DVD Kaufvideo

1. Mai - Helden bei der Arbeit

Episoden-Drama, in dem drei junge Regie-Teams Geschichten vor dem Hintergrund des als Krawall-Tag berüchtigten 1. Mai erzählen.


1. Mai - Helden bei der Arbeit

Kaufvideo

Erhältlich seit:
06.11.2008

Originaltitel: 1. Mai

Drama/ Episodenfilm

Deutschland 2008
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 12

Cemal Subasi
Oktay Özdemir
Peter Kurth

Regie: Sven Taddicken, ...
EuroVideo Bildprogramm

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Episoden-Drama, in dem drei junge Regie-Teams Geschichten vor dem Hintergrund des als Krawall-Tag berüchtigten 1. Mai erzählen.

Zwei Krawall-Touris lassen Dampf ab (Foto: Delphi) Großansicht

Zwei Krawall-Touris lassen Dampf ab (Foto: Delphi)

Berlin Kreuzberg am 1. Mai: Der elfjährige Türke Yavuz (Cemal Subasi) will als Männlichkeitsbeweis einen Bullen platt machen. Auf der Straße trifft er auf den Altlinken Harry (Peter Kurth). Die zwei schlicht gestrickten Jungs Jacob (Jacob Matschenz) und Pelle (Ludwig Trepte) aus Minden machen Touri-Programm, werfen ein paar Pillen ein und geraten in die Krawalle der autonomen Szene.

Der Provinzpolizist Uwe (Benjamin Höppner) leidet unter Liebeskummer, weil seine Frau, eine Vegetarierin, ausgerechnet mit einem Metzger fremd geht. Alle treffen sich irgendwann am Ende des Tages im Urban-Krankenhaus.

Yavuz zieht los um zu töten (Foto: Delphi) Großansicht

Yavuz zieht los um zu töten (Foto: Delphi)

Drei Teams, drei Episoden

Episoden-Drama, in dem drei junge Film-Teams - "Emmas Glück"-Regisseur Sven Taddicken, Carsten Ludwig, Jan-Christoph Glaser und Jakob Ziemnicki - unterschiedliche Geschichten vor dem Hintergrund des als Krawall-Tag berüchtigten 1. Mai erzählen. Die Mischung aus Fiktion und Authentizität überzeugt weitgehend, auch wenn sie vor Klischees nicht gefeit ist. Der Film feierte - passend - bei der Berlinale seine Premiere.

1. Mai - Helden bei der Arbeit

Drei Teams verwirklichen mit drei Geschichten die Idee vom "solidarischen" Filmemachen in Berlin-Kreuzberg am Tag der berüchtigten Mai-Demonstrationen.

Der Grundgedanke hieß, ein Gemeinschaftsprojekt unter Freunden und Gleichgesinnten zu realisieren, ein "sozialistisches Projekt", bei dem sich der "Tag der Arbeit" in Berlin-Kreuzberg anbot. Die Länge jeder Geschichte sollte zwischen 20 und 30 Minuten betragen, in den 24 Stunden vom Morgen des 1. bis zum Morgen des 2. Mai spielen mit einem fünf- bis sechs minütigen Außendreh ohne Drehgenehmigung mitten im Krawall-Gewühl sowie fünf mögliche Cliffhanger Szenen aufweisen und dem realen Zeitablauf folgen. Inhaltlich gab es neben diesen formalen Regeln die Vorgabe, dass die Protagonisten unter persönlichem Druck stehen müssen.

In der weit gefassten Handlung inszeniert von jeweils einem kleinen Team um die Regisseure Sven Taddicken, Carsten Ludwig/Jan-Christoph Glaser und Jakob Ziemnicki überlappen sich Episoden um einen elfjährigen Türken, der als Männlichkeitsbeweis "einen Bullen platt machen" will, zwei schlicht gestrickten Jungs aus Minden zwischen Touri-Programm, verlockenden bunten Pillen und Schwarzem Block sowie einem unter Liebeskummer leidenden Provinzpolizisten, dessen Frau es als Vegetarierin ausgerechnet mit einem Metzger treibt. Die Nacht endet für alle im Kreuzberger Urban-Krankenhaus trotz enttäuschter Erwartungen mit einem winzigen Hoffnungsschimmer.

Die Mischung aus Fiktion und Authentizität überzeugt weitgehend, auch wenn es vor Klischees nur so wimmelt, vor allem bei der nostalgischen Zeichnung des Alt-68ers, der mit glänzenden Augen von früher schwärmt, als man noch Supermärkte "abfackelte", sich vom jungen Türken klaglos eins auf die Nase geben lässt und dem Migrantenkind gegenüber ganz generös im Krankenhaus-Protokoll der Polizei die Schuld in die Schuhe schiebt. Worauf sich der so Geschützte natürlich brav entschuldigt.

Trotz gelungener Vernetzung ist dem Kompilationsfilm anzumerken, dass der rote Faden zwischen Döner und Demonstration wohl erst im Schneideraum entstand. Einen ironischen Schlusspunkt setzt der TV-Nachrichtensprecher, der getreu dem Motto "Bad News are Good News" fast bedauernd verkündet, da sei der friedlichste 1. Mai seit 20 Jahren gewesen. mk.

1. Mai - Helden bei der Arbeit

Berlin-Kreuzberg. Alt-68er, Krawalltouristen, Punks, Barrikaden und jede Menge Bier. Am Rande der alljährlichen Demo zum Tag der Arbeit kreuzen sich drei Geschichten: Der elfjährige Türke Yavuz (Cemal Subasi) will "einen Bullen plattmachen", um seinen großen Bruder zu beeindrucken. Jacob und Pelle (Jacob Matschenz und Ludwig Trepte) aus Minden hoffen auf Randale und Abenteuer. Unterdessen übt der gehörnte Polizist Uwe (Peter Kurth) im Puff schon mal die Deeskalation. Doch am Ende des Tages treffen sie alle zusammen: im Urban Krankenhaus Kreuzberg.

Quelle: EuroVideo

Kinotrailer, Einzelepisoden, Audiokommentar mit den 4
Regisseuren, Deleted Scenes

Quelle: EuroVideo

Darsteller:  Cemal Subasi   als Yavuz
  Oktay Özdemir   als Nebi
  Peter Kurth   als Harry
  Benjamin Höppner   als Uwe
  Torsten Michaelis   als Martin
  Hannah Herzsprung   als Ratte
  Jacob Matschenz   als Jacob
  Ludwig Trepte   als Pelle
  Hans Löw  
  Dirk Borchardt  
 
Regie:  Sven Taddicken  
  Jakob Ziemnicki  
  Carsten Ludwig  
  Jan-Christoph Glaser  
Buch:  Michael Proehl  
  Oliver Ziegenbalg  
  Jakob Ziemnicki  
  Carsten Ludwig  
Musik:  Christoph Blaser  
  Steffen Kahles  
  Rainer von Vielen  
  Dirk Dresselhaus  
Kamera:  David Schultz  
  Daniela Knapp  
  Daniel Möller  
  Kolja Raschke  
Produzent:  Jon Handschin  
  Alexander Bickenbach  
  Christian Rohde  
 

1. Mai - Helden bei der Arbeit in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Peter Kurth

Peter Kurth gilt als einer, der gerne provoziert. Dies tut er bevorzugt auf der Theaterbühne. Seit Ende der 90er-Jahre ist der vielseitige...

 

Star

Torsten Michaelis

Torsten Michaelis begann seine Karriere als Schauspieler am Deutschen Theater Berlin. Fernsehzuschauer kennen ihn seit 2007 als...