wahre Liebe gilt dem Theater, doch er macht sich dort seit TV-Erfolgen rar. Degen schätzt ausdrucksstarke zwiespältige Charaktere und fühlt sich auch in der Unterhaltung wohl.
Der 1932 in Chemnitz geborene Degen erlebte eine abenteuerliche Kindheit und Jugend, die er 2000 in seinen Memoiren "Nicht alle waren Mörder" verarbeitete. Im Berlin von 1943 ist der elfjährige Junge, Sohn jüdischer Eltern, Zeuge, wie die Nachbarn abtransportiert werden. Während die Stadt bombardiert wird, tauchen er und seine Mutter bei wechselnden Helfern unter. Dem Transport ins KZ Auschwitz entgeht er nur, weil ihm ein Zugführer die Flucht ermöglicht. Diese Erfahrungen ließen Degen 2002 in Josef Vilsmaiers "Leo und Claire" (als jüdischer Schuhfabrikant in Nürnberg, der wegen seiner Beziehung mit der arischen Fotografin Irene vor dem Nazi-Gericht landet) und 2003 in "Babi Jar" Rollen übernehmen.
1950 erhielt Degen ein Stipendium der Schauspielschule des Deutschen Theaters in Berlin. Bertolt Brecht holte ihn 1954 in sein Berliner Ensemble. Er trat in Köln, Hamburg und Frankfurt auf, verließ wegen Differenzen mit dem Intendanten Kurt Meisel das Bayerische Staatsschauspiel München und arbeitete fortan als freier Schauspieler und Regisseur.
Im Kino war Degen 1974 in Roland Klicks "Supermarkt" der junge Journalist Frank, der einen auf der Straße lebenden Streuner aufnimmt und ihn an die Polizei verrät. In Romuald Karmarkars "Manila" gehört er zu der deutschen Gruppe von Reisenden, die auf dem Flughafen festsitzen und während der Wartezeit ihre schlimmsten Eigenschaften ausleben. Mit seinen Darstellungen veredelte Degen TV-Serien wie "Derrick", "Der Alte", "Tatort" und "Diese Drombuschs" und machte sich u.a. 1999 als älterer Liebhaber von Veronica Ferres in "Eine ungehorsame Frau" einen Namen. Er wurde populär als geschmeidig autoritärer und ironischer Vorgesetzter Vizequästor Patta von Commissario Brunetti in den Verfilmungen der Donna-Leon-Romane.
Degens in "Nicht alle waren Mörder" verschriftlichten Kindheitserinnerungen wurden Ende 2005 von Jo Baier und Teamworx filmisch umgesetzt und am 1. November 2006 von der ARD ausgestrahlt.

Michael Degen

  • Geburtstag
    31.01.1932
  • Geburtsort
    Chemnitz
  • Geburtsland
    Deutschland

DIVA-Publikumspreis für "Ice Age 2"

Am 25. Januar wird im Deutschen Theater in München zum 17. Mal der Deutsche Entertainment Preis verliehen. Die meisten Preisträger, die im Laufe des großen Gala-Abends mit der Statue DIVA geehrt werden, sind natürlich noch ein Geheimnis. Doch einige der begehrten Publikumspreise verraten wir Ihnen schon heute.

Diego, Manni & Co haben in "Ice Age 2" Verstärkung bekommen (Foto: Fox) Großansicht

Diego, Manni & Co haben in "Ice Age 2" Verstärkung bekommen (Foto: Fox)

"Ice Age 2 - Jetzt taut's" ist mit satten 8,7 Millionen Zuschauern der erfolgreichste Kinohit 2006. Somit ist die vergnügliche CGI-Fortsetzung um eine ungewöhnliche urzeitliche Tierfreundschaft der Gewinner in der Kategorie DIVA - Der deutsche Kinopreis. Im Bereich TV-Movie geht die Trophäe an den packenden ZDF-Zweiteiler "Dresden, der fast 13 Millionen in seinen Bann gezogen hat. Beim Videopreis bleibt es spannend: "Harry Potter und der Feuerkelch" und "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2" liefern sich derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das erst in allerletzter Minute entschieden wird.

Die Auszeichnung für das erfolgreichste Album 2006 dürfen in diesem Jahr Rosenstolz für "Das große Leben" mit nach Hause nehmen. Über 400.000 Exemplare haben AnNa R. und Peter Plate von ihrem sensationellen federleichten Pop-Longplayer bislang an den Mann resp. die Frau gebracht - und sich damit zahlreiches Edelmetall und jetzt eben eine DIVA verdient.

Hochkarätige Gästeliste

Verliehen wird der Preis am 25. Januar im Rahmen der glanzvollen Gala-Nacht des Deutschen Entertainment Preises, der dieses Jahr von Désirée Nosbusch moderiert wird. Für entsprechenden Glamour sorgen Gäste wie Christine Neubauer, Nadja Uhl, Felicitas Woll, Gottfried John, Heino Ferch, Vadim Glowna, Michael Degen, die Hitproduzenten Jack White, Thomas Stein und Leslie Mandoki, Yvonne Catterfeld, Jeanette Biedermann, Roger Cicero und Lou Bega sowie Tom Tykwer, Dr. Dieter Wedel und Roland Suso Richter und last but not least Thomas Gottschalk.

Die DIVA selbst wird in zwölf Kategorien verliehen, aufgeteilt in vier Publikumspreise, vier Jurypreise und vier Auszeichnungen für das Gesamtwerk. Neben dem erfolgreichsten Kinofilm 2006, Film auf DVD, TV-Movie und der erfolgreichsten CD werden der beste Schauspieler, der beste Regisseur und das New Talent of the Year geehrt.

 

 

Filmografie

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