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2 Fast 2 Furious

Sequel des adrenalintreibenden Action-Hits, in dem ein Cop erneut undercover die illegale Rennszene Miamis aufmischt.


2 Fast 2 Furious

Leihvideo

Erhältlich seit:
20.06.2007

Action/ Thriller

USA 2003
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 16

Paul Walker
Tyrese
Eva Mendes

Regie: John Singleton
Universal Pictures Germany

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Los Angeles atmet durch, jetzt glüht der Asphalt von Miami. Undercoveragent Paul Walker gibt wieder Vollgas...

Streetracer Brian lässt den Asphalt brennen (Foto: UIP) Großansicht

Streetracer Brian lässt den Asphalt brennen (Foto: UIP)

"Motoren anlassen, alle Loser können jetzt noch abhauen!" Diese letzte Warnung, frisch aus der Überholspurszene, gibt den Ton vor für die Fortsetzung des Überraschungshits von 2001.

Weil der neue Actionstar Vin Diesel bereits in zu viele Projekte eingebunden ist, feiert der König der kalifornischen Straßenrennen kein Comeback, muss Kumpel Brian (Paul Walker) allein für die gemeinsamen Sünden büßen.

Am Ende des Vorgängers ließ der Undercover-Cop den Asphalt-Guru laufen, am Anfang des Nachfolgers fehlt ihm deshalb seine Marke. Das Drehbuch ist aber gnädig, schickt Brian nach Miami, um sich dort zu rehabilitieren.

Brian, drei Gegner, ein Gedanke: Der Champ bin ich! (Foto: UIP) Großansicht

Brian, drei Gegner, ein Gedanke: Der Champ bin ich! (Foto: UIP)

Drogenstaat Miami

Wie schon im Crocket-Country der Achtziger regieren mächtige Drogenfürsten die Stadt, die im Reichtum und in der Gesellschaft luftig gestylter Girls baden, trotz ihrer dreckigen Geschäfte aber eine blütenreine Weste haben.

Carter Verone (Cole Hauser), einen der smartesten und gefährlichsten unter diesen Phantomen, versucht Undercover-Agentin Monica (Eva Mendes) ans Messer zu liefern.

Seit Monaten unter Lebensgefahr und ohne Erfolg, bis Verone zwei neue Geldfahrer einstellen will. Ein idealer Job für Brian und seinen solidarisch lässigen Freund Roman (Tyrese), um sich in die Szene einschleusen zu lassen.

Roman macht sich fürs nächste Rennen zurecht (Foto: UIP) Großansicht

Roman macht sich fürs nächste Rennen zurecht (Foto: UIP)

Da schmilzt der Gummi

Mit Action und markigen Sprüchen zeigte sich Regisseur John Singleton bereits in der Vergangenheit bewandert, doch wo "Shaft" noch die Bremse suchte, ergibt sich Singletons Action-Krimi dem Stuntwahnsinn. Wer es schon vor zwei Jahren gerne fast and furious hatte, wird sich auch diesen Rausch aus Speed und Spannung, Chrom und Chicks nicht nehmen lassen.

Ein Film für coole Typen und heiße Amazonen, die im Kino Freiheit ohne Fesseln suchen. Alle anderen dürfen Carrera fahren.

2 Fast 2 Furious

Die Schnellen und Wütenden fahren jetzt ohne Diesel: Aber auch ohne den Machismo-Treibstoff von Vin Diesel läuft das Sequel des Überraschungshits "The Fast and The Furios" mit extravaganten Streetracing-Sequenzen zu PS-starken Hochtouren auf. Neben Diesel machte auch Originalregisseur Rob Cohen einen Abgang, und das Regiesteuer wurde von John Singleton ("Shaft") übernommen. Sein "Baby Boy"-Hauptdarsteller, Model und R&B-Sänger Tyrese bildet mit Paul Walker ein gut aussehendes Gespann. Trotz der Personalwechsel liegt der Fokus des auffrisierten Auto-Actioners auf den schnellen Flitzern und den heißen Miezen - genau nach dem Geschmack des turbothrill-suchenden Teenpublikums.

Für das Intro fällt die Flagge für ein spektakuläres Straßenrennen, das Brian O'Conner (Walken) mit seiner Nitro-ausgerüsteten Rennsemmel nach einem gewagten Brückensprung gewinnt. Conner ist mittlerweile Ex-Cop, da er Diesels Figur am Ende des Originals entkommen ließ. Von L.A. hat er sich an die Ostküste nach Miami verzogen und wird alsbald vom FBI rekrutiert, dem gewalttätigen Drogenboss Carter Verone (Cole Hauser als Abziehbild eines Latinogangsters) das Handwerk zu legen. Verone sucht nach zwei Fahrern, die ihm helfen sollen, sein Drogengeld außer Landes zu schmuggeln. Dieser Job wird O'Conner und seinem alten Freund Roman Pearce (Tyrese) von der attraktiven Undercover-Agentin Monica Fuentes (Eva Mendez als schwelend-sexy Blickfang) vermittelt, die aus unerfindlichen Gründen mit Verone liiert ist. Da zwischen ihr und O'Conner auf Anhieb die Funken fliegen, wird die Sache persönlich. Die Kurierfahrt zu den Keys artet in eine gigantische Verfolgungsjagd mit den Cops aus und bildet den dramatischen Showdown.

Singleton bleibt dem Look des Erstlings treu und wartet mit zahllosen Closeups von getätigten Gangknüppeln, durchgedrückten Gaspedalen und Armaturenbrett-Anzeigern auf. Selbst eine Innenaufnahme des Motoreninnern wird kopiert. Bei der Story weicht er allerdings vom Kurs ab. Das Original mit den LKW-Entführungen war zwar auch over-the-top, aber gab zumindest den Anschein, der Untergrund-Szene illegaler Straßenrennen verbunden sein zu wollen, und verfügte über einen amüsanten B-Movie-Exploitation-Charme, ganz nach dem Vorbild der Hotrod-Filme der Fifties. Die "street cred(ibility)" soll hier von Werkstattbesitzer Tej (Rapper Ludicris) eingebracht werden, der die Rennen organisiert und Bikinigirl-Parties schmeißt, wie sie jedem x-beliebigen Rapvideo nachempfunden sein könnten. Für den Krimiplot begeben sich das Drehbuchautoren-Team (ihr Spielfilm-Debüt) dagegen in klischeehaftes "Miami Vice"-Territorium, wobei eine unappetitliche Folterszene in einem schnieken Nachtclub deplaziert wirkt. Humor und auch einiges Charisma wird von Tyrese eingebracht, Walker hingegen bleibt erneut vor allem als sympathischer Schönling in Erinnerung. Während die Dialoge häufig als besonders banal ins Ohr fallen, bietet der hitverdächtige Soundtrack wummernde Hiphop-Tracks. Insgesamt also nur fast furios, aber immer noch mit ausreichend richtigen Zutaten für einen heißen Sommerabend im Kino. ara.

Darsteller:  Paul Walker   als Brian O'Conner
  Tyrese   als Roman Pearce
  Eva Mendes   als Monica Fuentes
  Cole Hauser   als Carter Verone
  Ludacris   als Tej
  Thom Barry   als Agent Bilkins
  James Remar   als Agent Markham
  Devon Aoki   als Suki
  Amaury Nolasco   als Orange Julius
  Michael Ealy   als Slap Jack
  Jin Auyeung   als Jimmy
  Edward Finlay   als Agent Dunn
  Mark Boone jr.   als Detective Whitworth
  Matt Gallini   als Enrique
  Roberto Sanchez   als Roberto
  Eric "Kaos" Etebari   als Darden
  Johnny Cenatiempo   als Korpi
  Troy Brown   als Paul Hackett
  Corey Michael Eubanks   als Max Campisi
  Sam Maloof   als Joe Osborne
  Troy Robinson   als Feliz Vispone
  José Perez   als José
  Sincerely A. Ward   als Slap Jacks Freundin
 
Regie:  John Singleton  
Buch:  Michael Brandt  
  Derek Haas  
Musik:  David Arnold  
Kamera:  Matthew F. Leonetti  
Produzent:  Neal H. Moritz  

John Woo soll "Spy Hunter" inszenieren

Würde John Woo tatsächlich alle Projekte realisieren, die man mit ihm in Verbindung bringt, dann müsste der Gute sich wohl zweiteilen.

Heiß begehrt in Hollywood: John Woo (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Heiß begehrt in Hollywood: John Woo (Foto: Kurt Krieger)

Wilde Gerüchte ranken sich um das nächste Projekt, das der Action-Gott aus Hongkong nach "Paycheck" in Angriff nehmen wird. Von einem Musical war da die Rede und eine Adaption des Computer-Spiels "Metroid" sollte er auch drehen. Zuletzt wurde er gar als "Rambo"-Regisseur gehandelt.

Nun gibt es weitere Spekulationen: Denn angeblich sind sich John Woo und das Filmstudio Universal schon beinahe einig, dass der "M:I-2"-Macher die Gamesverfilmung "Spy Hunter" inszenieren soll.

Erzählt wird in der Adaption des Spielhallen-Klassikers die Geschichte von Agent Alec Sects, gespielt von Dwayne "The Rock" Johnson, der mit einem spektakulären Spezial-Auto Jagd auf Spione macht. Das Drehbuch für diesen James Bond/ Knight Rider-Mix schrieben die Vollgas-Spezialisten Derek Haas und Michael Brandt, die bereits "2 Fast 2 Furious" zu Papier brachten.

Action-Virtuose trifft Catcher-Haudrauf

Wird auch langsam Zeit, dass das Studio endlich einen Regisseur für das Projekt vorweisen kann. Denn eigentlich hätte bereits im Frühjahr die erste Klappe zu dem Action-Kracher fallen sollen. Und ein Star wie The Rock hat schließlich auch einen vollen Terminkalender...

 

2 Fast 2 Furious in der Fotoshow

 

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