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10.000 BC

Roland Emmerichs Steinzeitspektakel über die Odyssee eines jungen Mammutjägers, der wider alle Hindernisse die Zukunft seines Stammes sichern will.


10.000 BC

Leihvideo

Erhältlich seit:
07.07.2008

Originaltitel: 10,000 BC

Abenteuer/ Action

USA 2007
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 12

Steven Strait
Camilla Belle
Cliff Curtis

Regie: Roland Emmerich
Warner Home Video Germany

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Roland Emmerichs neue Kinomission: ein prähistorisches Spektakel mit Kriegern, Tigern, Mammuts und anderen unglaublichen Schauwerten.

Eine Frau hat sich D'Leh schon längst ausgesucht (Foto: Warner) Großansicht

Eine Frau hat sich D'Leh schon längst ausgesucht (Foto: Warner)

Emmerich heißt immer Event, heißt Kino in XXL. Die Welt hat er schon vereist und New York von einer Monsterechse terrorisieren lassen. Was aber wäre, wenn Mammutjäger auf Pyramidenbauer treffen würden? Das stellt zwar die Zivilisationsgeschichte auf den Kopf, bringt aber jeden Abenteuerfan sofort auf die Füße und ins Kino. Denn dort ist schließlich das Unvorstellbare zu Hause, das Emmerich in wuchtigen Bildern auf die Leinwand brennt.

12.000 Jahre zurück führt sein neues, in Neuseeland und Namibia gedrehtes Spektakel. Hauptfigur D'Leh (Steven Strait) wurde vom besten Freund seines Vaters aufgezogen, liebte schon immer Evolet (Camilla Belle), das Schönste, was die prähistorische Natur hervorgebracht hat. Doch erst viele Jahre später kann er sich ihrer würdig erweisen, als ihn das Glück bei einer atemberaubend gefilmten Mammutjagd zum neuen Helden seines Volkes macht.

Mammutjäger D'Leh zieht mit Kriegern eines fremden Stammes in den Kampf gegen eine mächtige Hochkultur (Foto: Warner) Großansicht

Mammutjäger D'Leh zieht mit Kriegern eines fremden Stammes in den Kampf gegen eine mächtige Hochkultur (Foto: Warner)

Einfach heldenhaft

Als fremde, brutale Krieger seinen Stamm überfallen, viele Männer und auch Evolet verschleppen, verdient sich D'Leh die zugefallene Heldenrolle wirklich. Durch die Wüste wird er den Sklavenhändlern folgen, neue Verbündete finden und schließlich eine Hochkultur entdecken, die mit barbarischen Mitteln Pyramiden zum Himmel baut.

Emmerich weiß, was er Träumern und Kriegern im Kino schuldig ist. Monumentale Massenszenen, effektreiche Breitwandgalerien zum Staunen, pulsierende Actionduelle mit zweibeinigen und vierbeinigen prähistorischen Räubern, eine spannende, ungewöhnliche Konfrontation mit einem Säbelzahntiger und natürlich eine Liebe, die Welten im Umbruch verbindet. Auch als Romantiker denkt Abenteurer Emmerich groß.

10.000 BC

Bald vier Jahre nachdem er die Welt in "The Day After Tomorrow" unter einer dicken Eisschicht verschwinden lies, verschlägt es Roland Emmerich nun in die Urzeit, mitsamt Mammut-jagenden Frühmenschen und übergroßen Säbelzahntiger.

Regisseur Roland Emmerich sagte über sein neuestes Projekt: "Mir schwebte ein Film vor, der den Zuschauer eine Welt präsentiert, die [...] mit keiner bisherigen Erfahrung zu vergleichen ist." Und da vom Erdkern bis zum entfernten Planeten bereits alle Schauplätze filmisch verarbeitet worden zu sein scheinen, wagt Emmerich den weiten Blick zurück und präsentiert seine Vision der Erde von vor über 12.000 Jahren.

Trotz perfekt animierter Urzeitwesen, einer großen Ausstattungsorgie und wechselnder Flora und Fauna zeigt er weniger eine mögliche Frühgeschichte unseres Planeten, sondern vielmehr eine "Conan"-ähnliche, raum- und zeitlose Fantasywelt, in der er seine künstlerischen Freiheiten wild ausleben kann. Nun ist Emmerich nicht gerade dafür bekannt, sich lange mit den wissenschaftlichen Hintergründen seiner Geschichten auseinander zu setzen und auch dem geneigten Zuschauer dürfte es relativ egal sein, ob Säbelzahntiger und Menschen je gleichzeitig die Erde bevölkert haben. Hauptsache das Endergebnis unterhält.

Eine Off-Stimme führt durch die gesamte Geschichte. Deren Held heißt D'Leh (man beachte das Wortspiel) und lernt als Junge die (zu) schöne Evolet (Camilla Belle) kennen. Deren Stamm fiel dem Angriff einer Reiterhorde zum Opfer. Und so wächst das blauäugige Mädchen nun ähnlich wie "Ayla und der Clan des Bären" bei D'Lehs Volk auf. Wenn dieses nicht gerade mit Beerensammeln beschäftigt ist, macht es Jagd auf Mammuts. Dabei haben es die männlichen Stammesangehörigen nicht nur auf das Fleisch der Beute abgesehen. Vielmehr dient die gemeinsame Hetze als Initiationsritus, bei dem der mächtigste Mann des Stammes ausgewählt wird. Mittlerweile erwachsen hat D'Leh Evolet zur Frau genommen und führt ein glückliches Neandertaler-Leben. Da tauchen die bösen Reiter aus Evolets Kindheit wieder auf, überfallen das Dorf, verschleppen dessen Bewohner und lassen nur D'Leh und eine Handvoll (Un)Glücklicher zurück. Diese machen sich auf die Suche nach ihren Stammesgenossen, wobei sie auf fremde Völker, angriffslustige Urzeittiere, neue Freunde und Feinde stoßen. Und wie der Weg wieder einmal das Ziel zu sein scheint, dient die rudimentäre Handlung vor allem als Aufhänger für Emmerichs Effekte-Kino. Technisch gut bis bisweilen solide umgesetzt, findet Kameramann Ueli Stieger jedoch nicht die versprochenen Bilder neuer Welten. Alles war, zumal in letzter Zeit, schon mal da. Und so wirkt "10.000 B.C.", zumindest optisch, wie ein wilder Mix aus "Apocalypto", "Conan", "Herr der Ringe" und Emmerichs eigenem "Stargate". Sein Publikum wird der Titel dennoch unter zahlreichen jüngeren männlichen Popcornkinofans finden. mahe.

10.000 BC

Nach Independence Day und The Day After Tomorrow inszeniert Roland Emmerich ein neues überwältigendes Abenteuer - diesmal aus der Zeit, als Mammuts die Erde erbeben ließen und mystische Geister das Schicksal der Menschen bestimmten.

Dieses mit grandiosen Effekten inszenierte Spektakel berichtet in fantastischen Bildpanoramen vom allerersten Helden (Steven Strait), der eine kühne Reise wagt, um seine entführte Geliebte (Camilla Belle) zu befreien und die ihm vorhergesagte Prophezeiung zu erfüllen. Er muss gegen Säbelzahntiger und prähistorische Raubtiere kämpfen, unerforschte Wüsten durchqueren, ein mächtiges Heer vereinen und eine hoch entwickelte Zivilisation entdecken. Im Schatten gigantischer Bauwerke steigt er zum Führer im Freiheitskampf der Unterdrückten auf - unauslöschlich prägt er eine Ära, die zum Stoff für Legenden wurde.

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Steven Strait   als D'Leh
  Camilla Belle   als Evolet
  Cliff Curtis   als Tic-Tic
  Joel Virgel   als Nakudu
  Ben Badra   als Warlord
  Mo Zinal   als Ka'ren
  Nathanael Baring   als Baku
  Mona Hammond   als Alte Mutter
  Marco Khan   als One-Eye
  Reece Ritchie   als Moha
  Joel Fry   als Lu'Kibu
 
Regie:  Roland Emmerich  
Buch:  Roland Emmerich  
  Harald Kloser  
Musik:  Harald Kloser  
  Thomas Wanker  
Kamera:  Ueli Steiger  
Produzent:  Roland Emmerich  
  Mark Gordon  
 

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