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Kaufvideo
Erhältlich seit:
22.05.2009
Frankreich/Georgien 2005
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)
George Babluani
Aurélien Recoing
Pascal Bongard
Regie: Géla Babluani
AL!VE Vertriebs- und Marketing AG

Dass 13 keine Unglückszahl, sondern ein cineastischer Volltreffer sein kann, beweist Géla Babluanis elektrisierendes Debüt, ein eigenwilliger Noir-Thriller in bester Polanski-Tradition.
Auf unzähligen Festivals wurde das in düsteres Schwarzweiß getauchte Highlight bereits mit Auszeichnungen bedacht, darunter dem Europäischen Filmpreis 2006. Dennoch zogen zwei Jahre ins Land, bevor sich ein Verleih fand, das erst enigmatische, dann schockierende, schließlich eiskalte Kleinod zum verdienten Kinoauftritt zu verhelfen.
Es mag weltweit Fight Clubs und nicht nur in Japan Suicide Circles geben, diese knallharte Variante des Most Dangerous Game schlägt sie um Längen in Menschenverachtung und Dekadenz: Eine höchst illegale Russisch-Roulette-Party von privater Hand, Nervenkitzel für schwer reiche Sadisten, die Millionenbeträge auf bemitleidenswerte Spielfiguren, freilich Menschen, setzen, die sich gegenseitig eine Kugel durch den Kopf jagen müssen. Wer überlebt, gewinnt ein rundes Sümmchen - Raubtierkapitalismus in seiner amoralischen Essenz.
Der Blick in die hässliche Fratze der Menschheit beginnt opak, lässt sich bis zu seinem überraschenden Coup nicht in die Karten blicken. Sebastien (Gelas Bruder George Babluani), wie der Regisseur ein junger Georgier, ernährt seine Familie in Frankreich mit Gelegenheitsjobs als Dachdecker, derzeit an einer verfallenen Villa an der Küste. Durch den Tod des drogensüchtigen Auftraggebers Jean-François (Philippe Passon) um seinen Lohn geprellt, lässt er einen ominösen Brief mitgehen, der dessen Geldprobleme bereinigen sollte. Darin sind ein Bahnticket und ein Hotelquartier enthalten. Sebastian bricht mit falscher Identität auf, dauernd observiert von geheimnisvollen Gestalten, bis er nach langer Odyssee in einem abgelegenen Waldhaus in dem diabolischen Spiel auf Leben und Tod landet.
Geheimnisvoll beginnt "13", wird immer dubioser, bis Sebastien als titelgebende Spielnummer ahnungslos wie der Zuschauer ins Angesicht des Todes blickt, in einer irre schweißtreibenden Suspense-Abfolge, bis im letzten Drittel fast emotionslos distanziert der Film noir seinen letzten Gang geht. Babluanis legt den kalten Überlebenstrieb frei und somit die denkbar düsterste Sicht auf Mensch und Gesellschaft. Stilsicher, verblüffend klischeefrei und bildstark (Kamera: Tariel Meliava) verarbeitet er Elemente des Noir, des frühen Polanski, des französischen Polar, bis zu Kieslowski und Kafka. Doch daraus entwickelt sich eine ganz eigenständige, existenzialistische Stimmung, die der gallischen Kurzfilmsammlung "Adrenaline" am nächsten kommt: naturalistisch und alptraumhaft zugleich, sardonisch, schmutzig, direkt - und bar jeder Ironie. Ein bemerkenswertes Filmjuwel, an dessen unvermeidlichen US-Remake Babluani derzeit selbst arbeitet. tk.
Der unscheinbare georgische Einwanderer Sébastien bestreitet mit Gelegenheitsjobs mühsam den Lebensunterhalt für sich und seine Familie in Frankreich. Durch Zufall gerät er an einen Brief, der seinem Empfänger endlich Glück und Geld bescheren soll. Sébastien folgt nun selbst den Anweisungen des Briefes. Diese führen ihn jedoch mitten in ein schmutziges Glücksspielszenario, in dem sich reiche, gelangweilte Männer zusammenfinden, um sich den ultimativen Kick zu geben - im Spiel um Leben und Tod. Nun gibt es kein Zurück mehr...
Quelle: AL!VE
Sechs Deleted Scenes (ca. 11 Minuten, Französisch mit deutschen UT)
- Ausführliches Interview mit den Babluani Brüdern: Géla Babluani / Regie und Drehbuch und George
Babluani in der Rolle des Sébastien (ca. 28 Minuten, Französisch mit deutschen UT)
- Original Kinotrailer (Deutsch)
Quelle: AL!VE
| Darsteller: | George Babluani | als Sébastien | |
|---|---|---|---|
| Aurélien Recoing | als Jacky | ||
| Pascal Bongard | als Zeremoniemeister | ||
| Fred Ulysse | als Alain | ||
| Nicolas Pignon | als Romain | ||
| Vania Vilers | als Mr. Schlondorff | ||
| Olga Legrand | als Mme Godon | ||
| Christophe Van de Velde | als Ludo | ||
| Augustin Legrand | als José | ||
| Regie: | Géla Babluani | ||
| Buch: | Géla Babluani | ||
| Kamera: | Tariel Meliava | ||
| Produzent: | Géla Babluani | ||
| Jean-Baptiste Legrand | |||
| Fanny Saadi | |||
13 - Tzameti in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Französisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:1,85
Extras: Entfallene Szenen (OmU), Interviews, Trailer
Sechs Deleted Scenes (ca. 11 Minuten, Französisch mit deutschen UT)
- Ausführliches Interview mit den Babluani Brüdern: Géla Babluani / Regie und Drehbuch und George
Babluani in der Rolle des Sébastien (ca. 28 Minuten, Französisch mit deutschen UT)
- Original Kinotrailer (Deutsch)
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