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3 Engel für Charlie - Volle Power

Sequel des Mega-Blockbusters, in dem Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu erneut als Privatdetektivinnen die Unterwelt aufmischen.


3 Engel für Charlie - Volle Power

Leihvideo

Erhältlich seit:
11.11.2003

Originaltitel: Charlie's Angels - Full Throttle

Action

USA 2003
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 12

Cameron Diaz
Drew Barrymore
Lucy Liu

Regie: McG
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Komisch, erotisch, Fun-tastisch: die populärsten Agentinnen der Welt sind zurück, um Kronzeugen vor Mord und Kinofans vor Langeweile zu retten. Mit knappen Bikinis und üppiger Action.

Zum Fürchten schön: Cameron Diaz (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Zum Fürchten schön: Cameron Diaz (Foto: Columbia TriStar)

Wenn auf einer Couch drei attraktive Engel auf ein Kommando warten, ist das der Himmel und Charlie Gott. Nach zweijähriger Pause schickt der mysteriöse Milliardär sein Traumtrio in ein neues Abenteuer. Der Spaß ist zurück, mit XX-Power und XL-Action, Selbstironie und Parodie.

Los geht's mit Barbarei in der Mongolei in einem schummrigen Schuppen am Ende der Welt. Während Dylan (Drew Barrymore) schwitzende Steppenkrieger unter den Tisch säuft und Natalie (Cameron Diaz) mit Gretelzöpfen und bestem Schwedisch einen mechanischen Yakbullen reitet, befreit Alex (Lucy Liu) einen US-Marshall aus seiner Gefangenschaft.

3 Engel geben wieder volle Power (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

3 Engel geben wieder volle Power (Foto: Columbia TriStar)

Neuer Bosley, neues Glück

Viele Kugeln und eine abgefeuerte Rakete später folgt der spektakuläre Absturz über die Brüstung eines Damms und der Sturzflug zum einige Etagen tiefer kreisenden Hubschrauber. Zurück auf Charlies Couch erwartet die Girls ein neuer Bosley (US-Starkomiker Bernie Mac ersetzt Bill Murray) und ein neuer Auftrag.

Es geht um zwei Silberringe, die codierte Geheiminformationen über die neuen Identitäten von allen Personen enthalten, die je das Zeugenschutzprogramm des FBI durchlaufen haben. Als die ersten Leichen auftauchen, spielt das Engelstrio Spurensuche, findet eine klebrige Substanz, die ins Surfermilieu führt.

Für ein Tänzchen ist immer Zeit (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Für ein Tänzchen ist immer Zeit (Foto: Columbia TriStar)

Heiß und knackig

Der Location-Lohn für die Fans ist Cameron Diaz als süße Sandstranddekoration, aber auch ein Wiedersehen mit Demi Moore, die mit femininer Rundumerneuerung den Engeln Konkurrenz macht und doch ein kleiner Teufel ist. Als Charlies Ex-Staragentin kreuzt sie undurchschaubar immer wieder die Wege der Engel.

Während Natalie, Dylan und Alex zwei Ringe und einen Verräter suchen, freut sich der Fan über Martial-Arts-Einlagen mit akrobatischen Amazonen, High Speed-Action mit Motocross-Bikes, absurdkomische Outfits und die Show der Wonderwomen. Girls just want to have fun - Gott oder besser: Charlie sei Dank.

3 Engel für Charlie - Volle Power

"Maximum Extreme 2"! Das Sequel des Action-Comedy-Hits "3 Engel für Charlie" ist Popcorn-Feelgood-Kino der Superlative und der vermutlich entspannteste, frechste und unbeschwerteste Blockbuster dieses Sommers. Clip-Spezialist McG macht's noch einmal und zwar genauso wie drei Jahre zuvor- nur lässt er alles noch größer, lauter, verrückter und (selbst)ironischer daherkommen und seine stets blendend frisierten, hinreißenden Superstar-Amazonen Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu in phänomenaler Kick-Ass-Pose erneut das männliche und weibliche Publikum gleichermaßen vom Hocker oder wahlweise Kinosessel reißen.

Die Leinwandversion der 70s-Kult-TV-Serie funktionierte bereits 2000 als überlanges Pop-Musik-Video: rasend schnell, sexy, laut, krachend - und ansonsten völlig frei von belastenden Inhalten. Das nun mit Filmzitaten von "Kap der Angst" über "Spider-Man" und "Blues Brothers" bis zu "Matrix", mit Star- und Cameo-Auftritten von John Cleese über Bruce Willis und Carrie Fisher bis zu Original-Angel Jaclyn Smith sowie mit 70er- und 80er-Jahre Hits prallgefüllte Sequel folgt seinem Vorgänger mit voller Power - und schlägt diesen fröhlich mit eigenen Waffen, ohne sich auch nur einen Hauch ernster zu nehmen: Amerikas süßeste Undercover-Geheimwaffe durchsteht bei der Rettung der Welt vor gleich drei Bösewichten noch unmöglichere, lebensgefährlichere Situationen - und sieht dabei wieder ganz verblüffend gut aus.

Neu sind lediglich Demi Moore als düsterer gefallener Rache-Engel Madison - und Bill Murray wurde als rechte Hand der Engel von dem schwarzen Komiker Bernie Mac ("Ocean's Eleven") ersetzt, heißt aber nach wie vor Bosley und wird verrückt-komischer Weise als Bruder des Originals verkauft. Und: Wo im ersten Teil bereits Superlative angesagt waren, ist "Charlie's Angels 2 - Volle Power" nun voll "over the top": schrillere Kostüme, laszivere Posen, coolere Sprüche, mehr Trash, mehr Pyrotechnik, mehr Knalleffekte. Mit mongolischen Barbaren im Fell-Outfit, einem wilden Bullen-Ritt des stets am breitesten lächelnden Engels Natalie (Cameron Diaz - ohne Zweifel die stärkste Waffe, die ein Film haben kann), hochgradig verbesserter Martial-Arts-Choreografie - und mit einer absurden "Goldeneye"-Parodie inklusive Staudamm, Lastwagen und Hubschrauber macht die Anfangssequenz klar, wie das Sequel weitergeht: atemberaubend.

Die von hier aus startende, äh, Handlung folgt der Jagd der drei Agentinnen auf zwei Ringe, die zusammenfügt einen Code knacken können, der alle Namen aus dem Zeugenschutzprogramm der amerikanischen Regierung enthüllt. Irgendwie scheint Charlies ehemaliger Angel Madison die Schmuckstücke an sich gebracht zu haben - und dann geraten auch noch Redneck-Engel Dylan (Drew Barrymore, die erneut auch als Produzentin im Einsatz ist) und die Dreieinigkeit der Freundinnen in Gefahr: Dylan wurde vor Jahren vom FBI eine neue Identität verpasst, nachdem sie ihren Ex als Killer (Justin Theroux) auffliegen ließ, der sie nach Absitzen seiner Strafe jetzt erbarmungslos verfolgt.

Aber die Story ist hier natürlich kaum der maßgebliche Spaßfaktor: McG zieht seinen roten Faden wieder durch eine originell montierte Kettenreaktion von furiosen Action-Sequenzen als Alibi für die perfekt zur Musik von Prodigy über MC Hammer und Bon Jovi bis zurück zu Prodigy inszenierte Clips, die nicht nur dank der augenzwinkernden Location-Wahl eine Freude sind. Der Regisseur beherrscht sein Handwerk mit erstaunlich ökonomischer Bildsprache, jeder Schnitt sitzt so perfekt wie die Hüftjeans von Lucy Liu und fügt die rasanten Schauplatz- und Kostümwechsel nahtlos aneinander. Keine Zeit zum Luftholen bleibt zwischen Wellenreiten am Hollywood-Beach und Extreme-Motocrossing in einer Kohlengrube, zwischen Strip- und spontanen Formationstanzeinlagen und von waghalsigen Sprüngen vom Dach des berühmten Griffith Observatoriums ("Denn sie wissen nicht, was sie tun") auf das des Los Angeles (!) Theatres, in dem die Premiere des Blockbustersequels (!) "M:E-2: Maximum Extreme" (!) stattfindet.

Und genau das ist "Drei Engel für Charlie - Volle Power": Ein zum absoluten Maximum extrem ausgereiztes und überzogenes Pop- und Fun-Spektakel, dem vielleicht bisweilen der unschuldige Charme des ersten Teils fehlen mag, dem jedoch erneut gelingt, was Pink im Titelsong empfiehlt: "Feel Good Time!" Die in einer Szene gestellte Frage "How's the sequel going?" darf man also getrost zufriedenstellend beantworten: Angesichts dieser Power-Puff-Girls, die selbst Zions Krieger mit weiblichen Waffen (High Heels) aus dem Latexmantel stoßen, könnte sogar "Hulk" vor Neid grün werden. cm.

Darsteller:  Cameron Diaz   als Natalie Cook
  Drew Barrymore   als Dylan Sanders
  Lucy Liu   als Alex Munday
  Bernie Mac   als Jimmy Bosley
  Demi Moore   als Madison Lee
  John Cleese   als Mr. Munday
  Matt LeBlanc   als Jason Gibbons
  Luke Wilson   als Pete Komisky
  Jaclyn Smith   als Kelly Garrett
  Justin Theroux   als Seamus O'Grady
  Robert Patrick   als Ray Carter
  Shia LaBeouf   als Max
  Crispin Glover   als Thin Man
  Ashley Olsen   als Ashley Olsen
  Mary-Kate Olsen   als Mary-Kate Olsen
  Rodrigo Santoro   als Randy Emmers
  Janet DuBois   als Momma Bosley
  Robert Forster   als Roger Wilson
  Eric Bogosian   als Alan Caufield
  Carrie Fisher   als Schwester Oberin
 
Regie:  McG  
Buch:  John August  
  Cormac Wibberley  
  Marianne Wibberley  
Musik:  Edward Shearmur  
Kamera:  Russell Carpenter  
Produzent:  Leonard Goldberg  
  Drew Barrymore  
  Nancy Juvonen  

Drew Barrymore pfeift auf Schönheits-OPs

In Würde altern lautet das Motto von Hollywoodstar Drew Barrymore, die damit völlig dem Credo vieler Leinwandkollegen widerspricht.

Zeigt Schönheits-OPs die Rote Karte: Drew Barrymore (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Zeigt Schönheits-OPs die Rote Karte: Drew Barrymore (Foto: Kurt Krieger)

Ein Bekenntnis zu Falten und Fettpolstern legte jetzt Hollywoodstar Drew Barrymore ab. Schönheitsoperationen und andere, schönheitsfördernde Maßnahmen lehnt der Star aus "3 Engel für Charlie" rigoros ab.

Statt sich unters Messer zu legen, beobachtet der ehemalige Kinderstar lieber, wie sich ihr Körper im Wandel der Zeit verändert. "Scheiß auf Schönheits-Oerationen!" wettert die 35-Jährige und erklärt: "Ich bin so neugierig darauf, was mit meinem Körper geschehen wird, dass ich mir nicht vorstellen kann, daran etwas zu ändern."

Drew steht zu ihren Furchen und Kilos

Drew, die auch als Produzentin und Regisseurin erfolgreich ist, warnt ihre dem Schönheitswahn verfallenen Geschlechtsgenossinnen: "An alle Frauen, die sich Botox ins Gesicht spritzen lassen: Hört auf damit! Wir kennen die Langzeitwirkungen noch nicht genau. Ich würde lieber wie ein Basset-Hund aussehen, als meinem Gesicht so etwas anzutun!" Viele Kolleginnen wie Nicole Kidman, Melanie Griffith und Sophia Loren vertrauen dagegen auf die Hilfe der modernen Kosmetik.

Auch wenn sie es nicht immer zugeben. Die veränderte Optik spricht Bände! Übrigens: Drews neuste Regiearbeit Whip It! startet am 12. August in unseren Kinos!

 

3 Engel für Charlie - Volle Power in der Fotoshow

 

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