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28 Days Later

Postapokalyptischer Horror-Film von Danny Boyle, in dem ein Virus namens "Wut" ganz England in blutrünstige Zombies verwandelt.


28 Days Later

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Erhältlich seit:
16.03.2012

Horror

Großbritannien/USA 2002
Laufzeit: 113 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Cillian Murphy
Naomie Harris
Christopher Eccleston

Regie: Danny Boyle
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Postapokalyptischer Horrortrip von Danny Boyle, in dem ein Virus namens "Wut" ganz England in blutrünstige Zombies verwandelt.

Aus dem Koma erwacht, muss Jim sich in Sicherheit bringen (Foto: Fox) Großansicht

Aus dem Koma erwacht, muss Jim sich in Sicherheit bringen (Foto: Fox)

In einem Labor setzen Tierschützer versehentlich ein streng bewachtes tödliches Virus frei. 28 Tage später erwacht Koma-Patient Jim (Cillian Murphy) in einem Krankenhaus im völlig verwüsteten London.

Um ihn herum wimmelt es nur so von blutrünstigen Infizierten, die sich zusammengerottet haben, um alles zu töten, was ihnen in den Weg kommt.

Gemeinsam mit den letzten drei Gesunden rettet sich Jim aus der menschenleeren Metropole in ein Militärcamp im Norden des Landes. Doch dort geht der Albtraum erst richtig los...

Bei beschränkter Auswahl ist die Partnersuche sehr einfach (Foto: Fox) Großansicht

Bei beschränkter Auswahl ist die Partnersuche sehr einfach (Foto: Fox)

Reine Nervensache

Danny Boyle legt nach "The Beach" endlich wieder tolles Kino jenseits von Mainstream und Gefälligkeit vor. Sein atemberaubender Virus-Horror im Gefolge von Klassikern wie "Die Nacht der lebenden Toten" begeistert durch die düsteren, zwischen Rasanz und Elegie pendelnden Digicam-Bilder von Anthony Dodd Mantle ("Das Fest").

Neben den beachtlich aufspielenden Jungdarstellern, allen voran Cillian Murphy als Jim, sorgt zudem John Murphys sakral anmutender Score für gepflegten Grusel. Ein echter Nervenschocker!

28 Days Later

Schwarzer Humor bestimmt nach dem Junkie-Kultfilm "Trainspotting", der schrägen Gangster-Screwball-Comedy "Lebe lieber ungewöhnlich" und dem Strandausflug mit Leonardo Di Caprio "The Beach" auch Danny Boyles neuesten, nicht weniger eigenwilligen Streich. Als Low-Budget-Produktion auf DV gedreht, erneut nach einem Buch von Alex Garland, jedoch kurioser, deprimierender und schockierender als alles Vorangegangene, beginnt Boyles Zombiefilm "28 Days Later" beeindruckend stark und ertrinkt in der zweiten Hälfte in seinem Blutrausch.

Einen Vorgeschmack auf das äußerst brutale Blutvergießen hält dem - so sei zu empfehlen - hartgesottenen Zuschauer das Anfangsszenario bereit: In einem geheimen Primaten-Forschungslabor irgendwo in England befreien Tierschützer ahnungslos einen Versuchsschimpansen, der mit einem gezüchteten Virus namens "Rage" infiziert ist. Umgehend macht der wütende Affe aus den Tierfreunden Hackfleisch. 28 Tage später erwacht ein Komapatient, Fahrradkurier Jim (Cillian Murphy), in einem Krankenhaus und stellt fest, dass er der einzige Mensch in einem völlig verwüsteten und verlassenen London zu sein scheint. Vor dem Hintergrund der aufgehenden Sonne, einer orangegefärbten Skyline und aschgrauen öden Straßen, die Dogma-Kameramann Anthony Dod Mantles ("Das Fest") hinreißend stimmungsvoll einfängt, begleitet von John Murphys großartigem, sakralen Soundtrack, begibt sich Jim auf eine deprimierende Odyssee durch die Metropole. Erst bei einem wahnwitzig rasant geschnittenen Angriff von Infizierten/Zombies wird Jim von den zwei gesunden "Kriegern" Mark (Noah Huntley) und Selena (Naomie Harris) gerettet und kurz und knapp über die Ereignisse der zurückliegenden 28 Tage aufgeklärt. Die wesentliche Information ergibt sich während einer weiteren Attacke, bei der Mark gebissen und die "Wut" übertragen wird, so dass Selena gezwungen ist, auch den Freund innerhalb weniger Sekunden mit ihrer Machete zu enthaupten, denn: "Staying alive is as good as it gets."

Gemeinsam mit dem lebendigen Taxifahrer Frank (Brendan Gleeson) und dessen Tochter Hannah (Megan Burns) begeben sich Jim und Selena auf eine Zitterpartie durch belagerte Tunnel und idyllische Landschaften - einer empfangenen Radiomeldung zufolge soll nahe Manchester militärische Hilfe warten. Doch auf dem Landsitz, auf dem sich Major Henry West (Christopher Eccleston) mit einem Soldatentrupp in Verteidigungsposition gebracht hat, beginnt für Jim und vor allem für die zwei letzten Frauen Englands erst der wahre Horror. Nicht weniger für den Zuschauer, der spätestens hier die Ansteckungskraft vermisst, mit der Alex Garlands Skript beginnt. Letztlich krankt der Film einmal mehr an Boyles Problemen mit der Charakterisierung seiner Figuren, die keinen Blick hinter die Oberfläche zulassen. Was in Erinnerung bleibt, ist der die Klassiker des Genres wie "Die Nacht der lebenden Toten" zitierende, furchterregende Horror der - warum auch immer - zombiegewordenen Menschen, eine elektrifizierende, über weite Landschaften, Autobahnen und öde Londoner Straßen fliegende digitale Kamera, ein rätselhaft bittersüßes Ende - und der Eindruck, dass der Film am ersten Tag eigentlich sehr viel mehr versprach, als das "ungewöhnliche Sterben" allein.cm.

28 Days Later

Tag 1: Rasend schnell verbreitet sich der hoch infektiöse Virus aus einem Forschungslabor über die gesamte britische Insel. In Sekundenschnelle werden aus Menschen reißende Bestien. 28 Tage später: Jim (Cillian Murphy) wacht in einem Londoner Krankenhaus aus dem Koma auf - in einen Alptraum. Die Stadt ist menschenleer, ganz England verwüstet, seine Einwohner dezimiert. Horden Infizierter werden zur allgegenwärtigen Bedrohung für die wenigen Überlebenden der Katastrophe. Hoffnung für Jim und drei weitere Nicht-Infizierte verspricht alleine ein Funkspruch einer kleinen Armee-Einheit, die im Norden Englands die Antwort auf die Infektion gefunden haben will. Zusammen machen sich Jim, Selina (Naomie Harris), Hannah (Megan Burns) und Frank (Brendan Gleeson) auf die gefährliche Reise durch das verwüstete England. Doch sie ahnen nicht, dass ihnen der eigentliche Alptraum erst noch bevorsteht ...

Quelle: Fox

Audiokommentar von Regisseur Danny Boyle und Drehbuchautor Alex Garland
Entfallene Szenen
Alternative Szenen
Reine Wut: Making of "28 Days later"
Jacknife Lee - Musikvideo
Prduktionsgalerie mit Kommentar von Danny Boyle
Trailer
Fotogalerie mit Einleitung von Danny Boyle
Animierte Storyboards

Quelle: Fox

Darsteller:  Cillian Murphy   als Jim
  Naomie Harris   als Selina
  Christopher Eccleston   als Henry
  Megan Burns   als Hannah
  Brendan Gleeson   als Frank
  Noah Huntley   als Mark
  Chris Dunne   als Jims Vater
  Emma Hitching   als Jims Mutter
  Alexander Delamere   als Mr. Bridges
  Kim McGarrity   als Mr. Bridges Tochter
  Luke Mably   als Private Clifton
  Stuart McQuarrie   als Sergeant Farrell
  Ricci Harnett   als Corporal Mitchell
  Leo Bill   als Private Jones
  Junior Laniyan   als Private Bell
  Ray Panthaki   als Private Bedford
  Sanjay Rambaruth   als Private Davis
  Marvin Campbell   als Private Mailer
  David Schneider   als Wissenschaftler
  Toby Sedgwick   als Infizierter Priester
  Justin Hackney   als Infiziertes Kind
  Jukka Hiltunen   als Aktivist
  Bindu de Stoppani   als Aktivist
  Alex Palmer   als Aktivist
 
Regie:  Danny Boyle  
Buch:  Alex Garland  
Musik:  John Murphy  
Kamera:  Anthony Dodd Mantle  
Produzent:  Andrew Macdonald  

Neues Leben für Danny Boyles Untote

Sie schlurfen durch die Straßen der Stadt, rastlos auf der Suche nach Opfern. Einmal von einem Zombie gebissen, nimmt die eigene Verwandlung unabwendbar ihren Lauf. Jeder Untote schafft weitere und die Flut der Zombies breitet sich aus wie eine Seuche, der nichts entgegenzusetzen ist.

Hat Zombies zum fressen gern: Danny Boyle (Foto: Fox) Großansicht

Hat Zombies zum fressen gern: Danny Boyle (Foto: Fox)

"28 Days Later", der Überraschungshit 2002 von Kultregisseur Danny Boyle ("Trainspotting"), löste ein wahres Zombie-Revival aus: Regisseur Rob Zombie jagte seine Darsteller durch das "Haus der 1000 Leichen". Und "Dawn of the Dead" lehrte uns im April diesen Jahres das Fürchten.

Jetzt wagt sich "Fox Searchlight" ebenfalls erneut ans Genre. Geplant ist eine Fortsetzung von "28 Days Later" - mit dem einfallsreichen Titel "28 Weeks Later".

Im ersten Teil verändert sich die Welt von Fahrradkurier Jim (Cillian Murphy) nach 28-tägigem Koma grundlegend. Er erwacht und findet sich alleine im verlassenen London wieder. Alleine? Verlassen? Weit gefehlt: Wildgewordene Untote jagen Jim und eine handvoll Überlebender durch die Low-Budget-Produktion und lassen ihnen keine Ruhe.

Keine Ruhe finden auch die Zombies, und genau das ist das Problem. 28 Wochen später sind sie immer noch da - wilder und gefrässiger als je zuvor. Welchen Plot das Sequel jedoch genau haben wird, weiß nur Drehbuchautor Rowan Joffe. Der Sohn von Regisseur Roland Joffe ("The Killing Fields - Schreiendes Land") hat bereits erfolgreich für die BBC als Co-Autor gearbeitet. Ob das neue Drehbuch vergleichbar mit Alex Garlands ("The Beach") Vision der unnahbaren Untoten sein wird, bleibt abzuwarten.

Die Untoten sind nicht tot zu kriegen

Apropos Visionen unnahbarer Untoter, die hatten auch schon andere: George A. Romero schuf mit die "Die Nacht der lebenden Toten" den wohl bekanntesten Zombie-Schocker. Der italienische Regisseur Lucio Fulci versetzte in "Ein Zombie hing am Glockenseil" ein kleines Dorf in Angst und Schrecken. Und bereits 1932 faszinierten die Kreaturen des Todes: "White Zombie" von Victor Halperin ist wohl die authentischste Umsetzung des Stoffes.

Authentisch und nervenaufreibend war Danny Boyles Regieleistung ebenfalls. Im zweiten Teil wird er wohl nur die Rolle des Co-Produzenten übernehmen, die Regie überlässt er jemand anderen.

Ob Hauptdarsteller Cillian Murphy wieder mit von der Partie sein wird, ist ebenso unklar. Derzeit steht er als Bösewicht Scarecrow für Christopher Nolans "Batman Begins" vor der Kamera.

 

28 Days Later in der Fotoshow

 

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Features

 

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Cillian Murphy

Der Unberechenbare. Mit seinen flirrenden unruhigen Augen und der beherrschten Körpersprache ist der Ire Cillian Murphy ausgezeichneter...

 

Star

Naomie Harris

Britische Schauspielerin und afroamerikanischer Blickfang, die mit prägnanten Nebenrollen als attraktive Powerfrau mit hohem...