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Kaufvideo
Erhältlich seit:
06.11.2008
Originaltitel: 1. Mai
Deutschland 2008
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 12
Cemal Subasi
Oktay Özdemir
Peter Kurth
Regie: Sven Taddicken, ...
EuroVideo Bildprogramm

Drei Teams verwirklichen mit drei Geschichten die Idee vom "solidarischen" Filmemachen in Berlin-Kreuzberg am Tag der berüchtigten Mai-Demonstrationen.
Der Grundgedanke hieß, ein Gemeinschaftsprojekt unter Freunden und Gleichgesinnten zu realisieren, ein "sozialistisches Projekt", bei dem sich der "Tag der Arbeit" in Berlin-Kreuzberg anbot. Die Länge jeder Geschichte sollte zwischen 20 und 30 Minuten betragen, in den 24 Stunden vom Morgen des 1. bis zum Morgen des 2. Mai spielen mit einem fünf- bis sechs minütigen Außendreh ohne Drehgenehmigung mitten im Krawall-Gewühl sowie fünf mögliche Cliffhanger Szenen aufweisen und dem realen Zeitablauf folgen. Inhaltlich gab es neben diesen formalen Regeln die Vorgabe, dass die Protagonisten unter persönlichem Druck stehen müssen.
In der weit gefassten Handlung inszeniert von jeweils einem kleinen Team um die Regisseure Sven Taddicken, Carsten Ludwig/Jan-Christoph Glaser und Jakob Ziemnicki überlappen sich Episoden um einen elfjährigen Türken, der als Männlichkeitsbeweis "einen Bullen platt machen" will, zwei schlicht gestrickten Jungs aus Minden zwischen Touri-Programm, verlockenden bunten Pillen und Schwarzem Block sowie einem unter Liebeskummer leidenden Provinzpolizisten, dessen Frau es als Vegetarierin ausgerechnet mit einem Metzger treibt. Die Nacht endet für alle im Kreuzberger Urban-Krankenhaus trotz enttäuschter Erwartungen mit einem winzigen Hoffnungsschimmer.
Die Mischung aus Fiktion und Authentizität überzeugt weitgehend, auch wenn es vor Klischees nur so wimmelt, vor allem bei der nostalgischen Zeichnung des Alt-68ers, der mit glänzenden Augen von früher schwärmt, als man noch Supermärkte "abfackelte", sich vom jungen Türken klaglos eins auf die Nase geben lässt und dem Migrantenkind gegenüber ganz generös im Krankenhaus-Protokoll der Polizei die Schuld in die Schuhe schiebt. Worauf sich der so Geschützte natürlich brav entschuldigt.
Trotz gelungener Vernetzung ist dem Kompilationsfilm anzumerken, dass der rote Faden zwischen Döner und Demonstration wohl erst im Schneideraum entstand. Einen ironischen Schlusspunkt setzt der TV-Nachrichtensprecher, der getreu dem Motto "Bad News are Good News" fast bedauernd verkündet, da sei der friedlichste 1. Mai seit 20 Jahren gewesen. mk.
Berlin-Kreuzberg. Alt-68er, Krawalltouristen, Punks, Barrikaden und jede Menge Bier. Am Rande der alljährlichen Demo zum Tag der Arbeit kreuzen sich drei Geschichten: Der elfjährige Türke Yavuz (Cemal Subasi) will "einen Bullen plattmachen", um seinen großen Bruder zu beeindrucken. Jacob und Pelle (Jacob Matschenz und Ludwig Trepte) aus Minden hoffen auf Randale und Abenteuer. Unterdessen übt der gehörnte Polizist Uwe (Peter Kurth) im Puff schon mal die Deeskalation. Doch am Ende des Tages treffen sie alle zusammen: im Urban Krankenhaus Kreuzberg.
Quelle: EuroVideo
Kinotrailer, Einzelepisoden, Audiokommentar mit den 4
Regisseuren, Deleted Scenes
Quelle: EuroVideo
| Darsteller: | Cemal Subasi | als Yavuz | |
|---|---|---|---|
| Oktay Özdemir | als Nebi | ||
| Peter Kurth | als Harry | ||
| Benjamin Höppner | als Uwe | ||
| Torsten Michaelis | als Martin | ||
| Hannah Herzsprung | als Ratte | ||
| Jacob Matschenz | als Jacob | ||
| Ludwig Trepte | als Pelle | ||
| Hans Löw | |||
| Dirk Borchardt | |||
| Regie: | Sven Taddicken | ||
| Jakob Ziemnicki | |||
| Carsten Ludwig | |||
| Jan-Christoph Glaser | |||
| Buch: | Michael Proehl | ||
| Oliver Ziegenbalg | |||
| Jakob Ziemnicki | |||
| Carsten Ludwig | |||
| Musik: | Christoph Blaser | ||
| Steffen Kahles | |||
| Rainer von Vielen | |||
| Dirk Dresselhaus | |||
| Kamera: | David Schultz | ||
| Daniela Knapp | |||
| Daniel Möller | |||
| Kolja Raschke | |||
| Produzent: | Jon Handschin | ||
| Alexander Bickenbach | |||
| Christian Rohde | |||
1. Mai - Helden bei der Arbeit in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Englisch
Bildformat: 16:9
Extras: Trailer, Einzelepisoden, Audiokommentar, Entfallene Szenen, Hörfilmfassung für Sehbehinderte
Kinotrailer, Einzelepisoden, Audiokommentar mit den 4
Regisseuren, Deleted Scenes
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