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2002 - Durchgeknallt im All

Kalauermischung aus "Die nackte Kanine" und "Men in Black" mit Leslie Nielsen als ahnungslosem Spacecop.


2002 - Durchgeknallt im All

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Erhältlich seit:
25.02.2003

Originaltitel: 2001: A Space Travesty

Komödie/ Science Fiction

Deutschland/Kanada/USA 2000
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 6

Leslie Nielsen
Ezio Greggio
Ophélie Winter

Regie: Allan A. Goldstein
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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2002 - Durchgeknallt im All

Richard "Dick" Dix, US-Marshall für besonders schwierige Fälle hat einen neuen, kniffligen Auftrag. Er soll auf die Mondbasis Vegan reisen und den US-Präsidenten, der dort angeblich gefangen gehalten wird, befreien. Das Ganze erweist sich als äußerst schwierig, weil Dix sich zum einen besonders tölpelhaft anstellt, zum anderen einige ausnehmend hübsche Exemplare der Spezies Frau - neben Kollegin Cassandra auch die Wissenschaftlerinnen Mrs. Pustle und Uschi Künstler - ihn stets vom Wesentlichen ablenken...

Mit gewohnt bierernster Miene zieht Leslie Nielsen, neben Alan Shearman auch als Co-Autor für das wendungsreiche Drehbuch verantwortlich, einmal mehr alle Register seines komischen Könnens. Neben ihm schlagen sich Spinatluder Verona Feldbusch und TV-Schönheit Alexandra Kamp in amüsanten Kurzauftritten tapfer durch die geschmacklichen Untiefen dieser respektlosen Persiflage. Wer schon bei der "nackten Kanone" gelacht hat, wird sich auch bei Allan A. Goldsteins Abenteuer um den unterbelichteten Space Cowboy bestens unterhalten.

2002 - Durchgeknallt im All

Jim Carrey ist dumm, Jeff Daniels dümmer und Leslie Nielsen am dümmsten. Der Beweis: Sein jüngster Auftritt als gleichermaßen heldenhafter wie unterbelichteter Space Cowboy in Allan A. Goldsteins gnadenlos schräger Sci-fi-Parodie, in der er in altbewährter "Nackte Kanone"-Manier von einem Fettnäppfchen ins Nächste stolpert und dabei den Begriff Blödheit neu definiert.

76 Jahre hat der ungekrönte König des Slapsticks bereits auf dem Buckel und dennoch, so scheint es, den Zenit seiner Leinwandkarriere längst nicht überschritten. Das liegt vielleicht daran, dass dem Kanadier Nielsen, Veteran des "goldenen" TV-Zeitalters und bereits seit den fünfziger Jahren im Filmgeschäft tätig, der ganz große Durchbruch erst 1988 gelang - als schusseliger Polizeileutnant Frank Drebin im höchst erfolgreichen Gag-Feuerwerk "Die nackte Kanone". Und diesen Erfolgspart variiert Nielsen seit damals immer wieder - mal ist er "Sehr verdächtig", mal die "Römische Kanone" und mal als Mel Brooks' unsterblicher Graf Dracula "Tot aber glücklich".

In Allan A. Goldsteins "2002 - Durchgeknallt im All" schlüpft das nimmermüde Bewegungstalent mit gewohnt bierernster Miene in die Rolle des Richard "Dick" Dix, US-Marshall für besonders schwierige Fälle. Sein Auftrag: Auf die Mondbasis Vegan reisen und den US-Präsidenten (Bill-Clinton-Doppelgänger Damian Mason), der dort angeblich gefangen gehalten wird, befreien. Das Ganze erweist sich natürlich als äußerst schwierig, weil Dix sich zum einen besonders tölpelhaft anstellt, zum anderen weil einige ausnehmend hübsche Exemplare der Spezies Frau - neben Kollegin Cassandra (Ophélie Winter aus "Männer & Frauen - Die Gebrauchsanleitung") auch die Wissenschaftlerinnen Mrs. Pustle (Verona Feldbusch absolviert fröhlich piepsend einen etwas längeren Gastauftritt) und Uschi Künstler (Alexandra Kamp) ihn stets vom Wesentlichen ablenken.

Drei Jahre nach den Dreharbeiten - gefilmt wurde unter anderem in den Münchner Georg-Elser-Hallen - kommt diese kanadisch-deutsche Koproduktion nun in unsere Kinos. Sicherlich kein Meilenstein in Sachen Regie- und Schauspielkunst sowie handwerklich eher unausgereift, kann man sich bei diesem kruden Mix aus "Die nackte Kanone" und "Men in Black" dennoch - auf etwas niedrigem Niveau - recht kurzweilig unterhalten. Nielsen, der hier neben Alan Shearman auch als Koautor des episodenhaften - um nicht zu sagen konfusen - Drehbuchs verantwortlich zeichnet, zieht einmal mehr alle Register seines komödiantischen Könnens, wobei er auch vor keinem noch so geschmacklosem Scherz zurückschreckt. Und dass bei dieser respektlosen Persiflage Klassiker wie Kubricks "2001 - Odyssee im Weltraum", George Lucas' "Star Wars"-Reihe oder Jim Abrahams' "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug" gnadenlos durch den Kakao gezogen werden, versteht sich von selbst. Das Zielpublikum, Tiefschlag-erprobte Fans von Bully, Didi, Erkan, Stefan und Co., ausgestattet mit eisernem Zwerchfell und ebensolchem Magen, werden sich diese stellenweise vulgäre und derbe Juxrevue wohl nicht entgehen lassen. geh.

Darsteller:  Leslie Nielsen   als Richard "Dick" Dix
  Ezio Greggio   als Captain Valentino Di Pasquale
  Ophélie Winter   als Cassandra Menage
  Peter Egan   als Dr. Griffin Pratt
  Alexandra Kamp   als Dr. Uschi Künstler
  Damien Masson   als The President
  Pierre Edwards   als Leutnant Bradford
  Verona Pooth   als Yetta Pustle
  Sam Stone   als Polizeichef Halverson
  Michel Perron   als berühmter Tenor
  Paul Rainville   als berühmter Tenor
  Yvan Ducharme   als berühmter Tenor
  Perry Canestrari   als berühmter Tenor
  Carlos Ruiz   als berühmter Tenor
  Natalie Gray   als Mrs. Dix
 
Regie:  Allan A. Goldstein  
Buch:  Alan Shearman  
  Leslie Nielsen  
Musik:  Claude Foisy  
Kamera:  Sylvain Brault  
Produzent:  Werner Koenig  
 

2002 - Durchgeknallt im All in der Fotoshow

 

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Leslie Nielsen

Kult-Komiker und begnadeter Stoneface, der mit todernstem Gesicht zwischen den abgefeuerten Gag-Geschossen die albernsten, abstrusesten und...