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30 Days of Night

Von Sam Raimi produzierte Comicadaption, in der Vampire die einmonatige Dunkelheit einer arktischen Kleinstadt blutig ausnützen.


30 Days of Night (Special Edition, 2 DVDs)

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Erhältlich seit:
02.04.2008

Horror

USA 2007
Laufzeit: 109 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Josh Hartnett
Melissa George
Ben Foster

Regie: David Slade
Concorde Home Entertainment

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Sheriff Josh Hartnett zieht in den Krieg: Die Sonne verschwindet und lockt Vampire in seine Stadt - für einen Monat Blutrausch.

Sheriff Eben und seine Frau Stella schützen die Stadt vor Vampiren (Foto: Concorde) Großansicht

Sheriff Eben und seine Frau Stella schützen die Stadt vor Vampiren (Foto: Concorde)

Ausgeliefert sein, in beklemmender Atmosphäre um sein Leben kämpfen - damit kennt sich Regisseur David Slade aus. Seit seinem Genre-Erfolg "Hard Candy" zählt er zu Hollywoods neuen großen Hoffnungen. Auch sein zweiter, von "Spider-Man"-Mastermind Sam Raimi produzierter Film sitzt dem Horrorfan im Nacken, lässt sich auch nach dem Kino nur schwer abschütteln, wenn im Traum die Blutsauger erneut auf Adern und Nerven losgehen.

Originell wie der Schauplatz Alaska ist auch das unheimliche Milieu. Eine Kleinstadt, die jeden Winter von einem Monat Dauerdunkelheit, zum Entsetzen der Bewohner aber in diesem Jahr auch von einer Horde Vampire heimgesucht wird.

Die Nacht ist 30 Tage lang und das gefräßige Maul der Blutsauger rund um die Uhr geöffnet (Foto: Concorde) Großansicht

Die Nacht ist 30 Tage lang und das gefräßige Maul der Blutsauger rund um die Uhr geöffnet (Foto: Concorde)

Äußerst angriffslustig

Es sind ideale Bedingungen für die lichtscheuen Kreaturen, die in dieser aufregenden Verfilmung des Hitcomics von Steve Niles und Ben Templesmith so brutal und gnadenlos wie selten zuvor ihrer Beute ans Fleisch gehen. Nur Sheriff Eben (Josh Hartnett) und seine Frau Stella (Melissa George) schlagen den Vampiren auf den Magen. Denn sie rüsten mit anderen Eingeschlossenen zum Widerstand, kämpfen gegen die Invasoren verzweifelt um ihr Leben.

Irgendwo zwischen "Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis" und "Pitch Black - Planet der Finsternis" findet "30 Days of Night" seinen Horror-Platz, in den Bildern expressiv und gespenstisch, im Ton kompromisslos und hart.

30 Days of Night (Special Edition, 2 DVDs)

Atmosphärischer Schocker über eine Vampirgang, die eine Stadt im arktischen Dauerdunkel terrorisiert.

Weil Vampire im Horrorgenre nicht aussterben dürfen, müssen sie oder ihr Umfeld regelmäßig neu erfunden werden. Die "Blade"-Trilogie oder "Underworld" thematisieren Modifikationen der Spezies, diese Verfilmung einer Graphic Novel von Steve Niles akzentuiert dagegen einen originellen Schauplatz und Spannungsverstärker. 30 Tage lang fällt eine Kleinstadt in Alaska jeden Winter in Dunkelheit. Das schwächt die Gemüter ihrer Bewohner, stärkt aber die Bloodhoundgang von Vampir Marlow (Danny Huston), die nach dem Rückzug der Sonne unbedroht verschneite menschliche Refugien in Blut tauchen kann.

Der zweite Kinofilm von David Slade, der mit seinem intensiven, wenn auch im Finale nicht ausgereiften Debütschocker "Hard Candy" beeindruckte, beginnt wie eine Verbeugung vor John Carpenters eisigem "Das Ding aus einer anderen Welt" und endet mit einer romantischen Note auf den Spuren von "Blade 2".

Slades Blutsauger gehen strategisch vor, legen den Energie- und Kommunikationsstrom der Stadt lahm und reduzieren dann mit Speedattacken die Bevölkerung. Unter der Führung des Sheriffs (Josh Hartnett) versteckt sich eine kleine Gruppe Überlebender unbemerkt in einem Speicher, darunter seine entfremdete Frau, sein Bruder, ein demenzkranker Rentner und ein stadtbekannter Spinner, der überraschend seine Heldengene offenbart. Weil dieses Belagerungsszenario die im Grunde ohnmächtigen Protagonisten zur Inaktivität verdammt, muss das Drehbuch Gründe finden, um Kontakt zu den Antagonisten herzustellen, die ihre Suche nach lebenden Blutreserven bald aufgeben. So wechselt die Gruppe während eines Blizzards die Zuflucht, schließt Versorgungslücken im örtlichen Laden, muss sich ein Vampirkind mit drastischen Mitteln vom Hals halten und Marlows Gefährtin mit einer Hochwatt-Lampe disziplinieren. Der Schaden ist angesichts von Kreaturen mit blutig aufgerissenem Schlund, Killergebiss und toten Augen eigentlich nur kosmetisch, aber Grund genug für Marlow, für sein Schönheitsideal ein Exempel zu statuieren.

Leiser schwarzer Humor ist in solchen Sequenzen spürbar, obwohl Slade es mit der Bedrohung seines Films sonst ernst meint. Das Triumphgeschrei der Invasoren und ihre abgehackten Kommunikationslaute sind dem nicht immer zuträglich, aber Slade versteht sich auf die Erzeugung von Spannung und Atmosphäre, zieht die Splatterschraube im letzten Drittel des Films auch deutlich an. Gore-Fans bekommen hier ihr "Hard Candy", Genretouristen Gründe genug, um im Umfeld von Halloween wieder guten Horror zu erleben. kob.

30 Days of Night (Special Edition, 2 DVDs)

Jedes Jahr geht in der Kleinstadt Barrow nördlich des Polarkreises für dreißig lange Tage die Sonne unter - doch in diesem Jahr bricht mit der Dunkelheit ein blutrünstiges Vampirrudel über die tief verschneite Stadt herein, das im Schutz der Nacht eine gnadenlose Jagd auf die Bewohner eröffnet. Spektakulärer Vampirhorror von Genre-Spezialist Sam Raimi (Produktion) und David Slade (Regie), der das Blut in den Adern gefrieren lässt!
Auf jede Nacht folgt ein Tag, fast überall auf der Erde. In der Kleinstadt Barrow im US-Bundesstaat Alaska bleibt es im Winter für einen Monat lang dunkel, die meisten Bewohner zieht es für diese Zeit Richtung Süden. Auch Stella Oleson, die Frau und Stellvertreterin des Sheriffs, macht sich bereit für die Abreise. Ihre Ehe mit Eben ist am Ende, sie will mit dem letzten Flugzeug Barrow verlassen. Während sie sich in der Dienststelle verabschiedet, macht ihr Mann einen merkwürdigen Fund: außerhalb des Orts findet er die verkokelten Überreste von Dutzenden von Handys. Zur selben Zeit dringt in der Stadt ein Unbekannter in einen Hundezwinger ein und schlitzt die Tiere auf.
Auf dem Weg zum Flughafen hat Stella in einen Autounfall, ihr Wagen ist beschädigt, sie selbst bleibt unverletzt. Als sie endlich am Flughafen ankommt, ist die letzte Maschine bereits abgeflogen. Stella bleibt nichts anderes übrig, als umzukehren. Währenddessen fallen in einer Kontrollstation am Rande der Stadt schlagartig die Lichter aus. Ein Angestellter will nach der Ursache des Stromausfalls sehen, bemerkt dabei seltsame Geräusche und Schatten - da wird er auch schon angegriffen.
Im Diner beschwert sich ein Fremder lauthals über das Fleisch in seinem Burger. Die Diskussion endet schließlich im Büro des Sheriffs, wo Eben dann versucht herauszufinden, was der Fremde in Barrow will. Keiner kennt ihn, keiner weiß, woher er kommt. Doch der junge Mann wiederholt nur die bedrohliche Formel: "Sie kommen...". Plötzlich gehen auch in der Stadt die Lichter aus. Als Eben nachsehen will, macht er auf der Straße einen grausigen Fund: eine geköpfte Leiche. Beunruhigt fährt er durch die Straßen und warnt die Bürger vor der unbekannten Gefahr. Sie sollen umgehend nach Hause gehen. Doch auch in den eigenen vier Wänden sind die Menschen nicht sicher: Schon bald fallen die ersten Vampire über die Einwohner von Barrow her. In Ebens Büro wird Jake von dem Fremden angegriffen, Eben kettet ihn daraufhin mit Handschellen an die Gitterstäbe. Er befiehlt seiner Großmutter und Jake, das Gebäude nicht zu verlassen. Gemeinsam mit Stella will er Hilfe holen, doch die beiden werden von Vampiren angegriffen - in letzter Sekunde können sie sich retten. Zurück im Büro bietet sich ihnen ein Bild des Grauens: Überall sind Blutspuren, von der Großmutter und Jake keine Spur. Nur der irre Fremde sitzt noch in seiner Zelle.
Endlich bekommt man die übermächtigen Feinde zu sehen: Vampir Marlow führt das blutrünstigen Rudel an, die Menschen haben keine Chance gegen sie. Bald gleicht Barrow einem blutigen Schlachtfeld. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Jake lebt! Zusammen mit Stella und Eben, die sich wieder näherkommen, versteckt er sich auf einem schwer zugänglichen Dachboden. Dort treffen sie auf andere Überlebende. Im Sheriffs-Büro kommt es währenddessen zu einer Begegnung zwischen dem Fremden und Marlow: Der Vampir streichelt ihm zärtlich über die Wange.
Die Zeit im Versteck ist für alle Beteiligten hart. Immer wieder hören sie die Schreie von Opfern und laufen Gefahr, entdeckt zu werden. Als die Vorräte knapp werden, wagen sie sich am 18. Tag nach draußen. Die Zahl der Überlebenden wird immer geringer. Am 27. Tag erreichen Eben Lichtsignale. Es ist sein Kollege Billy, doch Eben muss feststellen, dass sein Kollege dem Feind wohl näher war als gut für ihn war - er muss handeln, um die Anderen zu schützen. Stella hat unterdessen ein kleines Mädchen gerettet, die beiden verstecken sich unter einem Auto. Mit Eben hat nur noch via Walkie-Talkie Kontakt.
Es ist nur noch einen Tag bis Sonnenaufgang, die Vampire lassen nichts unversucht. Sie zerstören die Pipeline, die durch den Ort geht. Schon bald breitet sich ein dicker schwarzer Ölteppich aus, den das Vampirrudel anzündet. Um seine Frau und die verbliebenen Bewohner zu retten, muss sich Sheriff Eben dem finalen Kampf mit den Vampiren stellen. Dafür bezahlt er einen hohen Preis ...
Atmosphärisch-düstere und nervenzerreißend spannende Adaption des gleichnamigen Kult-Comics von Steve Niles und Ben Templesmith - die Nummer 1 der US-Kinocharts!

Quelle: Concorde

Darsteller:  Josh Hartnett   als Eben Oleson
  Melissa George   als Stella Oleson
  Ben Foster   als Der Fremde
  Danny Huston   als Marlow
  Mark Boone jr.   als Beau Brower
  Mark Rendall   als Jake Oleson
  Amber Sainsbury   als Denise
  Joel Tobeck   als Doug Hertz
 
Regie:  David Slade  
Buch:  Stuart Beattie  
  Brian Nelson  
  Steve Niles  
Musik:  Brian Reitzell  
Kamera:  Jo Willems  
Produzent:  Sam Raimi  
  Robert G. Tapert  

Fortsetzung von "30 Days of Night" im Kino

Keiner starb so schön im Sonnenlicht wie Josh Hartnett.

Josh Hartnett gab in "30 Days of Night" den Sheriff, der selbst zum Blutsauger wurde (Foto: Concorde) Großansicht

Josh Hartnett gab in "30 Days of Night" den Sheriff, der selbst zum Blutsauger wurde (Foto: Concorde)

30 Tage versinkt eine Kleinstadt in Alaska alljährlich in völliger Dunkelheit. Doch diesmal kommt es für die ohnehin schon gequälten Bewohner richtig dick: Eine Horde Vampire nutzt die Umstände, um sich mal wieder richtig satt zu fressen...

"30 Days of Night", der Vampir-Slasher nach dem Comic von Steve Niles, avancierte 2007 unter der Regie von David Slade ("Hard Candy") zum Genre-Hit. Nun gibt es eine Fortsetzung, die voraussichtlich auch ins Kino kommt. Bereits vor einiger Zeit gab es Gerüchte um einen zweiten Teil, der aber zuerst nur als DVD-Premiere geplant war.

Verfilmt wird diesmal Band zwei von Niles' Comicreihe "Dark Days": Nachdem Sheriff Eben Oleson selbst zum Vampir mutierte und im Sonnenlicht zerstob, schwört seine Frau Stella Rache. Sie schreibt ein Buch über die Ereignisse. Doch dann wird sie von ihrem Verlag betrogen, der das Werk nicht als Tatsachenbericht, sondern als Roman auf den Markt bringt.

Ob diese mäßig spannende Story im Kino überzeugen wird, bleibt abzuwarten. Auch ist nicht bekannt, ob die zugkräftigen Stars des ersten Teils Josh Hartnett und Melissa George wieder mit dabei sind. Wir sind gespannt.

 

30 Days of Night (Special Edition, 2 DVDs) in der Fotoshow

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