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Kaufvideo
Erhältlich seit:
20.08.2002
Originaltitel: Thirteen Ghosts
USA 2001
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 16
F. Murray Abraham
Tony Shalhoub
Kathryn Anderson
Regie: Steve Beck
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Nach "Haunted Hill", dem Remake von "Das Haus auf dem Geisterhügel", kommt nun mit "13 Geister" eine weitere Neuadadaption eines B-Horrormovies von William Castle in die US-Kinos. Dabei drückt das erstklassige Produktionsdesign des ausgetüftelsten Geisterhauses, das sich je auf der Leinwand materialisierte, die ebenso bunt gemischte wie namhafte Besetzung locker an seine mit kunstreichen Zauberformeln bedeckten Glaswände.
Das Original von 1960 lief unter dem deutschen Titel "Das unheimliche Erbe" und zeichnete sich vor allem durch den Gimmick von 3D-ähnlichen "Illusion-O"-Brillen aus, die dem Publikum die Geister auf der Leinwand sichtbar machten. In der Neuverfilmung des Regienovizen Steve Beck, der den obligatorischen Background als Werbe- und Videofilmer vorweist, verbeugt sich vor diesem Umstand, indem die Figuren im Film die mörderischen Schreckgestalten nur mit speziellen Brillen sehen können. Doch bevor es soweit ist, wird den üblichen Klischees entsprechend der Weg zum Geistergefängnis bereitet. Der Prolog ist auf einem nächtlichen Schrottplatz angesiedelt, in dem sich auch Freddie Krueger heimisch fühlen würde. Dort heißt es Vorhang auf für den unausstehlichen "Geistersammler" Cyrus Kriticos (F. Murray Abraham) und seinen medial veranlagten Handlanger Rafkin (Gen-X-Kasper Matthew Lillard chargiert noch ungehemmter als sonst). Ihre Jagd endet mit mehreren Toten - zu denen auch Cyrus selbst gehört. Als Erben hat er seinen Neffen Arthur (Tony Shalhoub) eingesetzt, der nach dem Feuertod seiner Frau (die Soundeffekte dieses brenzligen Ereignisses wurden den Openingcredits unterlegt) total verarmt ist. Mit seinen beiden Kindern Kathy ("American Pie"-Überbabe Shannon Elizabeth) und Bobby (Alec Roberts) und ihrer Nanny Maggie (Rah Digga wird als grob skizzierte Afroamerikanerin vor allem als Comic Relief eingesetzt) begibt er sich zu ihrem unheimlichen Erbe, Onkel Cyrus' abgelegener Villa, die ausschließlich aus Glas und Stahl besteht. Dort tauchen zufällig auch noch Rafkin und die Geisterbefreierin Kalina (Embeth Davidtz) auf, die sie eindringlich warnen, kehrt zu machen. Zu spät, da das Haus - ganz wie das "House on Haunted Hill" - ein Eigenleben besitzt und seine Eingänge und Innenwände beliebig verschließen und versetzen kann. Die extrem garstigen Geister - zwölf an der Zahl - befinden sich in Glaskäfigen im Keller und setzen sich aus einer vollbusigen Nackten mit strategisch platzierten Messerwunden, einem Torso, einem Riesenbaby und seiner kleinwüchsigen Mutter und einer Ansammlung furchteinflössender Freaks und grotesken Irren, die optisch perfekt in die Reihen der gegenwärtig schwer angesagten Schockrocker Slipknot passen würden, zusammen. Die Voraussetzungen für guten Grusel sind also gegeben, doch leider lässt Regisseur Beck seine endlos quasselnden Protagonisten immer wieder durch die selben Gänge stolpern, was mit Aufnahmen vom zentralen, uhrwerkhaften Innenstück der Höllenmaschine gegengeschnitten wird. Die Ansätze von "Scream"-inspirierter Ironie wirken angestaubt, während die Ohren betäubenden Soundeffekte auf Dauer den Mangel an Spannung nicht überdröhnen können. So lastet der Unterhaltungswert letztlich auf der spektakulären Spukbaute, für deren Realisation das Produzententeam von Joel Silver, Robert Zemeckis und Gilbert Adler keine Kosten sparte. Daran kann man sich kaum satt sehen, auch wenn weder Figuren noch Handlung von "13 Geister" im entferntesten so interessant und komplex sind. ara.
| Darsteller: | F. Murray Abraham | als Onkel Cyrus Kriticos | |
|---|---|---|---|
| Tony Shalhoub | als Arthur Kriticos | ||
| Kathryn Anderson | als Jean Kriticos | ||
| Shannon Elizabeth | als Kathy Kriticos | ||
| Alec Roberts | als Bobby Kriticos | ||
| Rah Digga | als Maggie | ||
| Embeth Davidtz | als Kalina | ||
| Matthew Lillard | als Dennis Rafkin | ||
| JR Bourne | als Ben Moss | ||
| Mikhael Speidel | als Der erstgeborene Sohn | ||
| Daniel Wesley | als Der Torso | ||
| Laura Mennell | als Die gebundene Frau | ||
| Craig Olejnik | als Der zerrissene Prinz | ||
| Shawna Loyer | als Die zornige Fürstin | ||
| Xantha Radley | als Die Pilgerin | ||
| C. Ernst Harth | als Das große Kind | ||
| Laurie Soper | als Die grässliche Mutter | ||
| Herbert Duncanson | als Der Hammer | ||
| Shayne Wyler | als Der Schakal | ||
| John DeSantis | als Der Moloch | ||
| Regie: | Steve Beck | ||
| Buch: | Neal Marshall Stevens | ||
| Richard D'Ovidio | |||
| Musik: | John C. Frizzell | ||
| Kamera: | Gale Tattersall | ||
| Produzent: | Gilbert Adler | ||
| Joel Silver | |||
| Robert Zemeckis | |||
13 Geister in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Englisch
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Engl. f. Hörg., Hindu
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Trailer, Making Of, Filmdokumentationen, Audiokommentar, Filmografien
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