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2001: Odyssee im Weltraum

Kubricks visionärer SciFi-Klassiker von 1968, der auch heute noch durch seinen Look, sein langsames Erzähltempo und die provokant-pessimistische Geschichte besticht.


2001: Odyssee im Weltraum

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Erhältlich seit:
04.07.2008

Originaltitel: 2001: A Space Odyssey

Science Fiction

Großbritannien 1968
Laufzeit: 133 Min.
FSK: ab 12

Keir Dullea
Gary Lockwood
William Sylvester

Regie: Stanley Kubrick
Warner Home Video Germany

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2001: Odyssee im Weltraum

Im Jahr 2001 entdecken Wissenschaftler auf dem Mond einen offenbar von intelligenten Lebewesen geschaffenen, schwarzen Monolithen, der Signale Richtung Jupiter aussendet. Daraufhin wird eine bemannte Expedition zum Jupiter entsandt, deren Kommando der Supercomputer HAL 9.000 führt. Im Laufe der Fahrt muß das menschliche Personal zur Kenntnis nehmen, daß der Computer mehr Eigenleben entwickelt hat, als jederman lieb sein kann. Nur ein Astronaut überlebt die Auseinandersetzung mit der Maschine und stößt zum geheimnisvollen Ziel der Reise vor.

Stanley Kubricks Meisterwerk des Science-Fiction-Films legte sowohl formal als auch handwerklich den Grundstein für die gesamte darauffolgende Genregeschichte von "Star Wars" bis zu "Contact" und hat trotz millionenschwerer Aufrüstung in den Effektstudios auch Jahrzehnte nach seiner Entstehung kaum an Reiz und Aktualität eingebüßt. Über das vielseitig interpretierbare Ende läßt sich auch heute noch prächtig spekulieren, und wer an modernen SF-Filmen am meisten die minutenlangen Schießereien haßt, wird sich bei Meister Kubrick zur Abwechslung tatsächlich fühlen wie in einer anderen Welt.

2001: Odyssee im Weltraum

"2001: Odyssee im Weltraum" ist der Countdown in die Zukunft, der Ausblick über das Schicksal der Menschheit, die Suche nach der Unendlichkeit. Mit seinen atemberaubenden visuellen Effekten (ausgezeichnet mit dem Oscar[r]), dem unentrinnbaren Konflikt zwischen Mensch und Maschine, der überwältigenden Verschmelzung von Musik und Bewegung wurde der Film so einflussreich, dass Steven Spielberg ihn als den alles bestimmenden "Urknall" seiner Filmemacher-Generation definierte. Vielleicht ist "2001" das Meisterwerk von Stanley Kubrick (der das Drehbuch gemeinsam mit Arthur C. Clarke verfasste) - in jedem Fall wird es noch viele Generationen erschüttern, begeistern und inspirieren. Vor seiner Reise in die Zukunft besucht Kubrick unsere prähistorischen, affenähnlichen Vorfahren, um dann (mit einem der irrwitzigsten Schnitte der Filmgeschichte) viele Jahrtausende zu überspringen: Die Menschheit hat Kolonien im Weltraum gegründet. Von dort schickt Kubrick den Astronauten Bowman (Keir Dullea) in die Tiefen des Alls, jenseits der menschlichen Vorstellungskraft - und vielleicht sogar in die Unsterblichkeit. "Öffne des Schleusentor, HAL!" Eine absolut einzigartige Reise voller Staunen und Rätsel kann beginnen...

Quelle: Warner Home Video

Audiokommentar: von Keir Dullea und Gary Lockwood
US-Kinotrailer:

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Keir Dullea   als David Bowman
  Gary Lockwood   als Dr. Frank Poole
  William Sylvester   als Dr. Heywood R. Floyd
  Daniel Richter   als Moonwatcher
  Leonard Rossiter   als Dr. Andrej Smyslov
  Margaret Tyzack   als Elena
  Robert Beatty   als Dr. Halvorsen
  Sean Gregory Sullivan   als Dr. Michaels
  Alan Gifford   als Pooles Vater
  Glenn Beck   als Astronaut
  Ann Gillis   als Pooles Mutter
  Ed Bishop   als Shuttle-Kapitän
  Bill Weston   als Astronaut
 
Regie:  Stanley Kubrick  
Buch:  Stanley Kubrick  
  Arthur C. Clarke  
Musik:  Aram Khachaturian  
  Richard Strauss  
  Johann Strauß  
  György Ligeti  
Kamera:  Geoffrey Unsworth  
  John Alcott  
Produzent:  Stanley Kubrick  

"2001 - Odyssee im Weltraum" mit neuen Szenen

Es war ein Meilenstein der Filmgeschichte.

Also sprach Zarathustra - nur diesmal noch länger: Zu "2001 - Odyssee im Weltraum" sind neue Szenen aufgetaucht (Foto: Warner) Großansicht

Also sprach Zarathustra - nur diesmal noch länger: Zu "2001 - Odyssee im Weltraum" sind neue Szenen aufgetaucht (Foto: Warner)

Ein Affe wirft einen Knochen hoch, dieser wirbelt in der Luft um die eigene Achse und - verwandelt sich plötzlich in eine Raumstation. Mit dieser Szene aus "2001 - Odyssee im Weltraum" schuf Regisseur Stanley Kubrick einen der berühmtesten Filmmomente. Nun sind sensationell weitere, noch nie gesehene Szenen aus dem Meisterwerk aufgetaucht. 17 Minuten, die Kubrick für die Kinofassung herausschnitt, lagerten in einem Safe in einer Salzmine im US-Bundesstaat Kansas.

Gefunden hat sie dort kein Geringerer als Douglas Trumbull, der zusammen mit Stanley Kubrick an den oscargekrönten Spezialeffekten für "2001 - Odyssee im Weltraum" gearbeitet hatte. Später lieferte Trumbull Effekte für "Der Blade Runner", Spielbergs "Unheimliche Begegnung der dritten Art", den ersten "Star Trek"-Kinofilm und führte beim Kultfilm "Lautlos im Weltraum" sogar selbst Regie.

"Avatar" hat's vorgemacht

Warum keiner von den Sequenzen in dem riesigen Safe, der dem Filmstudio Warner als Archiv dient, wusste, ist vorerst ein Rätsel. Laut Douglas Trumbull sind die Szenen technisch "perfekt erhalten". Er wisse nur nicht, was Warner mit dem Material von Stanley Kubrick, der 1999 nach dem Dreh von "Eyes Wide Shut" verstarb, nun vorhabe.

Natürlich liegt ein "2001 - Extended"-Kinofilm nahe, schließlich hat James Cameron mit "Avatar" gerade vorgemacht, wie sich auf diese Art ordentlich Geld verdienen lässt. Mit einem Kultfilm wie "2001" sollte das ebenso möglich sein - ein Geschäft, das sich Warner kaum entgehen lassen kann.

Insbesondere als die gefundenen Szenen keine unbedeutenden Schnipsel sind, sondern zum Teil extrem spannendes Material aus visuell faszinierenden Filmmomenten: Frank Poole bewegt sich in der legendären Zentrifuge, ein Weltraumspaziergang vor Franks Tod, eine Szene, in der HAL die Funkverbindung zwischen der Discovery und Franks Kapsel unterbricht, sowie einige Aufnahmen der Affen zu Beginn des Films.

 

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