Roberto Orci


  • Geburtstag
    20.07.1973
  • Geburtsort
    Mexico City
 

Roberto Orci

  • Geburtstag
    20.07.1973
  • Geburtsort
    Mexico City
  • Geburtsland
    Mexiko
  • Familie
    Bruder: J.R. Orci

"Wir nehmen SciFi und Western ernst"

Roberto Orci gehört zu den angesagtesten Drehbuchautoren für Hollywoodblockbuster. Auf sein Konto gehen Hits wie "Transformers" und "Star Trek". Seine jüngste Arbeit ist "Cowboys & Aliens", die er auch als Produzent mit verantwortet.

Drehbuchautor Roberto Orci gelang mit "Cowboys & Aliens" eine starke Mischung aus Science Fiction und Western (Foto: Paramount) Großansicht

Drehbuchautor Roberto Orci gelang mit "Cowboys & Aliens" eine starke Mischung aus Science Fiction und Western (Foto: Paramount)

"Cowboys & Aliens" erfüllt am US-Boxoffice die hohen Erwartungen nur bedingt. Haben Sie eine Erklärung?
ROBERTO ORCI: Wir wussten, dass eine nicht eingeführte Marke wie "Cowboys & Aliens" kein Selbstläufer ist. Das war aber gerade die Herausforderung, die uns gereizt hat - und warum wir nicht an "Transformers 3" interessiert waren, sondern diesen Film gemacht haben. Natürlich haben wir darauf gesetzt, dass der Titel und die Verpackung reizvoll genug sind, um das ganz große Publikum zu packen - ein starker Stoff! Wir hatten offensichtlich das Problem, in einem mit Superhelden- und Comicstoffen übervollen Kinosommer zu spät an den Start zu gehen.

War das Genre ein Problem?
Eigentlich das Gegenteil. Es ist doch der Clou, das Westerngenre dem Alien-Invasions-Film gegenüberzustellen - und die Regeln und Konventionen beider ernst zu nehmen. Nach "True Grit" waren wir auch sehr zuversichtlich. Man muss auch sagen, dass wir eines der besten Startergebnisse aller Zeiten für einen Western hatten. Ich gebe aber zu, dass wir uns mehr erwartet haben.

Erstmals seit Ihrem Aufstieg in die A-Liga der Drehbuchautoren hat ein Film die Erwartungen nicht ganz erfüllt. Erhöht das den Druck auf Sie?
Vermutlich würde ich Ihre Frage bejahen, wenn ich den Eindruck hätte, dass der Film nicht gelungen wäre. Aber wir sind sehr stolz auf "Cowboys & Aliens". Alex und ich möchten keine Minute dieser Arbeit missen. Wir sind auch überzeugt, dass sich mit diesen Figuren und der Prämisse noch viele großartige Abenteuer erzählen ließen. Aber jetzt sitzen wir erst einmal am zweiten "Star Trek".

Sehen Sie "Cowboys & Aliens" eher als Western oder als Science-Fiction-Film?
Uns war wichtig, dass er sowohl als auch funktionieren musste. Würde die Aliens nicht nach 20 Minuten landen, hätte man immer noch einen starken Western, in dessen Mittelpunkt der Konflikt zwischen Daniel Craig und Harrison Ford stünde. Und umgekehrt ist es ein absolut überzeugender Alien-Film. Spannend war es, die beiden Genres zusammenzubringen - Parallelen in den Konventionen zu entdecken. Ein Beispiel: Wir haben einen Mann ohne Namen - der sich deshalb nicht an seine Vergangenheit erinnern kann, weil er von Aliens entführt wurde.

Die Sie sehr ernst genommen haben.
Absolut. Bevor wir an Bord kamen, gab es eine Drehbuchfassung, die sich über die beiden Genres lustig machte. Das mag naheliegend sein, reizte uns aber überhaupt nicht. Uns schwebte ein Film vor, der natürlich Spaß machen soll, aber seine Prämisse absolut ernst nimmt. Mit Alien-Filmen kannten wir uns ohnehin gut aus, und beim Western hatten wir mit Steven Spielberg und Ron Howard als Produktionskollegen die besten Lehrer und Berater an unserer Seite, die man sich wünschen kann.

Im neuen "Star Trek" ist aber nicht mit Cowboys zu rechnen?
Sie werden lachen. Als die Originalserie in den Sechzigern an den Start ging, wurde sie als Western im Weltall beworben. Zum neuen Film will ich noch nichts sagen. Ich kann aber versichern, dass es viel schwieriger war, für den zweiten Film eine Geschichte zu finden, die den Ansprüchen der Fangemeinde standhält. Aber wir sind auf einem guten Weg.

"Wir nehmen SciFi und Western ernst"

Roberto Orci gehört zu den angesagtesten Drehbuchautoren für Hollywoodblockbuster. Auf sein Konto gehen Hits wie "Transformers" und "Star Trek". Seine jüngste Arbeit ist "Cowboys & Aliens", die er auch als Produzent mit verantwortet.

Drehbuchautor Roberto Orci gelang mit "Cowboys & Aliens" eine starke Mischung aus Science Fiction und Western (Foto: Paramount) Großansicht

Drehbuchautor Roberto Orci gelang mit "Cowboys & Aliens" eine starke Mischung aus Science Fiction und Western (Foto: Paramount)

"Cowboys & Aliens" erfüllt am US-Boxoffice die hohen Erwartungen nur bedingt. Haben Sie eine Erklärung?
ROBERTO ORCI: Wir wussten, dass eine nicht eingeführte Marke wie "Cowboys & Aliens" kein Selbstläufer ist. Das war aber gerade die Herausforderung, die uns gereizt hat - und warum wir nicht an "Transformers 3" interessiert waren, sondern diesen Film gemacht haben. Natürlich haben wir darauf gesetzt, dass der Titel und die Verpackung reizvoll genug sind, um das ganz große Publikum zu packen - ein starker Stoff! Wir hatten offensichtlich das Problem, in einem mit Superhelden- und Comicstoffen übervollen Kinosommer zu spät an den Start zu gehen.

War das Genre ein Problem?
Eigentlich das Gegenteil. Es ist doch der Clou, das Westerngenre dem Alien-Invasions-Film gegenüberzustellen - und die Regeln und Konventionen beider ernst zu nehmen. Nach "True Grit" waren wir auch sehr zuversichtlich. Man muss auch sagen, dass wir eines der besten Startergebnisse aller Zeiten für einen Western hatten. Ich gebe aber zu, dass wir uns mehr erwartet haben.

Erstmals seit Ihrem Aufstieg in die A-Liga der Drehbuchautoren hat ein Film die Erwartungen nicht ganz erfüllt. Erhöht das den Druck auf Sie?
Vermutlich würde ich Ihre Frage bejahen, wenn ich den Eindruck hätte, dass der Film nicht gelungen wäre. Aber wir sind sehr stolz auf "Cowboys & Aliens". Alex und ich möchten keine Minute dieser Arbeit missen. Wir sind auch überzeugt, dass sich mit diesen Figuren und der Prämisse noch viele großartige Abenteuer erzählen ließen. Aber jetzt sitzen wir erst einmal am zweiten "Star Trek".

Sehen Sie "Cowboys & Aliens" eher als Western oder als Science-Fiction-Film?
Uns war wichtig, dass er sowohl als auch funktionieren musste. Würde die Aliens nicht nach 20 Minuten landen, hätte man immer noch einen starken Western, in dessen Mittelpunkt der Konflikt zwischen Daniel Craig und Harrison Ford stünde. Und umgekehrt ist es ein absolut überzeugender Alien-Film. Spannend war es, die beiden Genres zusammenzubringen - Parallelen in den Konventionen zu entdecken. Ein Beispiel: Wir haben einen Mann ohne Namen - der sich deshalb nicht an seine Vergangenheit erinnern kann, weil er von Aliens entführt wurde.

Die Sie sehr ernst genommen haben.
Absolut. Bevor wir an Bord kamen, gab es eine Drehbuchfassung, die sich über die beiden Genres lustig machte. Das mag naheliegend sein, reizte uns aber überhaupt nicht. Uns schwebte ein Film vor, der natürlich Spaß machen soll, aber seine Prämisse absolut ernst nimmt. Mit Alien-Filmen kannten wir uns ohnehin gut aus, und beim Western hatten wir mit Steven Spielberg und Ron Howard als Produktionskollegen die besten Lehrer und Berater an unserer Seite, die man sich wünschen kann.

Im neuen "Star Trek" ist aber nicht mit Cowboys zu rechnen?
Sie werden lachen. Als die Originalserie in den Sechzigern an den Start ging, wurde sie als Western im Weltall beworben. Zum neuen Film will ich noch nichts sagen. Ich kann aber versichern, dass es viel schwieriger war, für den zweiten Film eine Geschichte zu finden, die den Ansprüchen der Fangemeinde standhält. Aber wir sind auf einem guten Weg.

 

Filmografie

Cowboys & Aliens

Western / Science Fiction - Jake Lonergan wacht mitten in der Prärie auf, ohne sich an etwas zu erinnern: Weder an seinen Namen noch wie er an diesen... Zum Video

2011
kino.de

Hawaii Five-0

Kriminalfilm - Der hoch dekorierte ehemalige Marineoffizier Steve McGarrett leitet eine vierköpfige Spezialeinheit, die das organisierte... Zum Film

2010
 
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