Michael Mittermeier


  • Geburtstag
    03.04.1966
  • Geburtsort
    Dorfen
 

Mit seinem Programm "Zapped!" stieg Michael Mittermeier Ende der Neunziger zu einem der erfolgreichsten deutschen Fernseh-Comedians auf und konnte mit seinen CD-Veröffentlichungen in den Musikcharts beeindruckende Platzierungen vorlegen.
Sein humorisitisches Treiben begann der Comedian Ende der 80er Jahre und war seither als Stand-Up-Comedian in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und England unterwegs. Zum großen Durchbruch verhalf ihm das Fernsehen: Als regelmäßiger Gast der ProSieben-Comedy-Show "Quatsch Comedy Club" entwickelte sich Mittermeier schnell zum Liebling der Zuschauer und war fortan auch immer öfter auf anderen Sendern zu sehen, etwa bei Harald Schmidt auf Sat.1 oder bei "Sieben Tage, sieben Köpfe" auf RTL. Im Juni 1996 startete er sein Programm "Zapped - Ein TV-Junkie knallt durch!", das ihn in rasanter Geschwindigkeit zum populärsten und erfolgreichsten Solo-Komödianten der Nation machte. Mittermeier spielte das Programm über 400 mal vor insgesamt über 400.000 Zuschauern. Die CD zur Bühnenshow erschien im März 1997 und kletterte in den Charts bis auf Rang 28. Bis Januar 2000 hatte sich die CD über 240.000 mal verkauft und stand über 35 Wochen in den Charts. Im Oktober 1998 erschien Michael Mittermeiers Buch "Im Rausch der Kanäle". Die erste Auflage (16.000 Exemplare) war nach nur vier Wochen ausverkauft. In der Folge sollten weit über 60 000 Exemplare abgesetzt werden. Im November 1998 erhielt er den Deutschen Fernsehpreis der ARD, "Goldene Europa", ein Jahr später folgte der Deutsche Comedy Preis. Michael Mittermeier produzierte mit DoRo und Starregisseur Utz Weber ein Live Video und eine DVD. Das Video erreichte im Frühjahr 2000 Gold-Status.
Im Februar 2000 startete Michael Mittermeier sein neues Programm "Back To Life". Die dazugehörige CD erschien einen Monat später und schoss von null auf Rang sechs in die Longplay-Charts, kletterte später bis auf Position zwei und wurde vergoldet. Anfang 2001 erhielt Mittermeier den Deutschen Videopreis, vergeben vom Entertainment Media Verlag, und wenige Wochen später - am 15. März - durfte er seinen ersten Echo als "bester nationaler Comedy-Star" in Empfang nehmen. Am 26. März erschien mit "Kumba Yo!" die erste muskalische Darbietung von Mittermeier: Gemeinsam mit den Hardrockern der Guano Apes, die sich hier Guano Babes nannten, verschrammelte der Comedian das tradierte Kirchenlied zu einem Nu-Metal-Stampfer. Die Single debüttierte auf Platz drei. Das Konzept mit populären Gästen setzte Mitermeier daraufhin auch auf Albumlänge um: "Mittermeier & Friends" - auf dem neben den Guano Babes auch Musikanten wie Sasha, Tito & Tarantula, Xavier Naidoo und The King mitwirkten. Die CD erreichte Platz 13 der Longplay-Charts. Nachdem er im Anschluss fast zwei Jahre lang mit dem "Back To Life" auf Tournee gewesen war, dabei unter anderem im Vorpgrogramm von U2 auftrat und im Vorbeigehen noch Auszeichnungen wie den Echo oder den Deutschen Comedypreis in Empfang nahm, legte der Komiker 2003 eine kreative Pause ein - nicht zuletzt um Inspiration für ein neues Programm zu finden. Die DVD seines Programms "Back To Life" sorgte derweil für Furore in den Verkaufscharts und wurde bald zahlreich mit Edelmetall ausgezeichnet. Auch die Fernsehausstrahlung wurde ein voller Erfolg. Im Sommer reiste Michael Mittermeier nach New York wo er einige Auftritte in englischer Sprache absoliverte und kehrte erst im Dezember wieder auf deutsche Bildschirme zurück. Im März 2004 feiert das neue Programm "Paranoid" in Berlin Premiere - der zugehörige Tonträger erschien nur wenig später. Nach zwei Jahren auf Tournee folgte im Herbst 2006 schließlich die DVD "Paranoid - Live", die bis auf Platz fünf der deutschen Longplay-Charts vorrückte.

Michael Mittermeier

  • Geburtstag
    03.04.1966
  • Geburtsort
    Dorfen
  • Geburtsland
    BRD
  • Links
    http://www.mittermeier.de

"Kein dödelblöder Kinderdrache"

Die Kleinen kennen und lieben sie längst. Jetzt darf die Buchheldin Hexe Lilli auch im Kino ihre Zaubertricks zeigen - und begeistert mit ihrem Witz und Mut auch große Zuschauer.

Diese drei haben "Hexe Lilli" zum Leben erweckt: Michael Mittermeier, Alina Freund und Knister (Foto: Walt Disney) Großansicht

Diese drei haben "Hexe Lilli" zum Leben erweckt: Michael Mittermeier, Alina Freund und Knister (Foto: Walt Disney)

» Herr Mittermeier, was machte für Sie das Projekt "Hexe Lilli" so interessant?

MICHAEL MITTERMEIER: Bei "Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch" lief es einmal anders herum. Nicht die Amerikaner schickten uns einen Trickfilm, den wir dann synchronisieren. Hier wurde zuerst meine Stimme aufgezeichnet und erst dann erwachte der Drache zum Leben. Wir waren nicht sklavisch ans Drehbuch gebunden, sondern konnten Passagen ändern oder einfügen. Da fielen dann schräge Sätze wie: "Das würde ein Drache niemals sagen - komm, vergiss es!"

» Waren Sie überrascht, als Sie gebeten wurden, einen Drachen zu sprechen?

MITTERMEIER: Ja. Die Anfrage kam vor zwei Jahren und ich wollte zuerst wissen, wer den Film inszenieren wird. Das war noch, bevor unser Regisseur Stefan Ruzowitzky den Oscar für "Die Fälscher" bekommen hat. Ich mochte Stefan schon damals und fand "Anatomie" und "Die Siebtelbauern" großartig. Diese beiden Filme hatte ich im Kopf und dachte: Der will einen Kinderfilm machen? Das hat mich interessiert und wir haben uns getroffen. Stefan wollte Hektor nicht zu einem dödelblöden Kinderdrachen machen, da sollte mehr dahinter stecken. So kam man auf mich, weil ich ja auf der Bühne immer so herumhüpfe. Außerdem klingt meine Stimme kindlich, kann aber auch traurige Nuancen transportieren.

Zusammen mit dem magischen Buch und dem Drachen Hektor will Lilli den bösen Hieronymus aufhalten (Foto: Walt Disney) Großansicht

Zusammen mit dem magischen Buch und dem Drachen Hektor will Lilli den bösen Hieronymus aufhalten (Foto: Walt Disney)

» Knister, wie sind Sie auf die Idee für "Hexe Lilli" gekommen?

KNISTER: Mein Verleger hat sich ein Hexenbuch gewünscht. Aber weil es schon so viele Bücher zu diesem Thema gab, wollte ich die Sache anders angehen: Ein Hexenbuch über eine Hexe, die gar nicht hexen kann! Und wenn sie hext, bekommt sie Probleme, die sie nicht mit Zauberei lösen kann - sondern mit Girlpower und Phantasie.

Verfilmt wurde allerdings nicht eines meiner bestehenden Bücher, sondern eine völlig neue "Hexe Lilli"-Geschichte, die ich speziell fürs Kino geschrieben habe. Ich hatte einfach zu viel Schlechtes gehört von Kollegen, die mit der Umsetzung ihres literarischen Werkes nicht zufrieden waren - Michael Ende ist da ein leuchtendes Beispiel.

 

2009
10. Video Champion
Personality Award: Comedy Award
 

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Hoch

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