Roland Emmerich


  • Geburtstag
    10.11.1955
  • Geburtsort
    Stuttgart
 

Zu Beginn seiner Karriere wurde er spöttisch "das Spielbergle aus Schwaben" genannt, weil er sich dezidiert für Genrefilme und speziell für Science-Fiction-Stoffe aussprach. Sein "Independence Day", in dem der Präsident der USA persönlich in den Jet steigt, um die Invasion der Erde durch Aliens zu verhindern, wurde einer der größten Welterfolge im Genrekino der 90er-Jahre und machte den schwarzen Hauptdarsteller Will Smith ("Men in Black") zum Star. Der 1955 in Stuttgart geborene Roland Emmerich wurde so neben Wolfgang Petersen der erfolgreichste deutsche Regisseur der 90er-Jahre in Hollywood.
Emmerichs Abschlussfilm an der Münchner Film- und Fernsehhochschule war der bislang teuerste der HFFM und wurde im Wettbewerb der Berlinale 1984 gezeigt: "Das Arche-Noah-Prinzip", eine Mischung aus "Star Wars" und "2001", zeigte bereits Emmerichs handwerkliches Geschick und seine Kunst, Dekors so einzurichten, dass die Schauwerte teurer aussehen, als sie es tatsächlich waren - eine Begabung, die ihm in Hollywood, wo er stets unter Budget blieb, zu Gute kam. Auf die deutschen, weitgehend unabhängig von Fördergremien produzierten Horror- und SF-Filme "Joey" und "Moon 44" folgte das Hollywood-Debüt mit "Universal Soldier", ein Action-Film mit Jean-Claude Van Damme als genmanipulierte Kampfmaschine. Die SF-Fantasy "Stargate" über ein Zeitloch, in das Soldaten in die Epoche der Ägypter geraten, zog eine titelgleiche TV-Serie nach sich. Auf Emmerichs bislang größten Erfolg "Independence Day", in der Kritik wegen seiner pathetisch patriotischen Töne umstritten, folgte mit "Godzilla" eine Wiederbelebung des japanischen Mythos um die Riesenechse, die New York zerstört. Die Werbekampagne für den Film fiel durch ihren Gigantismus auf, der im Film nicht entsprechend eingelöst wurde. Emmerichs "Der Patriot" (2000) schildert mit Mel Gibson in der Hauptrolle eine Episode aus dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und bestätigt hier wie auch in seinem Spinnen-Horror-Spaß "Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster" (2002) seinen Ruf als kostengünstig arbeitender, versierter und spektakuläre Bildeffekte inszenierender Genre-Regisseur.
2004 folgte der intelligent inszenierte und imposant mit Dennis Quaid und Jake Gyllenhaal besetzte Katastrophenfilm "The Day After Tomorrow", in dem der Weltuntergang durch einen Klimaveränderung droht. Drei Jahre später wirkte er als Produzent am Thriller "Trade - Willkommen in Amerika" von Regisseur Marco Kreuzpaintner mit. Mit einem Blick zurück in die Urzeit beschäftigte sich Emmerich in seinem 2007 vollendeten Regieprojekt "10.000 B.C. ". Prähistorische Raubtiere wie der Säbelzahn-Tiger oder das Mammut begleiten ein Stammesmitglied auf der Suche nach seiner entführten Geliebten; der Film feierte in Berlin seine Weltpremiere.
Zusammen mit seiner Schwester Ute Emmerich, die in den meisten seiner Filme als Produzentin mitwirkte, hat er die Produktionsfirma Centropolis gegründet.

Roland Emmerich

  • Geburtstag
    10.11.1955
  • Geburtsort
    Stuttgart
  • Geburtsland
    BRD
  • Familie
    Schwester: Ute Emmerich (Produzentin)
  • Links
    http://www.centropoholics.com/ (Fan-Seite)

Dritter "Akte X"-Film geplant?

Diejenigen, die planen im Dezember 2012 noch unter den Lebenden resp. auf unserem Planeten zu weilen, sollten sich für den Wintermonat nicht allzu viel vornehmen. Da kommt's dicke...

Das Traumpaar aller Nerds kehrt vielleicht zurück: Mulder und Scully in Action (Foto: Fox) Großansicht

Das Traumpaar aller Nerds kehrt vielleicht zurück: Mulder und Scully in Action (Foto: Fox)

Denn a.) fressen Traditionsbeschäftigungen wie Geschenke kaufen, Weihnachten feiern und Silvester böllern sowieso einen beträchtliche Teil der 31 Tage. b.) geht laut Maya-Kalender die Welt unter - wie Roland Emmerich ja bereits in "2012" bombastisch auf die Leinwand brachte. Und c.) werden die Außerirdischen damit beginnen, erbarmungslos die Erde zu kolonisieren.

So richtig ins Bewusstsein ist das bisher nur bei hartgesottenen "Akte X"-Fans gedrungen. Aber damit hinterher keiner sagen kann, er hätte nichts gewusst - und sei deshalb nicht passend angezogen oder gerade im Urlaub oder so - macht eine Kunde Runde, die allen Mulder & Scully-Fans Freudentränen in die Augen treiben wird. Denn neben dem Ende der Welt, wie wir sie kennen, erwartet die Menschheit dann auch noch ein weiterer "Akte X"-Film. Vielleicht jedenfalls.

David Duchovny macht's mit Hüfthalter

Aufgebracht hat das ganze David Duchovny: Der äußerte gegenüber MTV News, wie sehr er nach wie vor in das Thema "Akte X" verschossen sei und es mit Freuden filmisch wieder aufleben lassen würde: "Ich liebe die Serie. Ich liebe die Rolle darin. Ich würde sofort noch einen dritten Film machen. Tatsächlich bin ich so stolz auf das Thema, dass ich es noch mit Stützstrumpf und Toupet machen würde - wäre für mich völlig O.K."

Und er ist nicht der einzige: Auch Gillian Anderson hat schon Interesse bekundet, noch mal in den Hosenanzug der spröden Agentin Scully zu schlüpfen. Als Dritten im Bunde hätten wir da noch Frank Spotnitz. Der Produzent der beiden bisherigen "Akte X"-Filme ist wohl weit enger am Thema dran, als bislang bekannt. "Wie Sie wissen, ist der Dezember 2012 ein wichtiges Datum für die X-Akten", orakelte der Filmemacher darauf angesprochen - mysteriös und irgendwie verheißungsvoll. "Darauf sollten wir uns konzentrieren."

Die X-Akten werden wieder also geöffnet? Noch ist alles äußerst nebulös - aber so war das ja immer mit den legendären Grenzfällen des FBI. Die Wahrheit ist irgendwo da draußen. Oder anders gesagt: "I want to believe!"

2007
18. Hessischer Film- und Kinopreis
Cinema for Peace Special Award - Trade - Willkommen in Amerika
1998
11. Europäischer Filmpreis
Beste Regie (Publikumspreis) - Godzilla
 

Filmografie

Roland Emmerich

2012

Ein indischer Wissenschaftler macht eine schreckliche Entdeckung. Eine gewaltige Sonneneruption und eine seltene Sternenkonstellation werden auf ...

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2009

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Der Computerfachmann Douglas Hall wird es Mordes an seinem Mentor Fuller, dem Besitzer ...


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