Pussycat Dolls


Pussycat Dolls


 

Die aus Los Angeles stammende Frauenattraktion Pussycat Dolls mag zwar einen Namen haben, der an alte Punkbands erinnert, ist jedoch alles andere als eine Bürgerschrecktruppe. Die perfekt gestylten jungen Damen um das ehemalige "Popstars"-Sternchen Nicole Scherzinger (alias Nicole Kea, bürgerlich: Nicole Elikolani Prescovia Scherzinger, geboren am 29. Juni 1978 auf Hawai) bieten vielmehr austauschbaren Breitbandpop für alle Anlässe und geizen dabei nicht mit ihren körperlichen Reizen. 1993 gründet der Choreograph Robin Antin die wechselnd besetzte Show-Gruppe, die er in Strapsen und altmodischen Pin-Up-Kostümen auftreten lässt. Es bleibt jedoch, amerikanisch sauber, bei den sexuellen Anspielungen - Nacktheit ist tabu. Die Pussycat Dolls werden dennoch bald recht populär, und bevölkern nicht nur Zeitschriften, Werbeflächen und Fernsehschirme, sondern auch die Bühne im legendären Caesar's Palace in Las Vegas. Als Vorzeige-Pussycat fungiert anfangs Carmen Electra, unter den weiteren aktuellen und ausgeschiedenen Mitgliedern befinden sich Carmit Bachar, Cyia Batten, Kasey Campbell, Kaya Jones, Ashley Roberts, Rachel Sterling, Jessica Sutta, Melody Thornton und Kimberly Wyatt. Der erste Hit der Pussycat Dolls chartet 2005 in Form der Single "Don't Cha", auf welcher auch der Rapper Busta Rhymes zu hören ist. Der Titel schießt nur so die Hitlisten empor: Nummer zwei der Billboard Charts, Nummer eins der amerikanischen Pop 100, Nummer eins in den britischen Singles-Charts und so weiter. Die Pussycat Dolls sind damit neben den Spice Girls, B*Witched und Girls Aloud die vierte Frauenband, die es auf Anhieb an die Spitze der UK-Charts geschafft hat. Das Debüt-Album "PCD" erscheint am 13. September 2005 und steigt auf Platz fünf ein, begibt sich jedoch wenig später in einen steten Sinkflug. Auf der Scheibe finden sich verschiedenste Produzenten-Handschriften: will.i.am, Timbaland, Rich Harrison, Polow und Ron Fair. Eine erste Deutschland-Tour führt die Damen 2006 durch die größten Hallen der Nation, wo sie nicht nur von bierseligen Frauenfreunden männlichen Geschlechts gefeiert werden sondern auch zahlreiche Mädchen im Teenie-Alter begeistern. Weitere Singles wie "Buttons" oder "I Don't Need A Man", erzielen stets ordentliche Charts-Positionen bis hinauf in die Top Ten.

"Men in Black 3": Alec Baldwin als Boss, Bondgirl als Tippse, "A-Team"-Star als Alien

Selber Planet, neuer Abschaum - und außerdem jede Menge neuer Top-Schauspieler!

Staraufgebot für "Men in Black 3": Alex Baldwin, Gemma Arterton und Sharlto Copley sind dabei beim Alienspaß (Foto: Kurt Krieger, Fox) Großansicht

Staraufgebot für "Men in Black 3": Alex Baldwin, Gemma Arterton und Sharlto Copley sind dabei beim Alienspaß (Foto: Kurt Krieger, Fox)

Kaum eine Woche vergeht derzeit in Hollywood, in der nicht mindestens ein neuer Star für das Megaprojekt "Men in Black 3" vermeldet wird. Grund dafür ist eine Zeitreise, die Will Smith alias Agent Jay ins Jahr 1969 führt. Dort trifft er nicht nur auf eine jüngere Version von Agent Kay (Josh Brolin spielt das Gegenstück zum Gegenwarts-Kay Tommy Lee Jones), sondern auch auf ein komplettes "Men in Black"-Retro-Büro.

Chef der Behörde für außerirdische Angelegenheiten in der Version der Swinging Sixties wird der Edelmime Alec Baldwin, in den USA dank seiner gefeierten Mediansatirenserie "30 Rock" wieder ein absoluter Superstar. Dessen Sekretärin spielt Bond-Girl Gemma Arterton. Gemeinsam mit Agent Kay jr. geht Will Smith dann in der Vergangenheit auf Alien-Jagd.

Eine Pussycat Doll ist auch dabei

Dabei trifft er unter anderem auf Sharlto Copley, den Hauptdarsteller aus "District 9", der außerdem im "A-Team"-Film den "Mad" Murdock gab. Dieser mimt einen Yoda-ähnlichen Außerirdischen, der redet wie ein Wasserfall.

Den Oberfiesling in "Men in Black 3" mimt der Neuseeländer Jemaine Clement ("Dinner für Spinner"). Das Interessanteste an dem neuen Übeltäter ist allerdings dessen Freundin, denn die wird von keiner Geringeren als Pussycat Doll Nicole Scherzinger verkörpert. Kürzlich wurde außerdem bekannt, dass die britische Top-Mimin Emma Thompson als neue Leiterin der Men in Black in der Gegenwart auftritt.

Bei derartiger Star-Power bleibt nur zu hoffen, dass eine gute Story nicht zu kurz kommt. Sonst betteln am Ende von "Men in Black 3" womöglich die Zuschauer darum, geblitzdingst zu werden!

 

2006
41. Goldene Kamera
Beste internationale Pop-Band
 

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