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Kaufvideo
Erhältlich seit:
22.06.2007
USA/Deutschland 2006
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12
Bruce Willis
Mos Def
David Morse
Regie: Richard Donner
Warner Home Video Germany

Treffen der Haudegen - der Macher der "Lethal Weapon"-Reihe trifft den Star der "Stirb langsam"-Trilogie: Richard Donner inszenierte ein klassisches Copdrama mit einem famos aufspielenden Bruce Willis.
Für die erste Zusammenarbeit der alten Hasen im Actiongeschäft wurde nach einem Drehbuch von Richard Wenk gearbeitet. Die Story ist an Clint Eastwoods "Der Mann, der niemals aufgibt" (1977) angelehnt. Darin musste der maulfaule Detective Ben Shockley ein quasselndes Callgirl zur Zeugenaussage von Las Vegas nach Phoenix eskortieren und dabei eine Horde Cops abschütteln. In der Neuvariante gilt es für den wortkargen NYPD-Detective Jack Mosley einen plappernden Kleinkriminellen zur Zeugenaussage gegen korrupte Polizeikollegen ins 16 Straßenblocks entfernte Gerichtsgebäude zu bringen. Die zu bewältigende Entfernung und der Zeitraum (knapp zwei Stunden: ein Realzeit-Szenario) mögen im Vergleich zu Eastwoods Klassiker zwar geschrumpft sein, doch an spannenden Actionkonfrontationen mit den Widersachern mangelt es nicht. Interessant ist vor allem auch die Figurenzeichnung der Protagonisten, deren Schwarz-Weiß-Kontrast sich nicht nur auf ihre Hautfarbe beschränkt. So ist der dahinhumpelnde Mosley in jeder Hinsicht müde: sowohl körperlich als auch mental. Angegraut und bierbauchig ertränkt er seinen Lebensfrust schon morgens in Alkohol. Nur widerwillig gehorcht er dem Befehl, den jungen Gefängnisinsassen Eddie Bunker (Rapper Mos Def), der von einer eigenen Bäckerei träumt, zum Gericht zu transportieren. Für den verkaterten Mosley ist die Nervensäge nur mit einem hochprozentigen Getränkestop im Eckladen zu ertragen. Der im Auto wartende Eddie wird deshalb fast erschossen, was Mosley in letzter Sekunde verhindern kann. Zu Fuß begibt er sich mit seinem Schützling in seine Stammkneipe, wo bald sein alter Partner Frank Nugent (David Morse effektiv als Bösewicht mit Babyface) samt Anhang aufkreuzt und ihm Eddie "abnehmen" will. Doch im verbittert-gleichgültigen Mosley regt sich das Gewissen, und er wendet sich gegen die Kollegen. Eine wilde Hatz durch die Straßen, Keller, Dächer und Apartments Manhattans (tatsächlich gedreht wurde in Toronto) und in einem Bus beginnt.
Zwischen Willis als Straight Man und Mos Def als Sidekick-Rolle entwickelt sich eine glaubwürdige Buddy-Chemie. Als Aufhänger dient dabei das Motto, dass sich jeder zum besseren ändern kann. Dies ist auch für Regisseur Donner relevant, der zuletzt wenig Lob für den Zeitreise-Actioner "Timeline" erhielt. Bei "16 Blocks" hält er ein straffes Tempo aufrecht, ohne auf Schnittspirenzchen zurückzugreifen. Stattdessen werden durch solide Machart und die farbentsättigten Bilder Genreklassiker wie "Prince of the City" und "Serpico" evoziert. So gelungen mag dieses Actiondrama im Oldschool-Stil zwar nicht sein, doch überzeugt es als geradlinige und kurzweilige Unterhaltung für Erwachsene. ara.
Vom Regisseur von Lethal Weapon, Richard Donner, kommt ein Thriller, der "98 Minuten Hochspannung!" (TV World ) garantiert. Jack Mosley, perfekt besetzt mit Bruce Willis, ist ein heruntergekommener New York City Detective. Er bekommt den Auftrag, einen Kleinganoven (Mos Def), durch die Stadt zum Gericht zu bringen. Eine vermutlich leichte Aufgabe, die zu einer Zerreißprobe wird, als Jack's Ex-Partner versucht, ihn daran zu hindern. Das ist die fesselnde Geschichte zweier Männer, die nach 98 Minuten zwischen Leben und Tod nicht mehr die gleichen sind.
Quelle: Warner Home Video
Alternate endings (Nicht im Kino gezeigtes alternatives Ende - einzeln anwählbar oder in den Spielfilm integriert), Nicht verwendete Szenen (Mit Audiokommentar von Richard Donner und Richard Wenk), US-Kinotrailer
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Bruce Willis | als Jack Mosley | |
|---|---|---|---|
| Mos Def | als Eddie Bunker | ||
| David Morse | als Frank Nugent | ||
| Jenna Stern | als Diane Mosley | ||
| Casey Sander | als Captain Gruber | ||
| Cylk Cozart | als Jimmy Mulvey | ||
| David Zayas | als Robert Torres | ||
| Regie: | Richard Donner | ||
| Buch: | Richard Wenk | ||
| Musik: | Klaus Badelt | ||
| Kamera: | Glen MacPherson | ||
| Produzent: | Avi Lerner | ||
| Arnold Rifkin | |||
| Randall Emmett | |||
| Jim van Wyck | |||
| John Thompson | |||
16 Blocks in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dt. f. Hörg., Engl. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Hörfilmfassung für Sehbehinderte - Englisch (DD 2.0), Alternatives Ende, Entfallene Szenen, Trailer
Alternate endings (Nicht im Kino gezeigtes alternatives Ende - einzeln anwählbar oder in den Spielfilm integriert), Nicht verwendete Szenen (Mit Audiokommentar von Richard Donner und Richard Wenk), US-Kinotrailer
Star
Bruce Willis
Neben Marlon Brando in "Endstation Sehnsucht" trägt Bruce Willis das bekannteste verschwitzte und zerrissene Unterhemd der Filmgeschichte. In...
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