Shout Out Louds


 

Lange Winternächte, teures Bier, hellhäutige Menschen - ursprünglich nicht gerade als Wiege des Rock'n'Roll berühmt, hat sich Skandinavien seit den Neunziger Jahren zu einem weltweit erfolgreichen Exporteur ungestümer Garagenrockaufgüsse gemausert. Die schwedische Indierock-Gruppe Shout Out Louds aus Stockholm beginnt ihre Karriere 2001 unter dem Namen Luca Brasi, muss diesen jedoch bald auf Grund eines Konflikts mit einer gleichnamigen (inzwischen aufgelösten) Band wieder ablegen. Als Shout Out Louds wagt man noch im selben Jahr den Neuanfang. Die Jugendfreunde Adam Olenius (Gesang), Ted Malmros (Bass), Carl von Arbin (Gitarre), Eric Edman (Schlagzeug) und Bebban Stenborg (Keyboard) beginnen eifrig Songs zu schreiben und spielen bald ein erstes Demo ein. Dieses hört auch Filip Wilén, der die Band für sein Label Bud Fox Recordings unter Vertrag nimmt. Unter der Regie von Produzent Ronald Bood entsteht alsbald die EP "100", welcher noch im selben Jahr das zunächst nur in Skandinavien veröffentlichte Album-Debüt "Howl Howl Gaff Gaff" folgt. Die Shout Out Louds überschreiten nun die Grenzen Skandinaviens und treten, als "next big thing" gefeiert, in London, New York und Los Angeles auf. Ein Major-Vertrag mit Capitol/EMI lässt da nicht lange auf sich warten, und so kommt das (mit einigen Titeln ihrer bisherigen Skandinavien-Veröffentlichungen aufgepolsterte) Debüt im Herbst 2005 schließlich auch international in den Handel. Der Titel "Please, Please, Please", die zweite Single-Auskopplung, wird zu einem Chart-Erfolg für die Schweden, die man im Sommer 2006 auch auf etlichen Festival-Bühnen sehen kann, unter anderem beim Southside/Hurricane und in Roskilde. Parallel dazu erscheint eine Remix-CD mit dem Titel "The Combines". Ein neues Studioalbum ist ebenfalls in Planung.

 

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