Whitney Anderson


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Buffy schafft Sprung auf Kinoleinwand

Als Buffy, die Vampirjägerin, feierte Sarah Michelle Gellar in den 90er Jahren Riesenerfolge im TV. Nun steht die taffe Blutsaugerbestatterin vor einem Comeback im Kino.

Buffy setzt erneut zum Sprung auf die Kinosäle an (Foto: Fox) Großansicht

Buffy setzt erneut zum Sprung auf die Kinosäle an (Foto: Fox)

1992 fesselte eine hübsche, nicht auf den Mund gefallene Blondine Fantasy-Fans regelmäßig vor der Flimmerkiste: Sarah Michelle Gellar gelang als Vampirjägerin Buffy der Durchbruch in Hollywood. Seit vielen Jahren ist es nicht nur ruhiger um Sarah Michelle Gellar geworden, auch Buffy verschwand in der Versenkung.

Das soll sich nun ändern. Angespornt vom aktuellen Vampir-Hype, der durch die Vampirschmonzette "Twilight - Biss zum Morgengrauen" ausgelöst wurde, möchten nun "The Dark Knight"-Produzent Charles Roven und Filmstudio Warner Bros. Buffy im Kino zum Leben erwecken. Am Drehbuch schraubt bereits Whitney Anderson. "Whitney trat an uns mit einer aufregenden Idee heran, wie wir Buffy neu beleben könnten", beschreibt Charles Roven den Beginn der Zusammenarbeit.

Joss Whedon hält nichts von Leichenfledderei

Er verrät weiter: "Es gibt eine aktive Fangemeinde, die die Rückkehr der Figur auf die große Leinwand kaum erwarten kann. Einzelheiten zur Handlung werden noch unter dem Mantel des Schweigens gehalten. Aber eines kann ich verraten: Es wird nicht die Highschool-Buffy werden. Sie wird genau so originell, taff und witzig sein, wie wir sie uns mittlerweile vorstellen."

Indes hat Buffy-Erfinder Joss Whedon auf die Pläne einer Neuauflage reagiert: "Das ist ein sehr trauriges Abbild unserer Zeiten, wenn Leute den Leichnam beliebter Geschichten ihrer Jugend fleddern, nur weil sie sich keine eigene Idee ausdenken können. So wie ich das mit meiner 'Avengers'-Idee gemacht habe. Die hatte ich mir selbst ausgedacht."

Generell hoffte Whedon schon auf ein langes Leben von Buffy: "Ich hegte immer die Hoffnung, Buffy würde nach meinem Tod weiter leben. Die Betonung liegt aber auf 'NACH'. Ich mag nicht den Gedanken, dass meine Schöpfung in anderen Händen ist. Aber ich bin mir genauso darüber bewusst, dass es viel mehr als nur meine Hände waren, die die Show zu dem gemacht haben, was sie ist."

 

 

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