Tony Curtis


  • Geburtstag
    03.06.1925
  • Geburtsort
    Bronx, New York
  • gestorben
    29.09.2010

Tony Curtis


  • Geburtstag
    03.06.1925
  • Geburtsort
    Bronx, New York
 

Teenager-Idol in den 50er-Jahren, wurde Tony Curtis (eig. Bernard Schwartz, geb. 1925 in der Bronx) mit vier Filmen in Folge zum Weltstar: als Artisten-Rivale von Burt Lancaster in "Trapez", als Kettensträfling neben Sidney Poitier in "Flucht in Ketten" (Oscar-Nominierung), als Krieger, der den einäugigen Wikinger Kirk Douglas tötet, in "Die Wikinger" und vor allem als in Marilyn Monroe verliebter Saxophonist und scheinbarer Playboy mit Yacht in seinem berühmtesten Film, Billy Wilders "Manche mögen's heiß".
Der häufig als jugendlicher Held eingesetzte Curtis spielte in den 60er-Jahren in jeder Art Komödie, u.a. von Blake Edwards ("Das große Rennen rund um die Welt"). Als der Erfolg trotz seiner Leistung als "Der Frauenmörder von Boston" ausblieb, spielte Curtis in einer Vielzahl von TV-Filmen. Populär blieb er an der Seite von Roger Moore in der TV-Serie "Die 2" 1971/72. Als Gast trat er auch in Ensemblefilmen in Europa auf, u.a. in Guy Hamiltons Agatha-Christie-Verfilmung "Mord im Spiegel (1980), und leistete für Thomas Braschs "Der Passagier - Welcome to Germany" 1987 einen wertvollen Beitrag zum deutschen Kunstkino.
Curtis, der sich in den 70er- und 80er-Jahren durch Drogenkonsum beinahe ruinierte, ist mittlerweile zum sechsten Mal verheiratet. Seine erste Gattin war Janet Leigh, die er 1951 heiratete und mit der er elf Jahre "Hollywoods ideales Traumpaar" bildete. Aus dieser Ehe stammt die Schauspielerin Jamie Lee Curtis. Als er 1962 bei den Dreharbeiten zu "Taras Bulba" die gerade 18-jährige Christine Kaufmann kennen lernte, ging er seine zweite, diesmal vier Jahre währende Ehe ein.
1987 veröffentlichte Curtis einen Roman, 1995 seine Autobiografie "Ich mag's heiß", in der es heißt: "Das einzig Besondere an uns war, dass wir auf der Leinwand zehneinhalb Meter maßen." Er ist auch als Maler tätig, 2005 erwarb das New Yorker Museum of Modern Art eines seiner Kunstwerke.
Tony Curtis starb am 29. September 2010 im Alter von 85 Jahren.

Tony Curtis

  • Geburtstag
    03.06.1925
  • Geburtsort
    Bronx, New York
  • Geburtsland
    USA

Anti-Oscar als Aprilscherz mit Taylor Lautner und Transformers-Babe

Ganz Hollywood ist bereits im Bann der Oscars…

Fürchten nicht die Iden des März, dafür aber den 1. April: Razzie-Favoriten Taylor Lautner und Rosie Huntington-Whiteley (Foto: Concorde, Universal) Großansicht

Fürchten nicht die Iden des März, dafür aber den 1. April: Razzie-Favoriten Taylor Lautner und Rosie Huntington-Whiteley (Foto: Concorde, Universal)

Am Dienstag, 14:30 Uhr unserer Zeit, werden in Los Angeles feierlich die Oscar-Nominierungen für die diesjährige Verleihung in der Nacht des 26. Februar verkündet. Doch eine kleine Gruppe besonders kritischer Filmfans schielt weniger auf Filme wie "The Artist" oder "The Descendants", den Favoriten für die Oscar-Verleihung, sondern auf die Gemeinheiten, die sich die Organisatoren der "Goldenen Himbeere" ausgedacht haben.

Die Macher des sogenannten "Anti-Oscars" hatten bisher immer am Tag vor der Oscar-Zeremonie die Preise für die schlechtesten Leistungen des Jahres verliehen. Doch 2012 werden zu diesem Termin lediglich die Nominierungen für die "Golden Raspberry Awards", kurz "Razzies", bekannt gegeben. Das vernichtende Urteil fällt dann - passenderweise - erst am 1. April. Das war schon immer der erklärte Wunschtermin von Gründer John J.B. Wilson.

"Außerdem wollten wir den 600 Razzie-Wählern zusätzliche Zeit verschaffen um allen Müll zu sehen, den sie dann schließlich nominieren", erklärt Wilson weiter. Der Razzie-Meister beschreibt seinen Preis als "beschwingte Parodie auf peinliche Award-Shows im Allgmeinen und die Oscars im Besonderen".

Warum Lautner und Huntington-Whiteley Razzie-Favoriten sind

Stein des Anstoßes ist dabei die Tatsache, dass die Oscars von den Filmschaffenden selbst an andere Filmschaffende vergeben werden. Das verleiht der Gala stets den Ruch von aufwändig inszeniertem Eigenlob.

Bei den Razzies kann dagegen jeder abstimmen, der bereit ist, die 40 Dollar Mitgliedsgebühr zu entrichten (http://razzies.com/join.asp). Das tun vornehmlich Filmfreaks wie Wilson selbst, der auch als wortgewaltiger Kritiker gefürchtet ist.

Als Favoriten für die diesjährige Verleihung gelten bei den Schauspielern "Twilight"-Werwolf Taylor Lautner (Ein Sixpack ersetzt keinen Schauspielunterricht!) und Adam Sandler, der sich in "Jack und Jill" als nervige Zwillingsschwester seiner selbst zeigt (Einen Mann in Frauenkleidern dürfen nur Größen wie Tony Curtis, Jack Lemmon oder Dustin Hoffman spielen!*). Bei den Frauen ist "Transformers"-Babe Rosie Huntington-Whiteley (Ihre "Ausbildung" als Wäsche-Model merkt man in jeder Szene!) ein sicherer Tipp.

Der Karriere muss eine Goldene Himbeere indes nicht immer schaden: Halle Berry hatte 2005 die Größe, sich ihre "Razzie" für "Catwoman" persönlich abzuholen und erwarb damit jede Menge Sympathiepunkte. Und Sandra Bullock gewann vor zwei Jahren als Himbeeren-Siegerin für "Verrückt nach Steve" tags darauf den Oscar für "Blind Side - Die große Chance".

Darüber muss sich die Ausnahme-Mimin Meryl Streep, die für ihre gespenstisch gute Leistung als ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" als Oscar-Favoritin 2012 gilt, sicher keine Gedanken machen…

* Manche mögen's heiß, Tootsie

1961
18. Golden Globe
World Film Favourite (männlich)
1958
15. Golden Globe
World Film Favourite (männlich)
 

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