Blu-ray Disc Kaufvideo

16 Blocks

Lakonischer Actionthriller über einen in die Jahre gekommenen Cop, der einen Zeugen in New York 16 Blocks vom Polizeirevier zum Gerichtsgebäude bringen soll.


16 Blocks

Kaufvideo

Erhältlich seit:
22.06.2007

Action/ Thriller

USA/Deutschland 2006
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12

Bruce Willis
Mos Def
David Morse

Regie: Richard Donner
Warner Home Video Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(1 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Bruce Willis und Mos Def wandeln in Richard Donners Echtzeit-Thriller auf den Spuren von Nick Nolte und Eddie Murphy.

Ebony and Ivory im Big Apple (Foto: Warner) Großansicht

Ebony and Ivory im Big Apple (Foto: Warner)

Was hat der Mann schon leiden müssen! Barfuss ist er in "Stirb langsam" über Glasscherben gelaufen, musste dann in der Hit-Fortsetzung ein rassistisches Plakat durch Harlem tragen, war der "Last Man Standing" und opferte sich in "Armageddon", um die Menschheit zu retten: Bruce Willis.

Er ist und bleibt Hollywoods treffsicherste und gleichzeitig beliebteste Allzweckwaffe. Schütteres Haar, trauriger Dackelblick und leichter Bauchansatz. Trotzdem: Kein Schurke, den er nicht zu besiegen, keine Falle, der er nicht zu entkommen weiß.

Jack Mosley ist seinen Kollegen in die Falle gegangen (Foto: Warner) Großansicht

Jack Mosley ist seinen Kollegen in die Falle gegangen (Foto: Warner)

Kleine Runde

Da mutet sein aktueller Auftrag doch eigentlich recht läppisch an. Ganze sechzehn Blocks soll er als desillusionierter New Yorker Cop Jack Mosley den geschwätzigen Eddie Bunker (Mos Def) von der Polizeizelle in den Gerichtssaal bringen. Wo der Kleinganove gegen einen Haufen korrupter Polizisten aussagen will - was diese mit allen Mitteln zu vereiteln suchen.

Kennen wir ... siehe "Nur 48 Stunden", siehe "Midnight Run". Stimmt. Aber nur vom Ansatz her. Der Rest ist Variation, verantwortet von Regisseur Richard Donner ("Zwei stahlharte Profis") und dessen Autor Richard Wenk.

Bad Cop: David Morse (Foto: Warner) Großansicht

Bad Cop: David Morse (Foto: Warner)

Zeit für Freundschaft

Obwohl die Handlung von "16 Blocks" in Echtzeit abläuft, nehmen sie sich Zeit, ihre Charaktere zu zeichnen. Bauen zwischen dem Alkoholiker Jack und der Nervensäge Eddie eine Art Freundschaft auf. Während ein zutiefst fieser, aalglatter David Morse als Jacks Ex-Partner sie mit seinen Helfershelfern gnadenlos durch Manhattans Straßenschluchten hetzt.

Da wird dann auch aus allen Rohren geschossen, ein voll besetzter Bus gekapert und über Hochhausdächer geturnt. Das Blut fließt und die Zeit rinnt den ungleichen Buddys durch die Finger ...

16 Blocks

Treffen der Haudegen - der Macher der "Lethal Weapon"-Reihe trifft den Star der "Stirb langsam"-Trilogie: Richard Donner inszenierte ein klassisches Copdrama mit einem famos aufspielenden Bruce Willis.

Für die erste Zusammenarbeit der alten Hasen im Actiongeschäft wurde nach einem Drehbuch von Richard Wenk gearbeitet. Die Story ist an Clint Eastwoods "Der Mann, der niemals aufgibt" (1977) angelehnt. Darin musste der maulfaule Detective Ben Shockley ein quasselndes Callgirl zur Zeugenaussage von Las Vegas nach Phoenix eskortieren und dabei eine Horde Cops abschütteln. In der Neuvariante gilt es für den wortkargen NYPD-Detective Jack Mosley einen plappernden Kleinkriminellen zur Zeugenaussage gegen korrupte Polizeikollegen ins 16 Straßenblocks entfernte Gerichtsgebäude zu bringen. Die zu bewältigende Entfernung und der Zeitraum (knapp zwei Stunden: ein Realzeit-Szenario) mögen im Vergleich zu Eastwoods Klassiker zwar geschrumpft sein, doch an spannenden Actionkonfrontationen mit den Widersachern mangelt es nicht. Interessant ist vor allem auch die Figurenzeichnung der Protagonisten, deren Schwarz-Weiß-Kontrast sich nicht nur auf ihre Hautfarbe beschränkt. So ist der dahinhumpelnde Mosley in jeder Hinsicht müde: sowohl körperlich als auch mental. Angegraut und bierbauchig ertränkt er seinen Lebensfrust schon morgens in Alkohol. Nur widerwillig gehorcht er dem Befehl, den jungen Gefängnisinsassen Eddie Bunker (Rapper Mos Def), der von einer eigenen Bäckerei träumt, zum Gericht zu transportieren. Für den verkaterten Mosley ist die Nervensäge nur mit einem hochprozentigen Getränkestop im Eckladen zu ertragen. Der im Auto wartende Eddie wird deshalb fast erschossen, was Mosley in letzter Sekunde verhindern kann. Zu Fuß begibt er sich mit seinem Schützling in seine Stammkneipe, wo bald sein alter Partner Frank Nugent (David Morse effektiv als Bösewicht mit Babyface) samt Anhang aufkreuzt und ihm Eddie "abnehmen" will. Doch im verbittert-gleichgültigen Mosley regt sich das Gewissen, und er wendet sich gegen die Kollegen. Eine wilde Hatz durch die Straßen, Keller, Dächer und Apartments Manhattans (tatsächlich gedreht wurde in Toronto) und in einem Bus beginnt.

Zwischen Willis als Straight Man und Mos Def als Sidekick-Rolle entwickelt sich eine glaubwürdige Buddy-Chemie. Als Aufhänger dient dabei das Motto, dass sich jeder zum besseren ändern kann. Dies ist auch für Regisseur Donner relevant, der zuletzt wenig Lob für den Zeitreise-Actioner "Timeline" erhielt. Bei "16 Blocks" hält er ein straffes Tempo aufrecht, ohne auf Schnittspirenzchen zurückzugreifen. Stattdessen werden durch solide Machart und die farbentsättigten Bilder Genreklassiker wie "Prince of the City" und "Serpico" evoziert. So gelungen mag dieses Actiondrama im Oldschool-Stil zwar nicht sein, doch überzeugt es als geradlinige und kurzweilige Unterhaltung für Erwachsene. ara.

16 Blocks

Vom Regisseur von Lethal Weapon, Richard Donner, kommt ein Thriller, der "98 Minuten Hochspannung!" (TV World ) garantiert. Jack Mosley, perfekt besetzt mit Bruce Willis, ist ein heruntergekommener New York City Detective. Er bekommt den Auftrag, einen Kleinganoven (Mos Def), durch die Stadt zum Gericht zu bringen. Eine vermutlich leichte Aufgabe, die zu einer Zerreißprobe wird, als Jack's Ex-Partner versucht, ihn daran zu hindern. Das ist die fesselnde Geschichte zweier Männer, die nach 98 Minuten zwischen Leben und Tod nicht mehr die gleichen sind.

Quelle: Warner Home Video

Alternate endings (Nicht im Kino gezeigtes alternatives Ende - einzeln anwählbar oder in den Spielfilm integriert), Nicht verwendete Szenen (Mit Audiokommentar von Richard Donner und Richard Wenk), US-Kinotrailer

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Bruce Willis   als Jack Mosley
  Mos Def   als Eddie Bunker
  David Morse   als Frank Nugent
  Jenna Stern   als Diane Mosley
  Casey Sander   als Captain Gruber
  Cylk Cozart   als Jimmy Mulvey
  David Zayas   als Robert Torres
 
Regie:  Richard Donner  
Buch:  Richard Wenk  
Musik:  Klaus Badelt  
Kamera:  Glen MacPherson  
Produzent:  Avi Lerner  
  Arnold Rifkin  
  Randall Emmett  
  Jim van Wyck  
  John Thompson  
 

16 Blocks in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Bruce Willis

Neben Marlon Brando in "Endstation Sehnsucht" trägt Bruce Willis das bekannteste verschwitzte und zerrissene Unterhemd der Filmgeschichte. In...

 

Star

Mos Def

Der HipHop-Musiker und Schauspieler Mos Def (auch: Mighty Mos Def, The Freaky Night Watchman, Boogie Man, Black Dante, Dante Beze, Pretty Flaco, Flaco...