William H. Macy


  • Geburtstag
    13.03.1950
  • Geburtsort
    Miami, Florida

William H. Macy


  • Geburtstag
    13.03.1950
  • Geburtsort
    Miami, Florida
 

Mit seinem zerknitterten Babyface und den traurigsten Augen der Welt hat sich William H. Macy zu Hollywoods erfolgreichstem Pechvogel hochgespielt. Seine Verlierer-Aura ist nicht die übliche Loser-Attitüde des Independent-Kinos, sie ist tiefe existenzialistische Lebensphilosophie und damit die Inkarnation des Losers schlechthin, wie die alte Fußball-Resignation: "Zuerst hatten wir kein Glück - und dann kam auch noch Pech dazu!". Dass Pech mehr ist als die bloße Abwesenheit von Glück, zeigt Macy als idealer Darsteller kleiner schrulliger Leute mit großen Macken in Filmen wie "Fargo", "Magnolia" und dem wie für ihn geschriebenen tragikomischen Las-Vegas-Thriller "The Cooler" (2003). Da ist Macy der titelgebende Casinoangestellte Bernie, dessen bloße Anwesenheit am Spieltisch dafür sorgt, dass die Glückssträhne des Spielers vorbei ist. Paradoxerweise wurde Macy nicht für einen Preis nominiert, dafür spielte er mit der nominierten Maria Bello eine der heißesten verzweifelten Sexszenen der Filmgeschichte.
William H. Macy wurde 1950 in Miami geboren, lernte unter Autor und Regisseur David Mamet Schauspiel, debütierte 1987 in dessen Zockerfilm "Haus der Spiele", trat in fast allen Mamet-Filmen ("Things Change") auf und blieb unbeachtet. Von 1994 bis 1998 gehörte er zum Personal der Krankenhaus-Serie "E.R." und schaffte in dieser Zeit 1996 endlich den Durchbruch in Joel Coens Thriller "Fargo", wo er als Autoverkäufer Jerry Lundegaard im verschneiten North Dakota eine Intrige in Gang setzt, die ihm über den Kopf wächst - pures Pech.
Seither zählt Macy zu den wichtigen US-Schauspielern, der über 80 Filmrollen aufweisen kann. Als schwuler Sheriff ist er in "Happy, Texas" auf Häftling Harry (Jeremy Northam) scharf - ohne Erfolg. Macy fand in Thomas H. Andersons "Magnolia" wieder eine Rolle nach Maß: Als alt gewordenes TV-Wunderkind hockt er in Bars und erzählt seine kurze glückliche Geschichte mit dem langen Pech-Ende. Einen Abstecher ins Blockbuster-Kino gönnte sich Macy mit "Jurassic Park III" als kurioser Gatte von Téa Leoni und in "Sahara" (2005) als Admiral. In dem Pferdedrama "Seabiscuit" (2003) ist Macy Trainer des geschundenen und von ihm und Tobey Maguire als Jockey wieder aufgebauten Rennpferds, in "Final Call" Sergeant auf den Spuren der Entführer von Kim Basinger.
Als Senator Finitirre spricht er sich in der höchst amüsanten Filmsatire von Jason Reitman "Trank You for Smoking" gegen das Rauchen aus und in der amerikanischen Mini-Serie "Nightmares & Dreamscapes: Nach den Geschichten von Stephen King" spielt er in der Episode "Battleground" einen Profikiller, der einen Spielzeugfabrikmanager ermordet und daraufhin von Spielzeugsoldaten angegriffen wird. Macy bereicherte 2006 in "Bobby" - einem Drama über die letzten Lebensstunden von Robert F. Kennedy - das grandiose Ensemble, welches im selben Jahr auch den Hollywood Film Preis gewann. In Zusammenarbeit mit Regisseur Steven Schachter entstand 2008 das Drehbuch zu "The Deal", einer Komödie, in der er neben Kollegin Meg Ryan auch die Hauptrolle übernahm.
Er ist mit der Schauspielerin Felicity Huffman ("Desperate Housewives") verheiratet. Sie haben zwei Töchter und leben in Los Angeles.

William H. Macy

  • Geburtstag
    13.03.1950
  • Geburtsort
    Miami, Florida
  • Geburtsland
    USA

Freeman und Walken beklauen Museum

Hollywoods Top-Schauspieler als ausgefuchste Langfinger - das muss ein Heidenspaß werden!

Verstecken gerne mal einen Picasso unterm Sakko: Morgan Freeman und Christopher Walken (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Verstecken gerne mal einen Picasso unterm Sakko: Morgan Freeman und Christopher Walken (Foto: Kurt Krieger)

Schon die Idee zu diesem Film klingt absolut witzig: In der neuen Komödie "The Lonely Maiden" geht es um altgediente Museumswächter, die über die Jahre eine innige Zuneigung zu den Kunstgegenständen gefasst haben, die sie tagein tagaus wie ihren Augapfel hüten. Doch dann eines Tages der Schock: Sämtliche Ausstellungsstücke sollen ab sofort in einem anderen Museum zur Schau gestellt werden. Schnell fassen die drei braven Wärter ihren verwegenen Plan - sie wollen ihre Lieblings-Exponate klauen!

Für diesen charmanten Stoff haben die Macher zwei Top-Schauspieler gewinnen können: Morgan Freeman und Christopher Walken sollen die langfingrigen Wärter spielen und erhalten dabei Unterstützung von William H. Macy. Die drei Hollywood-Veteranen haben alle schon als Charakterdarsteller geglänzt: Freeman beispielsweise als weiser Knacki in "Die Verurteilten", Walken als kopfloser Mörder in "Sleepy Hollow" und Macy als professioneller Pechvogel in "The Cooler - Alles auf Liebe".

Nur mal kurz ausgeliehen...

Hinter der Kamera steht Peter Hewitt, der Regisseur von "Ein Fall für die Borger" - also ein Spezialist für Helden, die es mit Mein und Dein nicht so genau nehmen. Das Drehbuch stammt von Michael Le Sieur, der zuletzt das Skript für die schräge Dreiecks-Komödie "Ich, du und der andere" lieferte.

Einen fixen Drehtermin gibt es auch schon: Am 12. November fällt in Boston die erst Klappe - und dem örtlichen Museumsdirektor steht jetzt schon der Schweiß auf der Stirn!

 

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