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30 Days of Night

Von Sam Raimi produzierte Comicadaption, in der Vampire die einmonatige Dunkelheit einer arktischen Kleinstadt blutig ausnützen.


30 Days of Night (2 Discs)

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Erhältlich seit:
01.07.2010

Horror

USA 2007
Laufzeit: 109 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Josh Hartnett
Melissa George
Ben Foster

Regie: David Slade
Concorde Home Entertainment

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Sheriff Josh Hartnett zieht in den Krieg: Die Sonne verschwindet und lockt Vampire in seine Stadt - für einen Monat Blutrausch.

Sheriff Eben und seine Frau Stella schützen die Stadt vor Vampiren (Foto: Concorde) Großansicht

Sheriff Eben und seine Frau Stella schützen die Stadt vor Vampiren (Foto: Concorde)

Ausgeliefert sein, in beklemmender Atmosphäre um sein Leben kämpfen - damit kennt sich Regisseur David Slade aus. Seit seinem Genre-Erfolg "Hard Candy" zählt er zu Hollywoods neuen großen Hoffnungen. Auch sein zweiter, von "Spider-Man"-Mastermind Sam Raimi produzierter Film sitzt dem Horrorfan im Nacken, lässt sich auch nach dem Kino nur schwer abschütteln, wenn im Traum die Blutsauger erneut auf Adern und Nerven losgehen.

Originell wie der Schauplatz Alaska ist auch das unheimliche Milieu. Eine Kleinstadt, die jeden Winter von einem Monat Dauerdunkelheit, zum Entsetzen der Bewohner aber in diesem Jahr auch von einer Horde Vampire heimgesucht wird.

Die Nacht ist 30 Tage lang und das gefräßige Maul der Blutsauger rund um die Uhr geöffnet (Foto: Concorde) Großansicht

Die Nacht ist 30 Tage lang und das gefräßige Maul der Blutsauger rund um die Uhr geöffnet (Foto: Concorde)

Äußerst angriffslustig

Es sind ideale Bedingungen für die lichtscheuen Kreaturen, die in dieser aufregenden Verfilmung des Hitcomics von Steve Niles und Ben Templesmith so brutal und gnadenlos wie selten zuvor ihrer Beute ans Fleisch gehen. Nur Sheriff Eben (Josh Hartnett) und seine Frau Stella (Melissa George) schlagen den Vampiren auf den Magen. Denn sie rüsten mit anderen Eingeschlossenen zum Widerstand, kämpfen gegen die Invasoren verzweifelt um ihr Leben.

Irgendwo zwischen "Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis" und "Pitch Black - Planet der Finsternis" findet "30 Days of Night" seinen Horror-Platz, in den Bildern expressiv und gespenstisch, im Ton kompromisslos und hart.

30 Days of Night (2 Discs)

Atmosphärischer Schocker über eine Vampirgang, die eine Stadt im arktischen Dauerdunkel terrorisiert.

Weil Vampire im Horrorgenre nicht aussterben dürfen, müssen sie oder ihr Umfeld regelmäßig neu erfunden werden. Die "Blade"-Trilogie oder "Underworld" thematisieren Modifikationen der Spezies, diese Verfilmung einer Graphic Novel von Steve Niles akzentuiert dagegen einen originellen Schauplatz und Spannungsverstärker. 30 Tage lang fällt eine Kleinstadt in Alaska jeden Winter in Dunkelheit. Das schwächt die Gemüter ihrer Bewohner, stärkt aber die Bloodhoundgang von Vampir Marlow (Danny Huston), die nach dem Rückzug der Sonne unbedroht verschneite menschliche Refugien in Blut tauchen kann.

Der zweite Kinofilm von David Slade, der mit seinem intensiven, wenn auch im Finale nicht ausgereiften Debütschocker "Hard Candy" beeindruckte, beginnt wie eine Verbeugung vor John Carpenters eisigem "Das Ding aus einer anderen Welt" und endet mit einer romantischen Note auf den Spuren von "Blade 2".

Slades Blutsauger gehen strategisch vor, legen den Energie- und Kommunikationsstrom der Stadt lahm und reduzieren dann mit Speedattacken die Bevölkerung. Unter der Führung des Sheriffs (Josh Hartnett) versteckt sich eine kleine Gruppe Überlebender unbemerkt in einem Speicher, darunter seine entfremdete Frau, sein Bruder, ein demenzkranker Rentner und ein stadtbekannter Spinner, der überraschend seine Heldengene offenbart. Weil dieses Belagerungsszenario die im Grunde ohnmächtigen Protagonisten zur Inaktivität verdammt, muss das Drehbuch Gründe finden, um Kontakt zu den Antagonisten herzustellen, die ihre Suche nach lebenden Blutreserven bald aufgeben. So wechselt die Gruppe während eines Blizzards die Zuflucht, schließt Versorgungslücken im örtlichen Laden, muss sich ein Vampirkind mit drastischen Mitteln vom Hals halten und Marlows Gefährtin mit einer Hochwatt-Lampe disziplinieren. Der Schaden ist angesichts von Kreaturen mit blutig aufgerissenem Schlund, Killergebiss und toten Augen eigentlich nur kosmetisch, aber Grund genug für Marlow, für sein Schönheitsideal ein Exempel zu statuieren.

Leiser schwarzer Humor ist in solchen Sequenzen spürbar, obwohl Slade es mit der Bedrohung seines Films sonst ernst meint. Das Triumphgeschrei der Invasoren und ihre abgehackten Kommunikationslaute sind dem nicht immer zuträglich, aber Slade versteht sich auf die Erzeugung von Spannung und Atmosphäre, zieht die Splatterschraube im letzten Drittel des Films auch deutlich an. Gore-Fans bekommen hier ihr "Hard Candy", Genretouristen Gründe genug, um im Umfeld von Halloween wieder guten Horror zu erleben. kob.

30 Days of Night (2 Discs)

Jedes Jahr geht in der Kleinstadt Barrow nördlich des Polarkreises für dreißig lange Tage die Sonne unter - doch in diesem Jahr bricht mit der Dunkelheit ein blutrünstiges Vampirrudel über die tief verschneite Stadt herein, das im Schutz der Nacht eine gnadenlose Jagd auf die Bewohner eröffnet. Spektakulärer Vampirhorror von Genre-Spezialist Sam Raimi (Produktion) und David Slade (Regie), der das Blut in den Adern gefrieren lässt!

Atmosphärisch-düstere und nervenzerreißend spannende Adaption des gleichnamigen Kult-Comics von Steve Niles und Ben Templesmith - die Nummer 1 der US-Kinocharts!

Quelle: Concorde

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Quelle: Concorde

Darsteller:  Josh Hartnett   als Eben Oleson
  Melissa George   als Stella Oleson
  Ben Foster   als Der Fremde
  Danny Huston   als Marlow
  Mark Boone jr.   als Beau Brower
  Mark Rendall   als Jake Oleson
  Amber Sainsbury   als Denise
  Joel Tobeck   als Doug Hertz
 
Regie:  David Slade  
Buch:  Stuart Beattie  
  Brian Nelson  
  Steve Niles  
Musik:  Brian Reitzell  
Kamera:  Jo Willems  
Produzent:  Sam Raimi  
  Robert G. Tapert  

Josh Hartnett dreht SciFi-Western

Zuletzt hielt er es 30 Tage unter Vampiren und 40 Nächte ohne Sex aus. Gut abgehärtet zieht Josh Hartnett jetzt schneller als sein Schatten und dreht den wilden, wilden Western von morgen ...

Zieht schnell im Western von morgen: Josh Hartnett dreht "Gunslinger" (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Zieht schnell im Western von morgen: Josh Hartnett dreht "Gunslinger" (Foto: Kurt Krieger)

In "30 Days of Night" bewies Josh Hartnett einmal mehr sein Action-Potential, in "40 Tage und 40 Nächte" Leidensfähigkeit und in "Black Dahlia", wie man eine ausgewachsene Obsession auf die Leinwand bringt. Diese drei Dinge braucht der Mann jetzt, wenn er in "Gunslinger" zur Kanone greift. Regisseur Chris Nahon beschreibt, in welches Abenteuer er Hartnett da zu schicken gedenkt: "Die Geschichte zeigt in einem einzigartigem Look, wie die Gesetzlosigkeit des alten Westens zurückkehrt ... aber mit viel besseren Waffen!"

In "Gunslinger", zu deutsch "Revolverheld", ist von Amerika nur noch eine postapokalyptische Ödnis übrig geblieben. Das Wetter ist auch noch schlecht, es herrscht Winter. Heiße Rache liegt in der kalten Luft, denn eine Bande Outlaws hat Joshs Eltern auf dem Gewissen. Gemeinsam mit seinem Bruder startet er einen fanatischen Feldzug. Diese Zutaten und Josh Hartnetts Mitwirken lassen einen intensiven Actionfilm erahnen, mit grandiosen Westernaufnahmen, wie sie zuletzt in "Open Range" zu sehen waren. Gedreht wird Anfang 2010 in Kanada.

 

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