Sir Charles Chaplin


  • Bürgerlicher Name
    Charles Spencer Chaplin
  • Geburtstag
    16.04.1889
  • Geburtsort
    Walworth, London
  • gestorben
    25.12.1977

Sir Charles Chaplin


  • Bürgerlicher Name
    Charles Spencer Chaplin
  • Geburtstag
    16.04.1889
  • Geburtsort
    Walworth, London
 

Als er 1914 seine ersten Filme drehte, war er schnell so populär, dass die Kinos nur das Schild "Heute Chaplin" aufstellen mussten, um ihr Haus zu füllen. Charles Spencer Chaplin (1889-1977), als Charlie, Charlot oder Tramp eines der überlebensgroßen Kino-Idole und Vorbild aller Komikergenerationen, wuchs in unbeschreiblicher Armut in London auf, sprang als Fünfjähriger für seine singende Mutter in einer Kneipe ein, trat im Variete auf, schloss sich einer Vaudeville-Truppe an und gelangte 1912 in die USA, wo er als Darsteller und Regisseur nach über 60 Ein- oder Zweiaktern 1920 mit "The Kid" seinen ersten abendfüllenden Spielfilm inszenierte.
Im unverkennbaren Äußeren als Tramp mit Melone, Stöckchen und Jäckchen über der Schwabbelhose und im weltweit bekannten Watschelgang entwickelte Chaplin das "Esperanto des Lachens": die Welt in einer Komödie. Das Genie mit auch femininen Zügen bündelte Slapstick, Romantik, Sozialkritik, Melodramatik, Humor, Weisheit, Naivität und schieren Unfug. Sein Tramp ist Prügelknabe und Philosoph, aber einer, der zur Not einem Baby den Hot Dog wegisst ("Circus") und im Schneesturm in Alaska mit Brötchen tanzt ("Goldrausch"). Chaplins Filme sind Überlebenskämpfe und aus sozialen Niederschlägen gespeiste Menschenliebeslieder: filmisch poetisch und bittergenau realistisch. Er gerät buchstäblich in das gigantische Räderwerk der modernen Maschinenwelt ("Moderne Zeiten") und wagt die zärtlichste aller Liebeserklärungen für ein blindes Blumenmädchen ("Lichter der Großstadt"). 1939 legte er sich prophetisch mit Hitler an ("Der große Diktator") und kehrte 1952 wegen der "Hexenjagd" des "Senatsausschusses für unamerikanische Umtriebe" nicht in die USA zurück. Erst 1972 erhielt er einen Ehren-"Oscar".
Der sehr junge Mädchen liebende Chaplin war viermal verheiratet und hatte neun Kinder. Als er 1977 in seiner Villa über dem Genfer See starb, wurde er mitsamt Sarg aus der Gruft gestohlen und 14 Tage später auf einem Acker wieder gefunden.

Sir Charles Chaplin

  • Bürgerlicher Name
    Charles Spencer Chaplin
  • Geburtstag
    16.04.1889
  • Geburtsort
    Walworth, London
  • Geburtsland
    Großbritannien
  • Familie
    Mutter: Hannah Chaplin (Varieté-Performer)
    Vater: Charles Chaplin (Varieté-Performer)

    Halbbruder:
    Syd Chaplin

    Ehefrauen:
    Oona Chaplin (Schauspielerin, 16. Juni 1943 - 25. Dezember 1977, Chaplins Todestag)
    Paulette Goddard (Schauspielerin, Juni 1936 - Juni 1942)
    Lita Grey (Schauspielerin, 26. November 1924 - 1926)
    Mildred Harris (Schauspielerin, 23. Oktober 1918 - 1920)


    Töchter:
    Victoria (Schauspielerin, geb. 1951)
    Josephine (Schauspielerin, geb. 1949)
    Geraldine (Schauspielerin, geb. 1944)
    Jane
    Annette-Emilie

    Söhne:
    Eugene (Schauspieler, geb. 1962)
    Michael (Schauspieler, geb. 1946)
    Sydney (Schauspieler, geb. 1926)
    Charles (Schauspieler, geb. 1925)
    Christopher
  • Links
    http://www.charliechaplin.com/ (Fan-Seite)

Levy dreht Komödie über Hitler

Nach seinem Überraschungserfolg "Alles auf Zucker!" plant Dani Levy schon die nächste Komödie. Dieses Mal mit einem ganz heiklen Thema: Adolf Hitler.

Kennt keine Tabus: Dani Levy (Foto: Warner) Großansicht

Kennt keine Tabus: Dani Levy (Foto: Warner)

Levy wird in seinem nächsten Komödienstreich "Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler" den Diktator gehörig auf die Schippe nehmen. Levy spielt bereits seit einiger Zeit mit dem Gedanken, ein amüsantes Pendant zu "Der Untergang" zu drehen.

"Ich wollte schon früher einen humoristischen Anti-Film zu 'Der Untergang' drehen - die Vermenschlichung dieses nationalsozialistischen Monsters weitertreiben. Aber ich war nicht schnell genug und hatte zu wenig Zeit. Ich hatte sogar schon Teile des Drehbuchs geschrieben", so der Schweizer Regisseur.

Adolf Hitler als Witzfigur

Bereits 1940 sorgte Charles Chaplin mit der Hitler-Satire "Der große Diktator", in dem er als unbedarfter, jüdischer Friseur mit dem Diktator "Hynkel" - einer grotesk verzerrten Karikatur Hitlers - verwechselt wird, für Furore.

Wie Levy, der mit "Alles auf Zucker!" der große Gewinner des 55. Deutschen Filmpreises war, das heikle Thema angehen will, hat er noch nicht verraten.

2004
DIVA - Der Deutsche Videopreis
Millennium Award
1972
45. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Beste Originalmusik - Rampenlicht
1971
44. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Ehren-Oscar
1928
1. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Beste Produktion - Circus
1928
1. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Sonder-Oscar - Circus
 

Filmografie

kino.de

Smash His Camera

Dokumentarfilm Zum Film

2010

Blu Cinemathek Gesamtedition II

Drama / Komödie - "Außer Atem": Auf der Flucht vor der Polizei bemüht sich Gauner Michel in Paris um die amerikanische Studentin Patricia. "... Zum Video

1940
-
2004

Chaplin

Drama - In den Vaudeville-Theatern der Jahrhundertwende verdient sich der junge Charles Chaplin erste Lorbeeren als Komödiant. Als seine... Zum Video

1992

Der unbekannte Charlie Chaplin

Dokumentation - Charlie Chaplins weltberühmte Filme wie "Lichter der Großstadt", "Moderne Zeiten", "Der große Diktator" oder "Der Zirkus"... Zum Video

1983
 
Hoch

Circus

Auf der Flucht vor der Polizei landet der arme Vagabund Charlie in einem Wanderzirkus. Er wird als Hilfsarbeiter...


Runter
Hoch

Lichter der Großstadt

Als der abgebrannte Tramp Charlie einen betrunkenen Millionär vor dem...


Runter
 

facebook

 
Hoch Runter
 

Kostenloser Newsletter