Tobey Maguire


  • Bürgerlicher Name
    Tobias Vincent Maguire
  • Geburtstag
    27.06.1975
  • Geburtsort
    Santa Monica, Kalifornien

Tobey Maguire


  • Bürgerlicher Name
    Tobias Vincent Maguire
  • Geburtstag
    27.06.1975
  • Geburtsort
    Santa Monica, Kalifornien
 

Unter den Superhelden ist Spider-Man in seiner Inkarnation als High-School-Boy Peter Parker der nette Junge von nebenan, der mit der Pubertät kämpft und sich seiner Überlegenheit nicht sicher sein kann. So, zwischen Alltagsfigur und jugendlichem Underdog, legt Tobey Maguire die Figur des Spinnenmannes an, der sich seinen Platz in der Welt erst erkämpfen muss und dabei menschlich bleibt. Durch den Welthit "Spider-Man", auf den MTV Movie Awards 2002 von Jack Black genial parodiert, wurde aus dem durch Independent- und Arthouse-Produktionen bekannten Schauspieler Tobey Maguire einer der jüngsten US-Superstars.
Maguire hatte sich in Filmen wie "Der Eissturm" von Ang Lee, wo er zu Beginn im fest steckenden Zug Comics liest und dabei mit einer Familientragödie konfrontiert wird, und "Die Wonder Boys", wo er als einzelgängerischer Literaturstudent mit seinem Professor (Michael Douglas) auf eine Abenteuerreise geht, im Rollenfach des sensiblen jungen Mannes etabliert, der mit offenen, oft verträumten Augen die Welt erfährt und sie scheinbar naiven Blickes durchmisst. Höhepunkt dieser Rollenwahl war sein Homer Wells in Lasse Hallströms John-Irving-Verfilmung "Gottes Werk & Teufels Beitrag": Als Waise wird Homer von Dr. Larch (Michael Caine) unter die Fittiche genommen, assistiert als Jugendlicher bei dessen illegalen Abtreibungen, lernt unter Schwarzen die Härte des Lebens auf einer Apfelplantage kennen und übernimmt nach Dr. Larchs Tod die Leitung des Waisenhauses.
Maguire, 1975 in Kalifornien geboren, begann seine Karriere beim Fernsehen und debütierte an der Seite seines Freundes Leonardo Di Caprio in "This Boy's Life". Als Bruder von Reese Witherspoon folgte er ihr in der Mediensatire "Pleasantville" auf eine urkomische Zeitreise in die 50er Jahre, wo die modernen Teenies für Aufregung und Farbe im Schwarzweißfilm sorgen. In Woody Allens "Harry außer sich" gehörte Maguire zu den Verwandten des selbstzerstörerischen Schriftstellers Harry, in Ang Lees Bürgerkriegswestern "Ride With the Devil" ritt er als deutschstämmiger Jake an der Seite von Skeet Ulrich, Jewel und Jeffrey Wright in einer Outlaw-Truppe gegen die siegreichen Nordstaaten.
Nach einem Ausflug ins Produzentengeschäft - Spike Lees Großstadtdrama "25 Stunden" - brillierte Maguire mit dem erfolgreichen Epos "Seabiscuit": In der Verwirklichung des amerikanischen Traums wird aus dem kleinen, ungraziösen Pferd Seabiscuit ein gefeierter Sieger der Rennbahn - eine Entwicklung, die auch Maguires gebrochenem Jockey und Gelegenheitsboxer Red Pollard widerfährt, der in jungen Jahren von seiner Familie verlassen wurde.
2004, in "Spider-Man 2" erneut unter der Regie von Sam Raimi, legte Tobey Maguire die Doppelrolle als Spider-Man und Peter Parker komödiantischer an und hat damit die Gelegenheit, einen weiteren Aspekt seiner schauspielerischen Begabung zu zeigen. Für "The Good German" engagierte ihn Steven Soderbergh in der Rolle des Soldaten Patrick Tully, der den amerikanische Kriegskorrespondent Jacob Geismer (George Clooney) durch die verschiedenen Zonen des geteilten Nachkriegs-Berlin fährt. Nach der rätselhafte Ermordung Tullys will Geismer die Hintergründe erforschen, zumal er selbst der Tat verdächtigt wird.
Zu Maguires Jugendsünden gehört der in fünf Tagen gedrehte Film "Don's Plum", der mit improvisierten Dialogen entstand und in einer Nacht in einer Bar und in einem Imbiss spielt, wo sich Leonardo Di Caprio als Ekelpaket und Maguire als Träumer im Teenie-Land erweisen. Mit der eher schmächtigen Figur und dem Look eines, der nicht recht weiss, wie er mit seinem Ruhm umgehen soll, ist Maguire einer der sympathischen Jungstars Hollywoods. Wie er über "Spider-Man" sagt: "Er ist eben ein Charakter." Der Vegetarier und Yoga-Fan Tobey Maguire und seine Verlobte Jennifer Meyer haben seit November 2006 eine gemeinsame Tochter.

Tobey Maguire

  • Bürgerlicher Name
    Tobias Vincent Maguire
  • Geburtstag
    27.06.1975
  • Geburtsort
    Santa Monica, Kalifornien
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Wendy Maguire (Sekretärin)
    Vater: Vincent Maguire, (Bauarbeiter, Koch)

    Halbschwester: Sara

    Halbbrüder:
    Vincent
    Timothy

    Lebenspartnerin: Jennifer Meyer (seit 2006)

    Tochter: Ruby (Mutter: Jennifer Meyer)
  • Autogrammadresse
    c/o Maguire Entertainment
    9220 Sunset Boulevard, Suite 300
    Los Angeles, CA 90069
    USA
  • Links
    http://tobeyonline.com (Fan-Seite)
    http://www.tobeyfan.com/ (Fan-Seite)

Kirsten Dunst & Tobey Maguire wollen Gastauftritt in neuem "Spider-Man"

Da fällt jemandem der Abschied schwer…

Denkwürdig: Kirsten Dunst wäre gerne auch im neuen "Spider-Man"-Film dabei (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Denkwürdig: Kirsten Dunst wäre gerne auch im neuen "Spider-Man"-Film dabei (Foto: Columbia TriStar)

Er hängt im rot-blauen Spinnenkostüm kopfüber, sie reckt ihre Lippen den seinen entgegen und küsst ihn im strömenden Regen: Tobey Maguire und Kirsten Dunst haben der Filmgeschichte mit diesem denkwürdigen Kuss aus "Spider-Man" einen der romantischsten Momente geschenkt.

Kein Wunder, dass sich Kirsten Dunst nun im "Spider-Man"-Vorruhestand nicht so recht wohl fühlt. Nachdem bekannt wurde, dass Regisseur Sam Raimi keinen vierten Spidey-Film mit dem bewährten Team drehen darf, sondern die Reihe stattdessen im Stil von "Batman Begins" neu gestartet wird, war auch für die beiden Hauptdarsteller kein Platz mehr: Tobey Maguire wurde für "The Amazing Spider-Man" durch "Social Network"-Star Andrew Garfield ersetzt, Kirsten Dunst durch Emma Stone aus "Einfach zu haben". Doch Kirsten wünscht sich trotzdem einen Auftritt im Neuanfang "The Amazing Spider-Man":

"Ich wollte gerne einen kleinen Gastauftritt absolvieren", berichtet Kirsten Dunst. "Meine Idee war, dass Tobey und ich als Komparsen dabei sind und in einer Szene irgendwo im Hintergrund durchs Bild laufen."

Trotz Rauswurfs Lob für die Nachfolger

Die Fans des Spinnenmannes hätten sich darüber sicher gefreut. Doch die Macher fanden die Idee weniger toll und lehnten Kirstens Vorschlag ab. Das mag auch damit zu tun haben, dass die Entscheidung, so kurz nach den bisherigen drei Filmen einen kompletten Neuanfang ins Kino zu bringen, unter Fans nicht unumstritten ist. Da wollte man vermutlich die Erinnerung an die erste Trilogie so wenig wie möglich mit dem neuen Film in Verbindung bringen.

Kirsten Dunst zeigt indes Verständnis für die Entscheidung und lobt sogar ihre Nachfolger Andrew Garfield und Emma Stone: "Zwischen den beiden stimmt die Chemie!", meint Dunst - so ziemlich das höchste Lob, das in Hollywood an Leinwandpaare vergeben wird.

Ob dem tatsächlich so ist, gibt's ab 3. Juli 2012 zu erleben, wenn "The Amazing Spider-Man" sich durchs Kino schwingt.

 

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