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Kaufvideo
Erhältlich seit:
15.02.2007
USA 1995
Laufzeit: 124 Min.
FSK: ab 16
Bruce Willis
Madeleine Stowe
Brad Pitt
Regie: Terry Gilliam
Concorde Home Entertainment

Die Armee der zwölf Affen kommt, und mit sich führt sie einen wunderbar seltsamen, labyrinthartigen Film, dessen Potential an den Kinokassen dennoch nicht hoch genug einzuschätzen ist. In der zweifellos poetischsten Studioveröffentlichung des letzten Jahres schickt Visionär Terry Gilliam seinen Star Bruce Willis durch ein verwegenes Fegefeuer desorientierender Handlungsebenen, das "12 Monkeys" als extrem komplexe Fortführung von "König der Fischer", dem bislang letzten Werk des Ex-Monty-Python-Grafikers, ausweist. Weniger noch als Gilliams bislang größter Wurf "Brazil" läßt sich diese alptraumhafte Filmapokalypse vom Ende der Menschheit auf ein Genre festlegen. Rätselhaft von der einstimmenden Traumsequenz auf einem Flughafen, in der ein Junge mitansehen muß, wie ein Mann niedergeschossen wird, bis zur konsequent erlösenden Schlußsequenz, hangeln sich die "12 Monkeys" wie ein philosophischer Diskurs durch diverseste Spielarten von Science-fiction über Action-Film bis Virus-Thriller, um die altbekannten Themen des Regisseurs neu variiert zu präsentieren. Der Verlust von Identität, die Ausweglosigkeit des Seins, das Streben nach Erlösung, die unsichtbare Linie, die das Normale vom Wahnsinn trennt, und die Angst vor einem alles kontrollierenden Großen Bruder sind Motive, die Gilliam seit seinen ersten Filmen "Jabberwocky" und "Time Bandits" interessieren. Doch noch nie setzte Gilliam seine pessimistische Weltsicht so konsequent um wie in diesem symbolbeladenen Koloß, der einem ungewohnt wenig Humor als rettenden Strohhalm anbietet: Diesem verstörenden Alp ist man mit Haut und Haar ausgeliefert. Dafür hält diese Zeit-Odyssee eines Mannes aus dem Jahr 2035 in die Vergangenheit, wo er nach den Ursprüngen eines für den Großteil der Menschheit tödlichen Virus fahndet, herrlich verzweifelte Bilder verwegener Schönheit parat, die den Zuschauer stets bannen, auch wenn sich erst nach und nach ein Sinn in der Handlung feststellen läßt. Immer wieder wird jener James Cole (ein starker Bruce Willis) von einer gesichtslosen Autorität mit einem Minimum an Zielgenauigkeit ins 20. Jahrhundert geschickt. Denn bevor er das angestrebte Jahr 1996 erreicht, in dem - so besagen die wenigen existenten Indizien - die Terroristenvereinigung 12 Monkeys den tödlichen Virus vermeintlich auf die Menschheit losgelassen hat, verbringt Cole zunächst einige Zeit in einer Irrenanstalt des Jahres 1990 und ein kurzes Gastspiel in einem Schützengraben des Jahres 1918. Daß seine Vorgaben alle falsch sind und nicht, wie erwartet, ein verrückter Professorensohn (Brad Pitt als wild augenrollender Knuddel-Psycho) Verantwortung für den Untergang trägt, sondern er selbst es ist, der im Lauf seiner Aufenthalte den Samen der Zerstörung sät, macht diesen Cole zu einem tragischen Helden, dessen Leidensweg mit der Entdeckung der wahren Hintergründe noch nicht abgeschlossen ist. "12 Monkeys" ist ein genial konstruiertes, sich wild um sich selbst drehendes Puzzlespiel, das seinen Reiz auch daraus bezieht, daß Gilliam nicht bereit ist, alle Teile einzufügen, und zahlreiche lose Enden endlose Interpretationsansätze ermöglichen. Daß dieser Triumph der Fantasie trotz seiner Bilderflut viel Raum für seine glänzenden Schauspieler (neben den bestechenden Willis und Pitt überzeugt auch Madeleine Stowe als Psychiaterin, die Cole zur Seite steht) bereithält, daß trotz großer Szenen die kleinen Momente am nachhaltigsten wirken, unterstreicht, daß Terry Gilliam ein kleiner Geniestreich gelungen ist, der trotz der Weigerung von Zusagen an Kommerzialität mächtig unterhaltsames Kino mit großem Massenanspruch präsentiert. ts.
Am 15. Februar 1997 läutete Concorde Home Entertainment mit "12 Monkeys", als erstem Film auf PAL-DVD, in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz eine neue Heimkino-Ära ein. Heute, genau 10 Jahre später, erscheint dieser erstklassige SciFi-Thriller zum Jubiläum als Limited-Edition im exklusiven Steelbook.
Das Jahr 2035. Die Erdoberfläche ist entvölkert, nachdem eine Virenkatastrophe im Jahre 1996 nahezu die gesamte Menschheit ausgelöscht hat. Die wenigen Überlebenden haben in einem klaustrophobischen Unterweltsystem Zuflucht gefunden, wo sie hermetisch von der kontaminierten Außenwelt abgeriegelt sind. Nun haben die Tiere die Herrschaft über die verlassenen Städte der Menschen übernommen. Die einzige Hoffnung auf ein besseres Leben besteht darin, einen Boten durch die Zeit zurückzuschicken, damit dieser den Ursprung der Apokalypse feststellen und die Pandemie verhindern kann.
Der Schwerkriminelle James Cole (Bruce Willis), der seit seiner Kindheit unter Flashbacks leidet und stets Bruchstücke einer Schießerei in einem Flughafen sieht, wird ausgewählt, diese Reise zu machen. Zunächst landet er in einer Nervenheilanstalt im Jahr 1990, wo er von dem verrückten Umweltaktivisten und Sohn eines Professors, Jeffrey Goines (Brad Pitt), vor den Anschlägen der "Armee der 12 Monkeys" gewarnt wird. Diese Gruppe, so wird durch eine Ansage auf einem Anrufbeantworter aus dem Jahre 1996 klar, ist für die Katastrophe verantwortlich. Als nächstes taucht Cole kurzzeitig in einem Schützengraben im Ersten Weltkrieg auf, wo er auch sofort von einer Kugel am Bein verwundet wird.
Schließlich kann er selbst ins Jahr 1996 reisen. Dort findet er in der Psychiaterin Dr. Kathryn Railly (Madeleine Stowe), die ihn bereits aus der Nervenheilanstalt kennt, sogar eine Helferin im Wettlauf mit der Zeit ...
"12 Monkeys" ist ein genial konstruiertes Puzzlespiel mit glänzenden Schauspielern (Golden Globe 1996 für Brad Pitt als bester Nebendarsteller), das sich nun zum 10-jährigen Jubiläum im eleganten Steelbook und mit einem spannenden, erweiterten Booklet präsentiert - ein Fest für jeden Sammler und anspruchsvollen Heimkinofan.
Quelle: Concorde
Making of "12 Monkeys" oder "Der Hamster-Faktor"
Deutscher Kinotrailer
Produktionsnotizen
Informationen zu Cast & Crew
Trailer zu weiteren Kinofilmen auf DVD
Quelle: Concorde
| Darsteller: | Bruce Willis | ||
|---|---|---|---|
| Madeleine Stowe | |||
| Brad Pitt | |||
| Christopher Plummer | |||
| Jon Seda | |||
| Joseph Melito | |||
| Regie: | Terry Gilliam | ||
| Buch: | David Webb Peoples | ||
| Janet Peoples | |||
| Musik: | Paul Buckmaster | ||
| Kamera: | Roger Pratt | ||
| Produzent: | Charles Roven | ||
12 Monkeys (Limited Edition im Steelbook) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Making of, Trailer, Produktionsnotizen, Bio- und Filmografien
Making of "12 Monkeys" oder "Der Hamster-Faktor"
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Bruce Willis
Neben Marlon Brando in "Endstation Sehnsucht" trägt Bruce Willis das bekannteste verschwitzte und zerrissene Unterhemd der Filmgeschichte. In...
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