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10 Kanus, 150 Speere und 3 Frauen

Drama mit verschiedenen Erzählebenen um einen Jagdausflug einer Aborigines-Gruppe.


10 Kanus, 150 Speere und 3 Frauen

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Erhältlich seit:
07.03.2008

Originaltitel: Ten Canoes

Abenteuer

Australien 2006
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 12

Crusoe Kurddal
Jamie Gulpilil
Richard Birrinbirrin

Regie: Rolf de Heer
AL!VE Vertriebs- und Marketing AG

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Drama mit verschiedenen Erzählebenen um einen Jagdausflug einer Aborigines-Gruppe.

Der Älteste hat viel zu erzählen (Foto: Alamode (24 Bilder)) Großansicht

Der Älteste hat viel zu erzählen (Foto: Alamode (24 Bilder))

"Zehn Kanus" erzählt die parabelhafte Geschichte zweier Aborigine-Männer mit familiären Verwicklungen. Angesiedelt in einer Zeit vor etwa 1.000 Jahren, handelt sie von einem jungen, unverheirateten Mann, der die dritte und jüngste Frau eines Älteren begehrt.

Der Stamm bricht auf zu einer Wanderung, um Bäume zu fällen und zehn Kanus aus Borke für die Jagd zu bauen. Der junge Mann nimmt zum ersten Mal teil und muss viel lernen. Vor allem auch Geduld, um die Geschichte anzuhören, die der ältere ihm von den Vorfahren erzählt.

Neuland betrat Regisseur Rolf de Heer mit seinem elften Film: Erstmals wurde ein Projekt im entlegenen Arnhem Land mit Aborigine-Laien-Darstellern in einheimischen Dialekten verwirklicht.

Die Kanus sind fertig für die Jagd (Foto: Alamode (24 Bilder)) Großansicht

Die Kanus sind fertig für die Jagd (Foto: Alamode (24 Bilder))

Poetisch und mystisch

Seine hinreißende Filmcollage aus verschiedenen Epochen einer untergegangen Zeit ist eine poetisch-mystische Reise in die Vergangenheit, voller Humor und mit der Leichtigkeit eines Traums und besticht durch gutes Timing, lustige Episoden und gekonntes Ineinanderweben der Handlungsstränge auf verschiedenen Zeitebenen.

10 Kanus, 150 Speere und 3 Frauen

Neuland betrat Regisseur Rolf de Heer mit seinem elften Film: Erstmals wurde ein Projekt im entlegenen Arnhem Land mit Aborigine-Laien-Darstellern in einheimischen Dialekten realisiert. Seine hinreißende Filmcollage aus verschiedenen Epochen einer untergegangen Zeit ist eine poetisch-mystische Reise in die Vergangenheit, voller Humor und mit der Leichtigkeit eines Traums.

Die Entstehungsgeschichte ist spektakulär und dürfte den erfahrenen Aussie-Filmer ("Dingo", "Alexandras Project", Berlinale 2003) an Nerven ärmer und grauen Haaren reicher gemacht haben. Erzählt wird die parabelhafte Geschichte zweier Männer mit zahlreichen familiären Verwicklungen. Angesiedelt in einer Zeit vor ca. 1000 Jahren, bevor der weiße Mann seinen Fuß auf den Kontinent gesetzt hatte, handelt sie von einem jungen, unverheirateten Burschen, der die dritte und jüngste Frau eines Älteren begehrt. Die Männer des Stammes brechen auf zu einer Wanderung, um im Sumpf Bäume zu fällen und die zehn Titel gebenden Kanus aus Borke für die Jagd zu bauen. Der junge Mann nimmt zum ersten Mal teil und muss viel lernen. Vor allem auch Geduld, um die Geschichte anzuhören, die der ältere ihm von den Vorfahren erzählt. Sie spielt vor tausenden von Jahren in der Traumzeit und entfaltet sich, von der Kamera in wunderbar atmosphärischem Licht eingefangen, in viele Richtungen. Von Stammesgesetz und Blutrache wird erzählt, von Verschwinden und Wiederkehr einer Frau, dem Mord an einem Fremden - und falscher Liebe, denn auch hier begehrt ein junger Mann die dritte Frau des Anführers.

Das Down Under Dream Tale besticht durch gutes Timing, lustige Episoden und gekonntes Ineinanderweben der Handlungsstränge auf verschiedenen Zeitebenen. Aber auch durch seine mutige Entstehungsgeschichte. Bisher hatte noch keiner gewagt, mit einheimischen Laien-Darstellern in einem Reservat tief im tropischen Sumpf zu drehen. Der gebürtige Holländer de Heer hatte dabei eigentlich auf Unterstützung seines "The Tracker"-Darstellers und Aborigine-Stars David Gulpilil gebaut, mit dem zusammen er das Projekt entwickelte. Aber Gulpilil schlief mit der falschen Frau, brach damit Stammesgesetz und musste, so geht die Sage, die Region verlassen. Doch er spricht die sympathische englische Voiceover-Version ("in a land far, far away") und die im Ganalbingu-Dialekt, und sein Sohn spielt, in seiner ersten Hauptrolle, den jungen Ureinwohner. Einige Episoden sind in schwarzweiß gefilmt, inspiriert von den Fotos, die der Anthropologe Donald Thomson in den 30er Jahren schoss, die Begleitmusik mit traditionellen Instrumenten mischt sich in den Soundtrack und unterstreicht die Authentizität.

Wie bereits der Inuit-Legende "The Fast Runner" sollte dem humorvollen Charme dieses mystischen Märchens ein Arthouse-Publikum weltweit erliegen. boe.

10 Kanus, 150 Speere und 3 Frauen

Vor langer Zeit lebte das Volk der Ramingining ungestört in den Sümpfen im Norden Australiens. Der junge Dayindi (Jamie Gulpilil), der mit seinem Stamm zum ersten Mal auf Enteneierjagd geht, begehrt die jüngste der drei Frauen seines älteren Bruders. Um ihn auf den richtigen Weg zu führen, wird ihm eine Geschichte erzählt, die sich in uralten, mythischen Zeiten zugetragen hat - eine Geschichte über eine fehlgeleitete Liebe, über Kidnapping, Hexerei und Rache.

Der Holländer Rolf de Heer (BAD BOY BUBBY, THE TRACKER) hat "Zehn Kanus, 150 Speere und drei Frauen" mit Ureinwohnern Australiens in deren eigenem Dialekt gedreht. Gerade die intensive Zusammenarbeit mit den Bewohnern der Region Ramingining sowohl beim Verfassen des Drehbuchs, als auch bei den im Film verwendeten Gegenständen, wie Kanus, Speeren und Hütten, machen de Heers Film so authentisch. Entstanden ist eine poetische Fabel, eine augenzwinkernde Expedition zu den Wurzeln der Menschheit. Vor langer Zeit lebte das Volk der Ramingining ungestört in den Sümpfen im Norden Australiens. Der junge Dayindi (Jamie Gulpilil), der mit seinem Stamm zum ersten Mal auf Enteneierjagd geht, begehrt die jüngste der drei Frauen seines älteren Bruders. Um ihn auf den richtigen Weg zu führen, wird ihm eine Geschichte erzählt, die sich in uralten, mythischen Zeiten zugetragen hat - eine Geschichte über eine fehlgeleitete Liebe, über Kidnapping, Hexerei und Rache.

Der Holländer Rolf de Heer (BAD BOY BUBBY, THE TRACKER) hat "Zehn Kanus, 150 Speere und drei Frauen" mit Ureinwohnern Australiens in deren eigenem Dialekt gedreht. Gerade die intensive Zusammenarbeit mit den Bewohnern der Region Ramingining sowohl beim Verfassen des Drehbuchs, als auch bei den im Film verwendeten Gegenständen, wie Kanus, Speeren und Hütten, machen de Heers Film so authentisch. Entstanden ist eine poetische Fabel, eine augenzwinkernde Expedition zu den Wurzeln der Menschheit.

Quelle: AL!VE

- "Kanus bauen"
- "Hütten errichten"
- "Speere anfertigen"
- Interviews mit Regisseur Rolf de Heer und Darsteller Peter Djigirr
- Trailer
- Luftaufnahmen + Fotos
- Alamode Film Trailer

Quelle: AL!VE

Darsteller:  Crusoe Kurddal   als Ridjimiraril
  Jamie Gulpilil   als Dayindi/ Yeeralparil
  Richard Birrinbirrin   als Birrinbirrin
  Peter Minygululu   als Minygululu
  Frances Djulibing   als Nowalingu
  David Gulpilil   als Erzähler
  Sonia Djarrabalminym   als Banalandju
  Johnny Buniyira   als Kanute/Krieger
  Peter Djigirr   als Kanute/Opfer/Krieger
  Philip Gudthaykudthay   als Der Hexer
  Michael Dawu   als Kanufahrer/ Der Fremde
  Bobby Bununggurr   als Kanufahrer/ Der Onkel
 
Regie:  Rolf de Heer  
Buch:  Rolf de Heer  
Kamera:  Ian Jones  
Produzent:  Domenico Procacci  
  Julie Ryan  
  Rolf de Heer  
 

10 Kanus, 150 Speere und 3 Frauen in der Fotoshow

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